Zürich
Bakterien und Erreger im Essen: 132 Restaurants und Betriebe verzeigt
Von Silvio Temperli. Aktualisiert am 29.04.2011 69 Kommentare
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Eine Portion Eitererreger als Beilage? Auswärts essen ist nicht immer ein Schleck. Vor allem dann nicht, wenn die aufgetischten Speisen – etwa Spaghetti, Reis, Suppen, Saucen – nicht frisch zubereitet sind. Dies zeigen die jüngsten Erhebungen in der Stadtzürcher Gastroszene. Lebensmittelkontrolleure haben im vergangenen Jahr in 216 Restaurants, Läden sowie Take-aways der Stadt mehrere Proben vorgekochter Esswaren genommen, davon waren deren 67 mit zu vielen oder sogar krankheitserregenden Keimen verunreinigt. Hinzu kamen 65 Betriebe mit massiven hygienischen oder baulichen Mängeln. «Dieses Resultat ist unschön und markant schlechter als 2009», sagt Ferdinand W. Uehli, Leiter Gesundheitsschutz.
Die fehlbaren Betriebe wurden verzeigt und gebüsst. Die Höhe der Busse hängt vom Verseuchungsgrad ab. Werden zum Beispiel Krankheitskeime entdeckt, kann die Busse bis zu mehrere Tausend Franken betragen. Die Inspektoren fordern die Wirtsleute auf, tagesfrisch zu kochen und die Menükarte zu verkleinern. In den gerügten Gaststätten werden laufend Nachkontrollen durchgeführt. Wiederholungstäter bittet die Stadt stärker zur Kasse.
Gäste warten auf schwarze Liste
Die Kontrolleure taxierten sieben Betriebe als «Grüselbeizen» – darunter war auch ein Kiosk. 2009 waren es noch 12 gewesen. Sie ordneten eine vorübergehende Schliessung an. Eine solche Massnahme ist gemäss Ferdinand W. Uehli stets die Folge des immer gleichen Cocktails: «Verfaulte Lebensmittel in Küche und Lagerräumen, dreckige Böden, Ungeziefer in Schubladen, kaum geputzte Maschinen, leere Handtuchbänder, verschmutzte Toiletten.» Damit setze man die Gesundheit der Gäste aufs Spiel.
Die Gäste können aber solche Gastrobetriebe nicht boykottieren, sie erfahren die Namen der hygienisch untragbaren Restaurants nicht. Noch immer herrscht nämlich strikte Schweigepflicht. Diese Schweigepflicht schreibt das eidgenössische Lebensmittelgesetz vor, das derzeit revidiert wird. Der Bundesrat ist dafür, dass man künftig die schwarzen Schafe beim Namen nennt. Die Gastonomen wehren sich dagegen, sie befürchten, dass der Name eines fehlbaren Lokals über Jahre hinweg ruiniert würde.
Auch Ferdinand W. Uehli hält nicht viel davon, Beizen öffentlich an den Pranger zu stellen: «Hebt man die Schweigepflicht auf und publiziert die Ergebnisse der Kontrollen, werden vermutlich die Betriebe dadurch nicht wesentlich besser.» Darüber hinaus würde eine schwarze Liste die Arbeit der Inspektoren erschweren: «Zum einen erhöht sich der Druck auf die Kontrolleure, weniger Schliessungen zu verfügen, zum andern würde der Verwaltungsaufwand erheblich grösser.» Die Gastrobranche ist dem Wunsch der Kundschaft nach Aufklärung bislang nur mit freiwilligen Hygiene-Testaten nachgekommen, die im Restaurant ausgehängt werden, sichtbar fürs Publikum. Laut Uehli sind diese Sauberkeitslabels bei den Wirtsleuten «kein Renner».
