Basejumper liegt auf der Intensivstation
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 12.11.2009
Artikel zum Thema
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Am Mittwoch endete eine PR-Aktion fatal. Mit einem Sprung vom Sunrise-Hochhaus in Oerlikon wollte der Getränkehersteller Red Bull den Einstieg ins Handy-Business bekannt machen. Dabei kollidierte der Basejumper Ueli Gegenschatz mit dem Gebäude, stürzte unkontrolliert zu Boden und verletzte sich schwer.
Derzeit liegt Gegenschatz auf der Intensivstation, wie Michael Wirz von der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch sagt. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand liegen der Polizei derzeit keine vor. Wie «Radio 24» berichtete, erlitt Gegenschatz Brüche im Bereich des Beckens und der Beine. Er wurde am Mittwoch operiert.
Gegenüber «TeleZüri» sagte der Arbeitgeber von Gegenschatz, Adrian Künzli von der Schweizerischen Mobiliar Versicherung in Appenzell Ausserrhoden, seinem Mitarbeiter gehe es den Umständen entsprechend gut. Bleibende Schäden sind demnach keine zu befürchten.
Verunfallter noch nicht vernommen
«Entscheidend für die Ermittlungen ist ein Gespräch mit dem Verunfallten. Das ist zurzeit nicht möglich», sagt Wirz. Die Ermittlungen laufen weiter. Was zum Absturz geführt hat, ist noch nicht bekannt. Nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse behandelt die Polizei den Fall als Unfall ohne strafrechtliche Konsequenzen.
Für die Aktion brauchte es keine Bewilligung. «Der Sprung fand auf Privatgrund statt und war deshalb nicht bewilligungspflichtig», sagt Wirz. Zum privaten Gelände gehört auch der Luftraum im Bereich des Gebäudes. Konflikte mit dem Luftverkehr gibt es in dieser Zone nicht. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.11.2009, 14:11 Uhr


































