Basejumper liegt auf der Intensivstation

Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 12.11.2009

Gestern sprang Ueli Gegenschatz vom Sunrise-Hochhaus und stürzte ab. Der Basejumper verletzte sich so schwer, dass ihn die Polizei noch nicht befragen konnte.

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Gegenschatz war weltbekannt für seine Sprünge. 2006 sprang er vom 105 Meter hohen Messegebäude in Basel und landete sicher am Boden.
Bild: Keystone

   

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Am Mittwoch endete eine PR-Aktion fatal. Mit einem Sprung vom Sunrise-Hochhaus in Oerlikon wollte der Getränkehersteller Red Bull den Einstieg ins Handy-Business bekannt machen. Dabei kollidierte der Basejumper Ueli Gegenschatz mit dem Gebäude, stürzte unkontrolliert zu Boden und verletzte sich schwer.

Derzeit liegt Gegenschatz auf der Intensivstation, wie Michael Wirz von der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch sagt. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand liegen der Polizei derzeit keine vor. Wie «Radio 24» berichtete, erlitt Gegenschatz Brüche im Bereich des Beckens und der Beine. Er wurde am Mittwoch operiert.

Gegenüber «TeleZüri» sagte der Arbeitgeber von Gegenschatz, Adrian Künzli von der Schweizerischen Mobiliar Versicherung in Appenzell Ausserrhoden, seinem Mitarbeiter gehe es den Umständen entsprechend gut. Bleibende Schäden sind demnach keine zu befürchten.

Verunfallter noch nicht vernommen

«Entscheidend für die Ermittlungen ist ein Gespräch mit dem Verunfallten. Das ist zurzeit nicht möglich», sagt Wirz. Die Ermittlungen laufen weiter. Was zum Absturz geführt hat, ist noch nicht bekannt. Nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse behandelt die Polizei den Fall als Unfall ohne strafrechtliche Konsequenzen.

Für die Aktion brauchte es keine Bewilligung. «Der Sprung fand auf Privatgrund statt und war deshalb nicht bewilligungspflichtig», sagt Wirz. Zum privaten Gelände gehört auch der Luftraum im Bereich des Gebäudes. Konflikte mit dem Luftverkehr gibt es in dieser Zone nicht. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.11.2009, 14:11 Uhr

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