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«Corine Mauch hat Angst, Fehler zu machen»

Auch nach über einem halben Jahr im Amt spalten die Auftritte der Stadtpräsidentin Corine Mauch die Zuhörer. Zwei Experten sagen, woran das liegt – und welche Folgen es haben kann.

1/4 Mauch wird gewählt
Am Sonntag, 29. März 2009 wird Corine Mauch (SP) zur neuen Stadtpräsidentin von Zürich gewählt. Ihr Vorgänger, Elmar Ledergerber, gratuliert zum ihrem Sieg über Kathrin Martelli (FDP). Mauch tritt ein schweres Erbe an: Ledergerber machte als Zürcher Stadtpräsident sogar im Ausland Schlagzeilen.
Bild: Beat Marti

   
«Ihre Performances sind in der Tat noch nicht stabil»: Politberater Mark Balsiger über die Stadtpräsidentin Corine Mauch.

«Ihre Performances sind in der Tat noch nicht stabil»: Politberater Mark Balsiger über die Stadtpräsidentin Corine Mauch.

«Wenn solche Pannen zu oft passieren, werden sie zu einer schweren Hypothek»: Kommunikationsberater Patrick Rohr über die Stadtpräsidentin Corine Mauch.

«Wenn solche Pannen zu oft passieren, werden sie zu einer schweren Hypothek»: Kommunikationsberater Patrick Rohr über die Stadtpräsidentin Corine Mauch.

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Sieben Monate ist die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch nun im Amt. Auch nach dieser Zeit bleibt ein zwiespältiger Eindruck an ihr haften. So lösen viele ihrer öffentlichen Auftritte kontroverse Reaktionen aus – und es stellt sich die Frage, ob Corine Mauchs Auftrittskompetenz einer Stadtpräsidentin würdig ist. Schliesslich sind die repräsentativen Pflichten ein zentraler Bestandteil ihres Amtes.

Zudem erzeugen viele ihrer Auftritte ein grosses mediales Interesse. Wenn sie an einer Medienkonferenz spricht, kommen Journalisten in Scharen. Wenn Tagesanzeiger.ch Stimmen zu ihrer Ansprache an der Conelli-Premiere einholt, wollen das gleich viele Menschen lesen wie den Bericht über die Fusionspläne von Sunrise und Orange.

Corine Mauch steckt in einem Teufelskreis

Der Politberater Mark Balsiger schaut der Stadtpräsidentin bei ihren öffentlichen Auftritten jeweils genau zu: «Ihre Performances sind in der Tat noch nicht stabil. Sie ist nicht charismatisch, was allerdings für praktisch alle anderen Politiker in der Schweiz ebenso gilt. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Elmar Ledergerber ist Mauchs Auftritt zurückhaltend und nüchtern.»

Auch Kommunikationsberater Patrick Rohr beobachtete die Stadtpräsidentin bei mehreren Auftritten: «Frau Mauch hat Angst, Fehler zu machen. Das ist ein typisches Phänomen bei Menschen, die plötzlich in der Öffentlichkeit stehen. Dadurch hält sie sich an Details fest, verlässt sich auf ein Manuskript und wird unfrei.» Die Folge: Bei ihrer Ansprache im Zirkus Conelli klebte sich regelrecht an ihren Zetteln und versprach sich mehrmals. «Plötzlich wird ihre Art aufzutreten zum Gespräch, nicht der Inhalt. Schliesslich geht Frau Mauch noch gestresster an die nächste Ansprache heran. Es ist ein Teufelskreis.» Dies birgt laut Rohr eine grosse Gefahr: «Ihr Politik kann noch so gut sein, wenn Sie ihre Positionen nicht herüberbringen kann, dann erreicht sie ihre Ziele nicht.»

Grosse Pannen werden zur Hypothek

Doch mindestens die Versprecher könnten sich auch als Stärke entpuppen: «Das ist sympathisch und macht ihre Authentizität aus», sagt Rohr. «Es zeigt, dass sie ein Mensch ist. Sie darf sich dadurch nur nicht stressen lassen und muss versuchen, lockerer damit umzugehen.»