Zahl der Betriebe gestiegen
In der Stadt Zürich waren im letzten Jahr 4447 Lebensmittelbetriebe – dazu gehören neben Restaurants und Spitalküchen auch Getränkehändler – gemeldet, das sind 155 mehr gegenüber 2009. Ein Team von neun Mitarbeitenden führte 4719 Inspektionen durch, inklusive Nachkontrollen. Dabei traten alles in allem 14'649 kleine bis erhebliche Verstösse gegen das Lebensmittelgesetz zutage. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 28.04.2011, 23:46 Uhr
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69 Kommentare
In der Region Zürich und Winterthur sind genau die hygienisch sauberen Betriebe "angeschrieben". Schaut nach dem streng kontrollierten Testat von der Gastro Zürich! Nicht jedes Restaurant ist ein Schmuddelbetrieb, es gibt auch das Gegenteil! Antworten
Ich kommentiere mich gleich selbst. Ich habe vor kurzem "frisch gepressten Orangensaft" aus der Flasche !??? serviert bekommen!!?? Bezahlt habe ich natürlich wie wenn er wirklich frisch wäre.
Es ist doch so, dass alle am Limit laufen und so echte interne Kontrollen versiegen. Ebenfalls sind doch in vielen Grossbetrieben meistens nur angelerntes Personal tätig. Hiervon kann doch keinerlei Qualität erwachsen. Es ist doch mit vielem so, dass die unterschiedlichen Kulturen nicht einer CH-Kultur erwachsen sind, so das Verständnis zur Qulität nicht mehr vordergründig gelebt werden. Antworten
Jedoch sollten mehrfach auffallende Restaurants, Fast Food Buden etc. bei schwereren Verstössen und bei bedenklicher Hygiene natürlich auf eine Schware Liste kommen - auch wenn dies letztlich die wirtschaftliche Schliessung eines Lokals bedeutet. Antworten
Natürlich sollte ein Restaurant nicht wegen einmaligen oder kleineren Problemen, wie sie auch bei Top-Restaurants - aufgrund eigener Erfahrung als politischer Verantwortlicher - auf eine sogenannte Schwarze Liste kommen. Es kan immer mal passieren, dass bspw. das Frittieröl nicht auf Top-Niveau ist. Antworten
Das frage ich mich auch! Jetzt muss ich es leider so handhaben dass ich davon ausgehen muss das es ein Schmudelbetrieb ist, biss ich vom Gegenteil überzeugt wurde. Eine Liste gehört veröffentlicht.
Das Wirtepatent nützt nichts. Habe 20 Jahre Erfahrung als Serviceangestellte. Eingestellt werden meist nur Junge ohne Erfahrung, Ich gehe Privat oft auswärts Essen, beachte folgende Punkte. Ist das Personal sauber, Weißt die Karte zu viele Gerichte auf ist nichts Frisch. Toilette sauber. Auch wo ständig personal wechselt ist vieles im Argen. Ich Bevorzuge Landgasthöfe, mit einheimischem Personal. Antworten
Ich melde mich nun noch einmal. Hatte eine Bekannte die in einer Bäckerei arbeitete. Als ein Kunde ein "Chornlipickerbrot" wollte, dies aber ausverkautt war, empfahl sie ihm ein dunkles Brot. Seine Antwort: "Dann kann ich mich ja gleich umbringen". Ist kein Witz, ob der Mann noch lebt weiss ich allerdings nicht. Antworten
Reine Panikmache. Wenn die Hygiene wirklich so schlecht wäre, wie im Artikel suggeriert, gäbe es ganz bestimmt viel mehr Reklamationen von Gästen. Dies ist aber nicht so. Der Lebensmittelkontrolleur nimmt nämlich nur Proben, wenn er schon sonst kein gutes Gefühl hat. Dass er dann bei 1/3 einen positiven Befund hat, ist eigentlich nicht anders zu erwarten. Aber die Wahrheit ist kein Quotengarant... Antworten
Haben Sie eine Ahnung! Gäste bekommen Küche und andere Räumlichkeiten hinten, nicht zu Gesicht.. Essen sieht appetitlich aus, aber wie die Pfannen aussehen oder wie Lebensmittel gelagert werden und ob Verpackungen geöffnet rumstehen usw, das sieht kein Gast..
