Bundesrat: Ja zu Hardbrücken-Tram

Die Verlängerung der Tramlinie 8 über die Verkehrsachse ist aufgegleist. Der Bundesrat hat die entsprechende Konzession bewilligt.

Verkehrsachse Hardbrücke: Zwei Tramschienen sollen dereinst Zürich Nord und West verbinden.

Verkehrsachse Hardbrücke: Zwei Tramschienen sollen dereinst Zürich Nord und West verbinden. Bild: Keystone

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Der Bundesrat hat am Freitag das Gesuch der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) um Ausdehnung ihrer Konzession bewilligt, wie er mitteilte. Damit könnte im Dezember 2016 erstmals ein Tram auf der Hardbrücke das Gleisfeld der SBB überqueren und Aussersihl mit Zürich-West verbinden. Die Stimmberechtigten können voraussichtlich 2013 oder 2014 über das Projekt entscheiden.

Die 700 Meter lange Neubaustrecke umfasst den Einbau von richtungsgetrennten doppelspurigen Tramgleisen auf der Hardbrücke. Zudem sind am Hardplatz und auf der Hardbrücke zwei neue Tramhaltestellen vorgesehen.

Die Tramverbindung Hardbrücke planen Stadt und Kanton Zürich gemeinsam. Sie rechnen mit Kosten von rund 100 Millionen Franken. Der Kanton Zürich versprach an einer Medienkonferenz vor rund einem Jahr, sich beim Bund dafür einzusetzen, einen Beitrag aus dem Agglomerationsprogramm zu erhalten.

Baubeginn Ende 2014

Mit dem Bau der Tramverbindung soll Ende 2014 begonnen werden. Die Hardbrücke wurde bereits im Zuge ihrer Sanierung vorsorglich für einen künftigen Trambetrieb verstärkt.

Das Tram wird die Brücke alle 7,5 Minuten queren. Bereits heute besteht heute kurz nach der Brücke eine Lichtsignalanlage, die den Verkehr staffelt. Laut Studien wird deshalb der Autoverkehr durch das Tram nicht eingeschränkt.

Dreh- und Angelpunkt des Projektes ist der S-Bahnhof Hardbrücke. Mit der neuen Tramlinie dürfte sich das Fahrgastaufkommen längerfristig von heute 40'000 auf 70'000 pro Tag fast verdoppeln. Deshalb braucht es auch bauliche Veränderungen bei der Infrastruktur der SBB. (ep/sda)

Erstellt: 02.03.2012, 12:07 Uhr

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