Beizen werden mit neuen Warntafeln ausgerüstet

Wer Jugendlichen Alkohol abgibt, macht sich seit dem 1. Juli strafbar. Neue Schilder in Beizen sollen helfen, das Gesundheitsgesetz auch durchzusetzen.

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Seit sechs Wochen ist es nicht nur verboten, Alkohol und Zigaretten an Minderjährige zu verkaufen - auch wer diese Suchtmittel an einen Jugendlichen gratis weitergibt, macht sich strafbar. Jetzt rüstet der Kanton über 12'000 Gastrobetriebe, Lebensmittelläden und Kioske mit Schildern aus, die auf das neue Gesetz hinweisen.

Ähnliche Schilder haben schon bisher auf das Verkaufsverbot von Alkohol an Jugendliche hingewiesen. Mit welchem Erfolg lässt sich laut dem kantonalen Präventionsbeauftragten Roland Stähli nicht genau sagen. Doch Testkäufe zeigten, dass das Gesetz zunehmend gut eingehalten werde. So seien die Fälle, bei denen Jugendliche im Rahmen von Testkäufen an Alkohol gekommen seien, in den letzten Jahren von 75 auf unter 40 Prozent gesunken.

Nicht populär, aber einleuchtend

Gastrobetriebe und Verkaufsstellen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Schilder gut sichtbar aufzuhängen. Ob sie es tun, überprüft der Lebensmittelkontrolleur ab Mitte September. Laut Stähli montieren die Wirte und Betreiber von Verkaufsstellen die Schilder in der Regel anstandslos, aber ohne Begeisterung: «Die Schilder sind nicht besonders populär, aber jeder sieht ein, dass es keine gute Idee ist, einen Jugendlichen abzufüllen.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.08.2008, 16:48 Uhr

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