Zürich
Belästigungen in S 26 gehen zurück
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Seit dem runden Tisch im Juni seien von der Bahnpolizei nur geringfügige Vorfälle registriert worden, heisst es in einer Mitteilung. Die Delikte stünden zudem in keinem direkten Zusammenhang mit den Durchgangszentren. Zugenommen habe einzig die Zahl der Betäubungsmittelvorfälle, die Asylbewerbern aus Nordafrika zuzuschreiben seien.
Die Tösstalgemeinden Bauma, Sternenberg, Turbenthal, Wila, Wildberg und Zell hatten sich darüber beschwert, dass Zugpassagiere von Asylbewerbern belästigt und andererseits Ticketkontrollen nicht konsequent durchgeführt würden. Sie verlangten deshalb von der SBB Transportpolizei Schweiz eine Verbesserung der «unhaltbaren Situation».
Die Anliegen der Gemeinden seien sowohl von der SBB Police als auch von der Kantonspolizei Zürich, der Thurbo und dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ernst genommen worden, halten die SBB fest. Die grössere Präsenz von Polizei und Kontrollpersonal habe zu einer «spürbaren Beruhigung der Lage» geführt. Nun gelte es, diesen Stand zu halten, um die Sicherheit und somit auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im Tösstal zu stabilisieren. (jcu/sda)
Erstellt: 27.11.2012, 14:02 Uhr
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