Doch nur bei Versprechern ist es bisher nicht geblieben, mindestens an der Wahlfeier ihrer Parteikollegin Regine Aeppli zur Regierungsratspräsidentin ereignete sich ein Unfall grösseren Ausmasses: Sie packte die falsche Rede hervor – und bemerkte dies erst, als sie Gäste begrüsste, die nicht anwesend waren. «Auch das ist ein Zeichen von Stress. Wenn solche Pannen zu oft passieren, werden sie zu einer schweren Hypothek. Das wäre Frau Mauch nicht zu wünschen», sagt Kommunikationsberater Rohr.

«Sie soll nur sprechen, wenn sie auch etwas zu sagen hat»

Schliesslich zeigt sich auch: Die neue Zürcher Stadtpräsidentin ist nach wie vor nur schwer greifbar. Nach zahlreichen Anfragen bei Politologen, Beratern, Medientrainern und journalistischen Urgesteinen sagen überraschend viele: «Ich kann leider nichts dazu sagen. Ich habe Corine Mauch bisher kaum wahrgenommen.»

«Dass sie sich der Öffentlichkeit entzieht, kann durchaus eine Strategie sein. Sie wählt sich ihre Bühnen bewusst aus und das ist kein Fehler», so Balsiger. Auch Kommunikationsberater Rohr sagt: «Sie ist schon jetzt an vielen Anlässen präsent, aber sie tritt nicht an jeder ‹Hundsverlochete› auf. Das ist durchaus klug, denn sie soll nur bei Anlässen sprechen, wenn sie auch etwas zu sagen hat.»

Helmut Schmidt absolvierte täglich Medientraining

Natürlich ist da noch ein weiterer Grund für das etwas blasse Erscheinen der Stadtpräsidentin: Ihr Vorgänger hat die Messlatte unerhört weit oben hinterlassen. «Elmar Ledergerber war omnipräsent, er liebte das Spiel mit den Medien und die Medien liebten ihn», sagt Balsiger. Doch diesem Vorbild müsse Mauch überhaupt nicht gerecht werden. «Dass sie nicht über das Showtalent von Elmar Ledergerber verfügt, kann ein Vorteil sein. Er stand nicht umsonst regelmässig im Verdacht, dass ihm das Marketing wichtiger war als die Knochenarbeit.»

Politberater Balsiger rät der Zürcher Stadtpräsidentin dringend zu regelmässigen Medientrainings, und als Absolventin eines solchen wäre sie in bester Gesellschaft: «Der deutsche Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt war einer der souveränsten Redner, den es je gegeben hat. Man sagt, er habe während seiner achtjährigen Amtsdauer jeden Tag eine halbe Stunde Medientraining absolviert.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.11.2009, 08:58 Uhr

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34 Kommentare

Peter H. Kuhn

27.11.2009, 15:46 Uhr
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Da kann man nur sagen: Das musste ja schief gehen. Wenn die Parteien keine geeigneteren Kandidaten mehr haben, sollen sie es eben definitiv bleiben lassen. Alles andere ist eine Zumutung. Wenn die Stimmbürger nur immer, ohne zu studieren, den Parteien nachlaufen, dann läuft es sicher falsch. Man muss den Fähigsten wählen und nicht eine Partei! Nur merken sollte man das noch. Antworten


Johann Binder

27.11.2009, 14:01 Uhr
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Sie hat ihren Job nicht ausgesucht,sie wurde vom Volk gewählt.Wenn sie nicht fähig ist,ist es nicht ihr Fehler, so läuft es nun mal in unserer Schweizer Politik.Lasst die Dame bitte in Ruhe,gebt ihr eine Chance. Antworten


Franz Brunner

27.11.2009, 13:04 Uhr
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@Gutknecht--Fehler des Stimmbürgers, nicht der SP--GENAU, aber mit abstrichen (stimmbürger faul, sagt ja auch wenn er schwäche kennt)--trotzdem, für solche ämter müsste es ein anforderungsprofil geben--und eine kommission entscheidet dann "zur wahl zugelassen", oder eben nicht--es kann doch nicht sein, dass eine person ohne kommunikative fähigkeiten in ein "repräsentationsamt" gewählt wird Antworten


Peter Gutknecht

26.11.2009, 22:49 Uhr
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Vielleicht hatte die SP bei den letzten Wahlen auch eine andere Kandidatin, mit Führungserfahrung, der die SP aber den Wahlsieg nicht zutraute. Diese andere Kandidatin war vermutlich männlich und heterosexuell. Die Wahlstrategen der SP haben erkannt, dass eine lesbische Frau wegen der Political Correctness der Stadtzürcher Wähler die Wahlen sicher gewinnt. Fehler des Stimmbürgers, nicht der SP. Antworten