Ich arbeitete jahrelang in verschiedenen Restaurants und weiss wovon ich rede.. Leider ist es keine Panikmache sondern bittere Realität
Das Ganze ist reine Panik-Macherei. Auf fast allen Produkten ist ein Ablaufdatum, Ich kaufe vakuumverpackten Käse der kurz vor dem Ablaufdatum mit 50 % Rabatt verkauft wird absolut bedenkenlos, eigentlich wurde er noch besser. Es sollen sich doch bitte einmal Leute melden die nach einem Restaurantbesuch Bauchweh bekamen, bitte nicht jene die Sauerkraut gegessen haben. Antworten
Die Gasterobranche sollte eigentlich gar nichts zu sagen haben. Es soll der Gast geschützt werden. Im Moment ist es aber so, dass die Betriebe und vor allem die für uns Gefährlichen geschützt werden. Was für ein Zustand. Ich gehe vorsorglich kaum noch auswärts Essen. Das bringt den sauberen betrieben aber keinen Umsatz. Antworten
Liebe Sabine
Schau doch mal in Deinen Kühlschrank. Für jedes nicht korrekt angeschriebene Lebensmittel notierst Du einen Verstoss. Falls Du keine Liste zur Hygienekontrolle in Deiner Küche hast, gibt es gleich eine Busse. Das Du die Kühlkette von der Migros zu Dir nach Hause sauber dokumentierst,bin ich mir sicher.
Mit freundlichen grüssen
Silvio
Das mit dem Pranger ist problematisch, weil es auf das Lokal fällt und nicht den Betreiber/Wirt des Lokales, der eigentlich schuld daran ist. Man sollte dem Betreiber bei Vergehen Nr.2 die Zulassung/Wirte Patent entziehen. Das Problem ist halt noch die Grenze zw. Ekel und "gesundheitsgefährdend" zu ziehen. Antworten
Es gibt überhaupt kein Problem die Grenze zu ziehen. Es gibt klar definierte Hygienstandarts, die eingehalten werden müssen. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Deshalb muss in ZH das Wirtepatent wieder eingeführt werden.
Ich möchte auch in kein Lokal, welches bloss eklig ist. Es ist wirklich nicht nötig, dass es auch noch gesundheitsgefährdend ist.
Ich habe lange Zeit in Singapur gearbeitet und dort wird monatlich eine Liste "aus hygienischen Gründen nicht zu empfehlende Liste" publiziert. Diese enthält heute noch selten einen Namen weil die Betriebe dies wissen und entsprechend sauber arbeiten. Vielleicht sind die Kontrollstellen in Singapur Saubermänner und unsere Konstrollstellen eben "Schweinepriester". Antworten
Wir haben damals abgestimmt, und die Patentpflicht abgeschafft. Da kann es nicht anders kommen, wie in Fernost, wo Jedem und Jeder die Genehmigung für eine "Garküche" erteilt wird. Mein Tip: Ich nehme beim Restaurantbesuch allererstens einen Augenschein auf der Toilette. Ist diese blitzblank und gepflegt, darf man halbwegs eine gute Qualität der Speisen und Getränke erwarten. Antworten
Das stimmt leider. Jeder kann heute einen Gastrobetrieb führen, ob er eine Ahnung hat vom Geschäft oder nicht interessiert keinen. Der Gesetzgeber ging damals davon aus, dass sich schlechte Betriebe sowieso nicht rentieren und deshalb schnell wieder verschwinden würden. Leider war das etwas zu optimistisch.
Auch immer wieder ein Ärgernis, dass das Verkaufspersonal die Esswaren in Ihre ungeschützten Hände nehmen. Geld, Putzlappen Esswaren, alles durcheinander. Hier könnte man viel von Brasilien lernen, wie es auch anders geht. Da wird selbst in Holzhütten wo Sie Lebensmittel verkaufen immer ein Papier oder Handschuhe benützt. Antworten
Das Beste ist eine Cremschnitte, oder was auch immer. Welche die Handschuhe nicht wechseln, werden sich sicher dann dauernd die Händewaschen. Das ist hat mit gelernten oder Einstellung zu tun. Klappt das Einte nicht, wird auch das Andere auch seine Mühe haben.
