Bei Immobilienprojekten ist der Kanton teuer und langsam
Aktualisiert am 06.02.2012 2 Kommentare
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Das Parlament erklärte am Montag ein Postulat von SP, Grünen und FDP mit 89 Stimmen für dringlich. Nötig waren dafür 60 Stimmen. Dass es bei der Planung und Realisierung von Bauvorhaben beim Kanton nicht gut läuft, war im Rat unbestritten. Unterstützung erhielten die Postulanten auch von GLP und CVP.
Der Kanton plane in aller Regel aufwendig, wenig effizient und mit unnötig hohem bürokratischen Aufwand, kritisierten die Postulanten. Dafür verantwortlich seien komplizierte Verfahren und die vielfach harzige Zusammenarbeit zwischen Immobilienamt, Hochbauamt und den betroffenen Direktionen.
Keinen Bericht, sondern konkretes Handeln
«Wir verlangen endlich Klartext von der Regierung», sagte Markus Späth (SP, Feuerthalen). Die Verfahren müssten überprüft werden. «Es besteht ein gröberes Managementproblem», doppelte Martin Geilinger (Grüne, Winterthur) nach.
SVP und EVP betonten, dass der Regierungsrat bereits Besserung versprochen habe. Es bestehe Handlungsbedarf, sagte Johannes Zollinger (EVP, Wädenswil), «es braucht aber keinen Bericht, sondern konkretes Handeln». Das Postulat sei gut gemeint, es bringe aber nichts, fand auch Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern am Albis).
(ep/sda)
Erstellt: 06.02.2012, 11:30 Uhr
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2 Kommentare
Die Reaktion der SVP und EVP ist doch erstaunlich. Man beruft sich darauf, dass der Regierungsrat Besserung versprochen habe. Hat das etwa damit zu tun, dass das Baudepartement von Markus Kägi, einem SVP-Mitglied, zu tun hat? Wehe der zuständige Regierungsrat hätte einer anderen Partei angehört, sehr schnell wäre die Forderung nach einer PUK oder was auch immer gekommen. Bitte Klartext von Kägi. Antworten
Regierungsrat Kägi strebt den längst fälligen Wechsel vom Eigentümer- zum Mietermodell an. Damit wären die Verantwortlichkeiten beim kant. Immobilienmanagement endlich klar. Dieser Wechsel soll endlich vollzogen werden. Damit tun sich einzelne Direktionen wohl sehr schwer. Deshalb braucht es jetzt konkretes Handeln, und nicht einen weiteren Bericht. Antworten
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