Bastien Girod will das Präsidium der Grünen Schweiz
Aktualisiert am 10.01.2012 3 Kommentare
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Die beiden Kandidaten könnten einen Beitrag leisten, dass die GPS ihr Potenzial wieder besser ausschöpfen könne, heisst es in einer Mitteilung der Zürcher Partei vom Dienstag. Beide verfügten über Erfahrung und einen parteipolitischen Leistungsausweis.
Als Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Fachhochschule in Winterthur sei Markus Kunz fachlich bestens mit zentralen Anliegen der Grünen vertraut. Und Bastien Girod bringe durch seine Arbeit als Forscher der ETH in Bezug auf die Energiewende wichtiges Fachwissen mit.
Girod und Kunz ergänzten sich sehr gut und könnten sich laut der Parteileitung der Grünen Kanton Zürich vorstellen, sowohl in einem Co- als auch im Vize-Präsidium Verantwortung zu übernehmen. Die beiden Kandidaturen seien ein «Plädoyer für ein breit abgestütztes Präsidium mit mehreren Vizepräsidenten, wie das andere Parteien auch kennen».
Zwei Modelle stehen zur Diskussion
Die Wahl des Nachfolgers oder der Nachfolgerin von Ueli Leuenberger, der seit 2008 die GPS präsidiert, findet an der Delegiertenversammlung am 21. April in Genf statt. Bis zum 27. Januar haben die Kantonalparteien Zeit «Grüne Persönlichkeiten» vorzuschlagen.
In Genf entscheiden die Delegierten auch über das Führungsmodell. Gemäss Statuten der Grünen sind zwei Modelle möglich: Entweder ein Co-Präsidium oder ein Präsident/Präsidentin mit mehreren Vizepräsidenten.
Derzeit fahren die Grünen auf nationaler Ebene mit letzterem Modell: Nationalrat Leuenberger stehen mit Ratskollegin Franziska Teuscher und der Berner Stadträtin Aline Trede von den Jungen Grünen zwei Vize-Präsidentinnen zur Seite.
(ep/sda)
Erstellt: 10.01.2012, 14:25 Uhr
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3 Kommentare
Da haben Sie wol leider Recht Herr Schnydrig. Einen weiteren karrieregeilen Pateipräsidenten kann sich die Schweiz eigentlich sparen. Wir haben doch schon den Bäumle, der reicht vollkommen. Wer weiss, Girod und Bäumle. Dann können die GLP und di Grünen gleich fusionieren. Antworten

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