Auch das ist keine Versicherung, weil diese auch zu wenig gewechselt werden. Das Beste ist immer noch Hände waschen und nochmals waschen.
Schweigepflicht? Das habe ich nie verstanden. Ist leider in D auch so...
Ein Wirt der mich mit Absicht krank macht (und ich zahle noch dafür), darf nicht genannt werden. Würde ich bei einem Wirt die Rechnung nicht bezahlen, dann darf man über mich berichten. Wo ist hier die Logik?
Antworten
In Berlin werden in einigen Stadtteilen Wiederholungstäter im Internet publiziert.
Ja, genau. Ich als Kunde habe ein Recht zu wissen was für Qualität ich verzehre und ja auch dafür bezahle. Habe ursprünglich in der Gastronomie gelernt. Sauber arbeiten und Hygiene kann man einfach lernen und anwenden. Angst vor Transparenz haben nur die was zu verstecken haben, die anderen wären Stolz auf ihre erbrachte Leistung.
Wieso hat man in Zürich das Wirtepatent (bedingt Besuch der Wirtefachschule) abgeschaft? In Zürich kann jedermann ohne irgendwelche Ausbildung in Sachen Hygiene ein Restaurant oder "Fressbude" eröffnen. Da wundert man sich. Andere Kantone führen das Wirtepatent wieder ein, da die Erfahrungen ohne Patent sehr schlecht waren. Also führt endlich das Wirtepatent auch in Zürich wieder ein. Antworten
Es zeigt sich seit Jahren das gleiche Bild: Knapp 3% aller Lebensmittelbetriebe bekommen Beanstandungen wegen wirklichen Problemen. Vorübergehende Schliessungen gibt es im Promillebereich, das sind dann die wirklichen Grüselbetriebe. Das Problem liegt eher darin, dass bei diesen wenigen schwarzen Schafen die vorgesehenen Strafnormen aus dem Lebensmittelgesetz nicht ausgeschöpft werden. Antworten
Der Leiter des Gesundheitsschutzes wird ja beim seinem Restaurantbesuch nichts zu Befürchten haben, er kennt ja von Amtes wegen seine Kunden. Doch von einem Gesundheitschef Chef könnte man eine aufklärendere Feststellung verlangen, die schwarze Liste hat es ja nie gegeben.Ich habe das Gefühl, Herr Uehli hat Angst, dass ihm die Arbeit dann ausgehen und die Wirte dann das Amt unter Druck setzen! Antworten
"warum sollten sich die Betriebe nicht mehr anstrengen bei der Hygiene, wenn sie wissen, dass sie sonst auf einer schwarzen Liste landen ?" frage ich Herr Uehli. Oder "warum sollte sich ein Betrieb bei der Hygiene mehr engagieren als andere, wenn's eh niemand erfährt?" Antworten
Es ist schlicht unglaublich, wie unter dem Deckmantel der Schweigepflicht die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel gesetzt wird. Ändern wird sich ja wohl nichts, es ist jedes Jahr dasselbe, bzw. es wird immer schlimmer. Die Inspektoren tun mir auch Leid, muss sehr unbefriedigend sein diese Sisyphusarbeit. Glücklicherweise habe ich die Wahl, damit meine ich ein Zuhause. Antworten
Es ist alles eine Frage des Verhältnissest. Was bei uns als "Grüselbeiz" bezeichnet wird, wird in vielen Tourismus-Regionen weit übertroffen. Krank werden dort jene, die unseren Hygiene-Wahn mitmachen und keine Abwehrstoffe haben. Kürzlich musste ein Landgasthof mit Supe-Küche aufgeben, weil Personen und Essen nicht im gleichen Lift transportiert werden dürfen. Jetztt wrids 08:15 Pizzeria draus. Antworten
Klar sollte man die schwarzen Schafe öffentlich bekannt machen. Schliesslich geht es hier um die Gesundheit der Menschen. Anstatt zu jammern, der Ruf könnte leiden, sollten die Betriebe eher dafür sorgen, dass der Laden sauber und die Lebensmittel frisch sind. Dann muss man auch keine Angst um seinen Ruf haben. So einfach ist das. Antworten
Diese «Grüselbeizen» müssen an den Pranger. ich hoffe das revidierte Gesetz lässt das in Zukunft zu. Dann erledigt sich das Problem fast alleine. Deshalb bin ich für die Wiedereinführung des Wirteprüfung zum obligaten Wirtepatent. Eine minimale Sachkenntnis in Lebensmittel-Hygiene sollte eben schon vorhanden sein. Antworten
Schauen Sie mal unter Tripadvisor "Restaurantbewertung" nach ...
