Zürich

Bettler, Diebe und Trinker werden aus HB vertrieben

Praktisch jede Woche verbietet die SBB unliebsamen Gästen den Aufenthalt im HB Zürich. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Hauptbahnhof Zürich: Fast jede Woche spricht die SBB ein Arealverbot aus.

TA

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Nachdem auf dem Bahnhof Stäfa eine Gruppe von Alkoholikern über Monate für Verunsicherung, Lärm und Dreck gesorgt hatte, verbot die SBB den Männern den Aufenthalt auf dem Areal. «Solche Verbote werden extrem selten erteilt», sagt SBB-Sprecher Daniele Pallecchi auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch.

Der Bahnhofspolizei sind im Kanton neben Stäfa derzeit keine aktuellen Fälle bekannt – ausser im Hauptbahnhof Zürich. «Mit drei bis vier Verboten pro Monat bildet der die grosse Ausnahme», sagt Pallecchi. Davon betroffen sind vorwiegend Bettler, Diebe, Alkoholiker oder sehr aggressiv auftretende Personen. «Ein Bahnhofsverbot wird auch erteilt, wenn beispielsweise jemand dreimal sehr negativ auffällt, etwa durch Trunkenheit», sagt Pallecchi.

Auf den Zug darf man trotzdem

Die zahlreichen Bahnhofsverbote am HB sind laut SBB mit der grossen Zahl an Zugreisenden zu erklären. Rund 350'000 Personen nutzen jeden Tag den grössten Bahnhof der Schweiz. Wer ein Arealverbot erhält, darf den Bahnhof trotzdem weiter benutzen, sagt Pallecchi. Bedingung ist jedoch, dass der Betroffene nicht rumlungert, sondern sich nur für die Zugsreise oder einen Einkauf auf dem Gelände aufhält.

Wer sich nicht an ein Verbot hält, risikiert eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Kontrolliert werden die Bahnhofsverbote von der Bahnpolizei und anderem Sicherheitspersonal. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.09.2009, 11:57 Uhr

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13 Kommentare

Peter H. Kuhn

16.09.2009, 19:42 Uhr
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Gratulation für dieses nötige, erwünschte Durchgreifen, das wirklich Sinn macht. Diese Leute belästigen mit ihrem Benehmen und Anblick die Bahnreisenden und haben dort wirklich nichts verloren. Antworten


Bruno Bänninger

16.09.2009, 17:43 Uhr
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Ohne Massnahmen kann die unangenehme Situation bald aus dem Ruder laufen. Wer das nicht glaubt, kann sich im Bahnhof Bern und in dessen nächster Umgebung (wo noch Bettler-Profis dazukommen) selbst ein Bild machen. Welches die richtigen, also wirksamsten Massnahmen sind, darüber kann man diskutieren. Wichtig ist, dass etwas getan wird. Antworten


Nyima Tsering

16.09.2009, 17:26 Uhr
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Zwangsarbeit und Einsperren von nicht Anpassungsfähigen/-willigen? Ehrlich gesagt erschrecken mich einige Statements hier schon ein wenig... Wenn ich so erfahre, wie man im Zuge der Wirtschaftskrise als Arbeitnehmender konsequent übergangen wird, überlege ich mir schon auch, ob es nicht intelligenter wäre einfach blau zu machen, statt Steuern zu zahlen, um damit Banken zu retten. Antworten


Michaele Versuso

16.09.2009, 15:07 Uhr
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In Anbetracht dessen, dass Zürich im kommenden Jahr MILLIARDEN einsparen muss, bleibt anzunehmen, dass auch sogn. Therapieplätze abgebaut werden. Und dann die "randständigen Menschen" hoffentlich nicht nach Anspruch-Paragraphen sondern mit und durch SELBSTHILFE unterstützt werden. Antworten


rolf nussbaumer

16.09.2009, 15:04 Uhr
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verglichen mit anderen europäischen Bahnhöfen wie Berlin, Budapest, Madrid etc....ist der Zürcher-Bahnhof immer noch sehr sauber und sicher, auch wenn es immer mehr Bettler gibt. Der Zentralbahnhof bleibt immer ein zentraler Anziehpunkt. Wenn wir es so halten können wie heute, mit kontrollierter Sicherheit, dann bin ich glücklich Antworten


