Bundesrat benachteiligt Zürcher beim Bahnausbau
Aktualisiert am 18.01.2012 4 Kommentare
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Die Kantonsbeiträge an Publikumsanlagen erachtet die Zürcher Regierung als ungeeignet, heisst es in einer Mitteilung der Volkswirtschaftsdirektion vom Mittwoch. Die finanziellen Konsequenzen für Zürich seien nicht abschätzbar, heisst es weiter. Zudem könne der eigene Standort nicht über Publikumsanlagen gefördert werden: entscheidend sei das S-Bahn- Angebot.
Gemäss Mitteilung sollen die Kantone auch weiter die Prozessführung bei den Planungen von S-Bahn-Systemen haben. Der Bundesrat habe dieses Anliegen zwar teilweise aufgenommen, jedoch leider noch ungenügend. Auch im Gesetzestext müsse die Rolle der Kantone stärker verankert werden.
In einem ersten Ausbauschritt bis 2025 will der Bundesrat Projekte für 3,5 Milliarden Franken realisieren lassen. Damit ist gemäss Mitteilung der Realisierungszeitpunkt für den Brüttenertunnel weiter ungewiss. Der Kanton Zürich fordert deshalb, dass der erste Schritt auf fünf bis sechs Milliarden Franken erhöht und mit dringlichen Projekten ergänzt wird. (ep/sda)
Erstellt: 18.01.2012, 15:55 Uhr
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4 Kommentare
Nur weiter so, liebe Mit-Eidgenossen. Presst den Kanton Zürich noch weiter aus. Wir sind ja die Milchkuh der Nation. Wir bezahlen am meisten in den Nationalen Finanzausgleich, beschäftigen am meisten ausserkantonal Wohnhafte und werden bei vielen benachteiligt und übergangen. Der Schuss geht irgendwann nach hinten los. Eine Milchkuh kann auch kapputt-gemolken werden. Antworten
Für die Region Zürich/Ostschweiz wäre der Brüttenertunnel äusserst wichtig! Die entsprechenden Kantone (ZH/SG/TG) sollen beim Bund endlich gewaltig Druck dafür machen. Es kann nicht sein, dass die meistbefahrene Bahnstrecke voll ausgelastet ist und dies auch während weiteren 20 Jahren so bleiben soll. Gemäss Bahn2000 hätte Zürich-St.Gallen bereits vor 10 Jahren weniger als 1 Stunde dauern sollen. Antworten

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