tEine wichtige Sache fehlt in diesem Bericht: Proben werden nur bei dringendem Verdacht genommen! Ich habe mehr als 10 Jahre in ZH als Küchenchef gearbeitet, in meiner Küche wurde nie eine Probe genommen! Die Kontrolleure kennen die"Grüselbeizer" genau und genau dort nehmen sie Proben. Und unter den verdächtigen Produkten war 1/3 verdorben. Nicht 1/3 der Ware ist in ZH-Beizen verdorben. Antworten
Wiso Pranger?
Als Konsument möchte von einer Institution, die ich auch noch bezahle, informationen erhalten.
Es bleibt dann mir überlassen ob ich mich informiere und wie entscheide.
Wenn ich schlechter bewertete Gastrobetriebe meide, so sollen sie sich anstrengen das gewünschte Niveau zu erreichen oder den Weg des Darwinismus beschreiten... und schliessen.
Antworten
Warum das Gejammer? Schliesslich hat der mündige Stimmbürger die Patentpflicht abgeschafft und jedem Exoten erlaubt, "Esswaren" zu überteuerten Preisen zu verkaufen. Eine jährliche Kontrolle mit einem Symbol vor dem Restaurant auszuhängen wäre sicherlich besser, als im Hintergrund Bussen zu kassieren und die Bevölkerung der Vergiftung auszusetzen. Die Anzahl B&M Punkte ist nebst dem lächerlich. Antworten
Pharmaunternehmungen, Banken/Versicherungen, Nahrungsmittelindustrie und Dienstleistungsunternehmen in der Telekommunikation dürfen an den Pranger gestellt werden. Kassensturz darf ungeniert Produkte und Dienstleistungen an den Pranger stellen ... aber für die Gastrobranche gibt es eine Schweigepflicht???? Unglaublich wo leben wir? Antworten
Einer meiner Freunde war Disponent in einer Firma zur Herstellung von Küchenmaschinen. Wir konnten ihn nie dazu überreden mit uns ausswärts zu essen. Nachdem er laufend eingehende Maschinen zur Rep. sah!!! Verschmutzt mit verschiedenen stinkenden eingetrockneten Saucen übereinander usw. Er würde nur in Spitäler, bei Migro, Coop und Kantinen von Grossfirmen essen. Die wären alle supersauber. Antworten
nachdem kreti und pleti eine beiz aufmachen kann - muss man sich nicht wundern - früher musste man beinahe ein studium haben um eine alkoholfreie beiz zu führen heute müssen die beizenbetreiber nicht mal den minimalen standart von hygiene und know how vorweisen - eine labelliste tut not - warum sträuben sich die zuständigen behörden??? so könnte man auch ihre arbeit würdigen Antworten
Schlimm! Es geht immerhin um Gesundheit. Aber ich wundert eh nix mehr. Ich konnte mehrfach Restaurantpersonal dabei beobachten wie sie z. B. nach dem WC-Gang keine Hände gewaschen haben. Das Beste war ein Pizzabäcker der mit seinen Händen in einer frischen Wunde am Unterarm herumstocherte und danach Pizzateig formte. Kategorien wie ime Bericht erwähnt wären hilfreich. Knallhart öffentlich machen. Antworten
Ich kann nicht verstehen was so schwierig an einer schwarzen Liste sein soll! Der Kunde sollte doch das Recht haben zu wissen was Ihn erwartet. Und das man fehlbare Betriebe auch noch schützt, dass finde ich voll daneben! Weiss ja jeder wie es sein soll, und wenn er sich nicht daran hält..... muss man halt die Konsequenzen tragen - wie überall! Antworten
14'649 Verstösse gegen das Lebensmittelgesetz?!? Die Spinnen die Kontrolleure!