Hugo Minder

16.09.2009, 15:03 Uhr
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Wen wundert's? Verhätscheln wir doch die Randgruppen weiter. Die Politik trägt die Schuld an den Missständen. Die Probleme müssen von der SBB /Valora gelöst werden. Die Sozis und ihre Industrie werden sehr bald dagegen demonstrieren. Antworten


Klaus Schlegel

16.09.2009, 13:29 Uhr
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Wie geht man mit "richtig" mit diesen Personengruppen um? Sie solange von überall fortweisen, bis sie sich "in Nebel" aufgelöst haben? Antworten


peter ess

16.09.2009, 13:24 Uhr
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Beim Baumpflanzen, Parkplatzaufhebung etc zeigt sich die Stadtverwaltung viel interessierter Seit ca den AJZ Zeiten gibt es diese Gruppe der 'Unangenehmen' die beim Bahnhofplatz herumlungern. Seit ueber 30 Jahren wird nichts gemacht und wie Fr Weiss darstellt es wird immer schlimmer. Am Streetparade wurde eine Heroinspritze vor meinen Kindern im Brunnen/Buerkliplatz ausgewaschen. Blut ueberall Antworten


Damaris Vondermanen

16.09.2009, 12:56 Uhr
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Ich bin absolut nicht gegen Menschen, die dem Erwerbsleben gewollt/ungewollt ausgestiegen sind. Aber ich finde es sehr schlimm, dass unsere Sozialarbeiter stur (aus purem Eigennutz) daran festhalten, dass man diesen Menschen Mit Therapien und Papi - Papo helfen kann. Es wäre doch viel intelligenter, wenn man diesen Menschen eine Arbeit zumuten würde, die sie täglich ausführen MÜSSEN, als dass man sie mit Rente und Sozialleistungen zudeckt, bzw. Geld für Alkohol Drogen etc. frei Haus liefert. Mit arbeit ist schon manch einer von der schiefen Bahn abgekommen. Das Gegenteil zeigen die CH-Therapien für viel Geld ohne Gegenwert! Antworten


Sibylle Weiss

16.09.2009, 12:52 Uhr
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Mit Bettlern und Alkis scheint es immer schlimmer zu werden, vor allem wenn man angesprochen wird,ob man Geld dabei habe und wenn nicht, man nicht auf die Bank gehen könne für ihn und abheben.Aber es wird ja alles daran gesetzt,dass es noch schlimmer wird! Antworten


Cerny Kern

16.09.2009, 12:31 Uhr
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Zuerst Platzverbot erteilen. Bei Nichtbefolgen einsperren oder verwahren und das Problem ist gelöst!!!! Antworten


Barbara Eichenberger

16.09.2009, 12:05 Uhr
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und wegen ein paar Idioten können Reisende/Wartende sich nirgends mehr hinsetzen. Mich nervt der überhand nehmende Egoismus. Ich verstehe SBB und Valora. Ich ärgere mich über die Betrunkenen die nicht bis vor die Nase studieren. Zeit genug hätten sie ja. Wegen solchen Rüpeln werden z.B. Reisende mit kleinen Kindern und ältere Menschen etc. gestraft. Antworten


Hans Schmid

16.09.2009, 11:33 Uhr
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Es bleibt zu hoffen, dass SBB und Valora die abmontierten Sitzgelegenheiten bald wieder installieren. Es kann ja nicht sein, dass die anständigen Fahrgäste wegen ein paar verwahrlosten Alkis nicht mehr absitzen können. Antworten



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