Simon Westerhagen

26.11.2009, 21:22 Uhr
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Im Ernst? Seit wann ist Frau Mauch Stadtpräsidentin? Dachte seit dem abtritt von Kaiser Elmar seien wir ohne Päsi in der Stadt. Antworten


Linda Bär

26.11.2009, 16:35 Uhr
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es ist irgendwie entzückend, wie sich Bürgerliche über die linke Stadträtin aufregen. Wer ihr politisch nicht das Wasser reichen kann, greift natürlich zu anderen (beleidigenden) Mitteln. Antworten


Pawel Silberring

26.11.2009, 16:28 Uhr
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Meine Güte, was machen da einige Leute für einen Lärm, nur weil 2 Kommunikationsberater ihre Branche anpreisen wollen. Und das wegen einer Rede in einem Zirkus. Ich war nicht dabei, aber wie wichtig ist so eine Rede? Ich will eine Stadtpräsidentin, die gute Entscheide fällt und das hat Corine Mauch bisher durchs Band gemacht. Antworten


Peter Hunziker

26.11.2009, 16:25 Uhr
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"Das ist ein typisches Phänomen bei Menschen, die plötzlich in der Öffentlichkeit stehen." Wer nun dachte, die StPr sei doch schon länger einfach lauthals aufgetreten, den will ein solcher Beitrag offenbar zum Durchhalten bringen, aus welchen Gründen immer. Zweifel ob es mit prominentem Training besser werde, sind hier nicht zugelassen. Antworten


Valérie Grandjean

26.11.2009, 16:17 Uhr
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Bei dieser Hetzkampagne von hauptsächlich Männern gegen eine Frau drängen sich automatisch unbequeme Fragen auf: Und wenn Frau Mauch ein Mann wäre? Würde dann auf die gleiche Art hingeguckt und respektlose Kommentare veröffentlicht? Es gibt genug Studien, die zeigen, dass die Medien Politikerinnen grundsätzlich schlechter darstellen als Politiker. Mauch tut unserer Stadt gut. Das werden wir sehen! Antworten


Hans Müller

26.11.2009, 13:10 Uhr
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Reden kann man lernen. Aber man sollte mit lernen beginnen, bevor man sich überhaupt für so ein Amt aufstellen lässt. Dass sie das nicht begriffen hat, spricht gegen sie. Antworten


Kurt Sigrist

26.11.2009, 12:50 Uhr
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@Tom Müller: Stimmt genau und die Züricher fallen seit Jahre drauf rein! Was uns die rot/grüne Stadtregierung in den letzten Jahren bescherrt hat, sehe ich leider täglich. (P.S. Bin selber parteilos und absolut kein SVP Freund) Antworten


Daniel Würgler

26.11.2009, 12:48 Uhr
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Repräsentative Pflichten sind ein zentraler Bestandteil des Amtes als Stadtpräsidentin. Das musste Frau Mauch doch wissen, als sie sich zur Wahl stellte? Weshalb sie es denoch tat, ist mir schleierhaft. Sie ist ein grause Maus ohne irgendwelche Ausstrahlung und völlig auf dem falschen Posten. Treten Sie zurück Frau Mauch! Ihnen und uns zu liebe bitte! Antworten


Kurt Frei

26.11.2009, 11:32 Uhr
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Ich kann immer noch nicht verstehen, dass die Bürgerlichen nicht geeint angetreten sind bei den Wahlen. Für die Stadt ist nach dem Vielschwätzer und Schönredner Ledergerber nun eine völlig überforderte Frau im Amt. Es ist zu hoffen, dass bei den nächsten Wahlen diese Fehlbesetzung korrigiert werden kann und weiterer Schaden von der Stadt Zürich abgewendet wird. Antworten


Paul Thürig

26.11.2009, 11:23 Uhr
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An Mauchs Stelle würde ich langsam,aber sicher den Rücktritt ins Auge fassen."Mutig",was sich diese Dame alles so zutraut,aber das Stadtpräsidium der grössten Schweizer Stadt ist ihr doch etliche Schuhnummern zu gross! Mehr als peinlich für Zürich! Antworten


Lukas Engler

26.11.2009, 11:18 Uhr
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Von mir aus kann Frau Mauch Stadtpräsidentin bleiben, aber das Gehalt sollte doch um einiges reduziert werden. Für uns Büezer ist es einfach ein Hohn, wieviel diese parteiabhängigen Staatsdiener/Innen verdienen. Antworten


