Bundesbeitrag zur Durchmesserlinie kommt zu spät

Damit die SBB-Durchmesserlinie beim Zürcher Hauptbahnhof rechtzeitig fertig wird, schiesst der Kanton Zürich dem Bund 455,4 Millionen Franken vor.

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Für die Realisierung der SBB-Durchmesserlinie schiesst der Kanton Zürich dem Bund 455,4 Millionen Franken vor. Die Rückzahlung erfolgt von 2015 bis 2017. Der Zürcher Regierungsrat hat den entsprechenden Zusatzkredit bewilligt.

Zinskosten bleiben dem Kanton

Obwohl der Bund den vorfinanzierten Betrag zurückzahlt, bleibt dem Kanton eine Mehrbelastung. Gemäss geltendem Recht muss nämlich der Bund Vorschüsse nicht verzinsen. Die Zinskosten von 64,4 Millionen Franken bleiben deshalb dem Kanton, wie Regierungsrätin Rita Fuhrer am Montag vor den Medien in Zürich ausführte.

Das Projekt Durchmesserlinie (DML) kostet insgesamt 2,031 Milliarden Franken. Bund und Kanton teilen sich die Kosten nach einem genau festgelegten Schlüssel. Mit berücksichtigt wird hier der Nutzen, den die DML für den Agglomerations-beziehungsweise für den Fernverkehr hat.

(fsc/ap)

Erstellt: 22.09.2008, 10:20 Uhr

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