Grüselbeitzen sind mir selbstverständlich auch zuwider ... aber ... die aktion-kontroll-itis schlägt wieder mal, Analog der omnipräsenten Parksündertruppen, voll zu. Wir haben schon echte Probleme in Zürich...
Antworten
Wow, hier wurde von den Kontrolleuren ganze Arbeit geleistet. 4719 Inspektionen (+ Analysen im Labor etc) mit neun Mitarbeitern. Da soll mal einer sagen, die öffentliche Verwaltung arbeitet nicht effizient. Und wer behauptet sowas brauchts nicht, kann sich ja beim nächsten Biss in eine Bratwurst auf eine Lebensmittelvergiftung freuen. Antworten
Man sollte eben nicht nur die schwarzen Schafe an den Pranger stellen sondern auch die guten Lokale auszeichnen. Damit würde das Problem der Rufschädigung gelöst. In Los Angeles werden die saubersten Lokale mit A, die mittleren mit B und jene welche knapp der Schliessung entronnen sind mit C gekennzeichnet. Sichtbar im Lokal und abrufbar im Internet. Warum nicht einmal eine gute Lösung kopieren? Antworten
Die Lösung, die Sie nennen, ist marktwirtschaftlich und damit effizient, und sie erlaubt kein Moralisieren. Vielleicht ist sie darum in der Schweiz nicht willkommen. ;-)
Aber es wäre trotzdem an der Zeit, die "Wiederholungstäter" namentlich zu erwähnen, so dass Alle informiert werden, auch Dijenigen, welche kein Internet besitzen. Als ehemaliger Koch habe ich als Gast schon in einige Küchen "geschaut" und schnell festgestellt, dass ich dieses Lokal künftig meiden werde. Übrigens auch die Toilleten sind Visitenkarten des betreffenden Restaurants.
Es geht noch einfacher: in Kopenhagen muss jedes Restaurant seine letzten drei Bewertungen gut sichtbar beim Eingang deklarieren; es gibt das lachende Smiley für gut, das gleichgültige für okay und dasjenige mit den Mundwinkeln nach unten für nicht gut. So verstehen auch Touristen sofort, was gemeint ist.
Natürlich sollte man nicht alle Betriebe an den Pranger stellen, doch bei Gastrobetrieben, in welchen wirklich gravierende Mängel festgestellt wurden und welche eventuell schon ein-oder mehrere Male gerügt werden mussten ist eine öffentliche Bekanntmachung dringend angesagt. Eine sogenannte schwarze Liste ist im Interesse der Kunden unbedingt erforderlich, ohne Rücksichtsname auf Namen und Status. Antworten
Im Niederdorf ist ein Take out immer wieder von Kontrolleuren geruegt worden. Es wird langsam Zeit, dass Gruesellokale publiziert werden. Wir Kunden bezahlen, so wollen wir wissen wo diese Gruesel sind.Schlimm was im Niederdorf in Take outs serviert wird. Und dies alles bei Exoten. Die haben noch nie ueber Gesundheit ihrer Gaeste etwas gelernt. Antworten
Das ist einfach eine riesen Schweinerei! Seit Jahren wird nach einer Veröffentlichung verlangt, aber der Staat stellt sich weiterhin stur. Ich als Gast möchte aber wissen, wo ich esse. Bsp. Dänemark: Dort werden die Restaurants vom Gesundheitsinspektorat mit Smiles bewertet. Diese Smiles müssen für jeden Gast klar ersichtlich sein, wenn er das Rest. betritt. Aber die CH schaffen wieder mal nichts Antworten
Mein Herz weint wenn ich seh wie es Heut abgeht bin ein Ex - Gastronomin was früher zu streng'n war ist Heut zu larsch. Es gab noch Patrons mit Herzblut so wurde der Betrieb geführt und gepflegt. Meine Hotelfachschule hat viel Geld gekostet für was ?
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