Alex Kramer

26.11.2009, 10:55 Uhr
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Nun liegt es wohl an allen Parteien, für den nächsten Wahlkampf eine schlagfertige, kommunikative Persönlichkeit vorzustellen. Die letzte Wahl war ja nicht wirklich interessant diesbezüglich. Und es ist so: 30 Jahre Parteibuch machen noch keinen Politiker aus, auch nicht in einem Gemeinderat! Es ist eher eine Peinlichkeit für die SP, eine Kandidation ohne wirkliche Führungserfahrung vorzustellen. Antworten


Schwarzenbach Beni

26.11.2009, 10:54 Uhr
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Frau Mauch ist ihrem Amt in keiner Art und Weise gewachsen. Für so ein wichtiges Amt darf man sich nicht so viel Zeit nehmen, um "hineinzuwachsen" - eine gewisse Souveränität und Kompetenz gehören von Anfang an zum Berufsbild. Es ist bedenklich, dass Zürich nicht in der Lage ist, eine würdige Repräsentantin zu stellen und wir uns mit dieser unsäglichen Person abmühen müssen. Was für Armutszeugnis! Antworten


Tom Müller

26.11.2009, 10:54 Uhr
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@ Franz Brunner: Um Stapi der grössten Stadt, des wichtigsten Wirtschaftszentrums zu werden braucht es nur eines: Die Mitgliedschaft bei der SP. Qualifikationen und Fähigkeiten sind da total nebensächlich. Antworten


Christoph Keller

26.11.2009, 10:46 Uhr
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Die SP Stadt Zürich kann eben eine Nullnummer aufstellen und trotzdem ist die Wahl schon gelaufen. Antworten


Beat Regenscheit

26.11.2009, 10:29 Uhr
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jaja alle habe was zu mäckern. mir ist wichtig, dass die stadt sich entwickelt und nicht frau mauch. wie sie das macht ist mir absolut wurscht. und wenn ein herr brunner meint es sei soooo einfach, soll er doch kandidieren. schliesslich sagen nicht die medien was gut und schlecht ist sondern die leute die sie gewählt haben. und die wussten, dass sie andere qualitäten hat als ein ledergerber. Antworten


Sven Halter

26.11.2009, 10:23 Uhr
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Ich weiss nicht, worüber ich mich mehr ärgern soll. Über die Linke, die eine so unfähige Kandidatin aufgestellt hat? Oder über die Bügerlichen, die gegen sie eine farblose Kandidatin ins Rennen geschickt haben? Oder über die Stimmbürger, die diese "Hauptsache eine Frau" Politik unterstützt haben? Auf jeden Fall haben wir die Stadtpräsidentin die wir verdient haben! Antworten


Robert Marti

26.11.2009, 10:16 Uhr
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Die Fragen sind doch: Weshalb reichte Frau Mauchs magerer Leistungsausweis, um von der SP als Kandidat für das Präsidium der grössen Schweizer Stadt aufgestellt zu werden? Warum konnten (oder wollten?) andere Parteien davon nicht profitieren? Warum wurde sie vom Volk trotzdem gewählt? Warum wundern sich alle über die schwachen Auftritte - auch wenn sie wohl besser ist als es den Anschein macht? Antworten


Mario Monaro

26.11.2009, 10:14 Uhr
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Man sollte Politiker (und vielleicht sogar alle Menschen?) viel mehr an dem messen was sie vollbringen als an dem was und wie sie etwas sagen. Natürlich macht es mehr Spass redegewandten, charismatischen Menschen zuzuhören, aber wollen wir lieber eine Show-Frau oder jemand der sich engagiert um das Wohl der Stadt kümmert? Damit ist natürlich noch nichts über die Taten von Frau Mauch gesagt... Antworten


Tobias Graf

26.11.2009, 10:10 Uhr
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Wenn Ueli Maurer in langweiligen Sitzungen einschläft berichtet die Presse von Überforderung. Wenn Corine Mauch die falsche Rede einpackt, fehlende Gäste begrüsst, stottert unsicher und farblos wirkt, so ist das fehlender Auftrittkompetenz. Nun gut, klar ist, Corine Mauch wird die Stadt Zürich nicht vorwärts bringen! Antworten


