Beizer machen dank Rauchverbot mehr Umsatz
Aktualisiert am 25.10.2010 20 Kommentare
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Als «Raucherhöhle» wurde die Bodega im Zürcher Niederdorf früher liebevoll bezeichnet. Doch die Einführung des Rauchverbots hat dem Lokal trotzdem nicht geschadet. Das Restaurant konnte in den letzten Monaten sogar neue Kunden dazugewinnen. «Das sind Gäste, die vor 20 Jahren zu unseren Kunden gehörten, sich aber mit den Jahren nicht mehr dem Rauch aussetzen wollten», sagt die Wirtin Brigitte Winistörfer heute in der NZZ. «Wir haben seit dem 1. Mai mehr Umsatz.»
Erst 15 Fumoirs defintiv abgenommen
Auch im Johanniter im Niederdorf macht sich das Rauchverbot bezahlt. Die Wirte stellten statt der Bar 38 zusätzliche Plätze zum Essen bereit. «An den Tischen generieren wir mehr Umsatz als früher an der Bar», zitiert die NZZ Mitinhaber René Plattner. Ein Fumoir eingerichtet hat er nicht: 100'000 Franken müsste Platter dafür investieren, und so viel sei ihm das Risiko nicht wert, sagt er.
Bisher hat das Amt für Baubewilligungen 50 Bewilligungen für Fumoirs erteilt – erst 15 davon sind vom Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich definitiv abgenommen. Dazu gehört jenes der Blue-Monkey-Bar beim Stüssihof. Der Geschäftsleiter Emanuel Fiegel ist zuversichtlich, dass die Kosten dafür amortisiert werden. «Wir sind mit der Auslastung sehr zufrieden.»
Tabakverkauf zurückgegangen
Gar nicht gut kommt das Rauchverbot dagegen im Restaurant X-Tra: Dort wird das Fumior zwar auch rege besucht, aber das Rauchverbot habe jede Art von Gemütlichkeit zum Verschwinden gebracht. Seit dem Mai verzeichne das Lokal am Limmatplatz finanzielle Einbussen von zehn Prozent.
Für Otto Brändli, Präsident der Lungenliga Zürich, ist die Einführung des Rauchverbots positiv ausgefallen – nicht zuletzt deswegen, weil Raucher auf die eine oder andere Zigarette verzichten. Tatsächlich sind im Detailhandel die Tabakumsatzzahlen seit dem Mai monatlich um bis zu neun Prozent gesunken. (fsc)
Erstellt: 25.10.2010, 08:32 Uhr
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20 Kommentare
@Markus Hübscher: Diese Frage ist überhaupt nicht relevant. Ich kann nicht passiv Hamburger, Pommes Chips und Torten essen. Was die anderen essen, macht mich nicht fett. Den Rauch aber atme ich ein, auch wenn ich nicht rauchen will. In den Restaurants war vor dem 1. Mai dem Rauch nicht auszuweichen. Ich weiss nicht, wieso die Raucher immer wieder mit dieser absurden Analogie kommen. Antworten
Sih an sih an,, wie gross war das Geschrei gg. Rauchverbote, Vernunft setzt sich durch, Gesundheit ist es uns wert. auch im rauchfreien Oktoberfestzelt auf dem Bauschäntzli war kaum ein freier Platz zu finden, die Stimmung au den Bänken war riesig, die Luft rein und annimierte eher zum länger verweilen ein Mass mehr zu kippen, Also verlasst euch nicht auf das Geschrei der Stimmfänger, Partei-Egos Antworten