Jean M Weber

26.11.2009, 10:08 Uhr
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Ich war schon immer der Ansicht das Frau Mauch weder das Charisma noch die Kompetenz hat, so ein wichtiges Amt auszuüben. Die graue Maus steht im Scheinwerferlicht und weiss nicht was machen... Antworten


Sabrina Meier

26.11.2009, 10:05 Uhr
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Ich finde es eigentlich toll, dass eine Frau Stadtpräsidentin ist, aber Corine Mauch kann wirklich nicht reden und hat absolut keine Überzeugungskraft. Ich konnte sie selber auch einmal live hören und sie konnte auch da nur ablesen und alle schliefen fast ein.... (monoton, lau...) nur die Fehler die sie machte (nicht nur inhaltliche) veranlassten uns weiter zu zu hören... Antworten


Pawel Silberring

26.11.2009, 09:53 Uhr
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@Franz Brunner Denken Sie wirklich, das sagt fast alles? Für mich sagt Ihr Beitrag fast nichts. Corine Mauch ist nun mal eine Politikerin, die die Sachgeschäfte mehr interessieren, als der glamouröse Auftritt. Wenn wir das als Nachteil sehen, dürfen wir uns über das Heer der SelbstdarstellerInnen in der Politik nicht wundern. Mir gefällt Politik als eher nüchterne, vernünftige Sache, gut. Antworten


Peter Muster

26.11.2009, 09:47 Uhr
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Bin erstaunt! Bei jeder mittleren bis höheren Kaderfunktion (mit Kundenkontakt) in der Privatwirtschaft werden sehr gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten verlangt. Aber eben, auch nur in der Politik ist es ja möglich ohne umfassende Führungserfahrung z.B. BR resp. Departementschef, Regierungsrat etc. zu werden?! In der Politik wird offensichtlich mit anderen Massstäben gemessen. Antworten


Gaby Müller

26.11.2009, 09:46 Uhr
Melden

Ach, Herr Brunner; lassen Sie Frau Mauch doch Zeit. Spätestens jetzt wird ihr bewusst sein, dass sie an ihren öffentlichen Auftritten feilen muss. Bloss weil die Herren der Schöpfung manche Mängel mittels Wortgewalt überschwatzen, sind sie deswegen nicht fähiger. Aber ich sehe schon die Diskussionen darüber, dass Schwachstellen im öffentlichen Auftreten mit mangelnder Kompetenz begründet werden. Antworten


rudi hasler

26.11.2009, 09:41 Uhr
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die dame hat sich ihren job ausgesucht, also muss sie jetzt mit den konsequenzen leben, und das heisst nun mal, ab und zu im rampenlicht zu stehen. an sich ist die dame jedoch der beweis auf zwei beinen, dass zürich wohl auch ohne dieses amt auskäme, ohne dass jemand dies überhaupt bemerken würde...! Antworten


Patrick Merz

26.11.2009, 09:40 Uhr
Melden

Es ist bestimmt sehr repräsentativ, wenn zwei männliche Spezialisten über das Erscheinungsbild einer Politikerin diskutieren. Antworten


Markus König

26.11.2009, 09:26 Uhr
Melden

@F. Brunner: es reicht auch, den grössten, zusammenhangslosen Unsinn der Welt zu erzählen um in den Nationalrat gewählt zu werden. Oder bei TeleZüri im Sonntalk auftreten zu dürfen. Antworten


Bernhard Schneider

26.11.2009, 09:20 Uhr
Melden

Es ist nicht / nie gut, wenn eine Person, ohne vorher min. 4 Jahre als Stadtrat im Amt zu sein, direkt als Stadtpräsident/ in gewählt wird. (Gemeinderatsmitglied reicht nicht) In dieser Zeit sieht auch der Bürger, ob sich diese Person als Stadtpräsident, der immerhin grössten Stadt, eignet. Da haben die Wähler eine Fehler gemacht. Antworten


Franz Brunner

26.11.2009, 09:05 Uhr
Melden

DRS 3 sendung, zu gast Corinne Mauch--"welche fähigkeiten" es denn für dieses amt brauche? (längere pause als bei andern fragen) "die freude am amt", und das wiederholte sich noch mindestens 3mal in einer etwa 2 minütigen antwort--ICH DENKE DAS SAGT SCHON "FAST" ALLES--30 jahre parteimitglied und dann zufällig bei der wahl schwache gegnerin, das reicht ins amt der grössten CH-stadt zu kommen !!?? Antworten



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