Der Flughafen setzt sich ein Milliarden-Denkmal
Aktualisiert am 21.10.2011 36 Kommentare
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Die Flughafen Zürich AG hat am Freitag bei der Stadt Kloten das Baugesuch für das Projekt «The Circle» am Flughafen Zürich eingereicht. Mit dem Bau des geplanten Dienstleistungszentrums in Gehdistanz zu den Terminals will der Flughafen 2013 beginnen.
Auf einer Fläche von 200'000 Quadratmetern ist eine Mischung aus Hotels, Restaurants, Büros sowie Veranstaltungs- und Gesundheitsangeboten vorgesehen. Hervorgegangen ist das Grossprojekt vor eineinhalb Jahren aus einem dreistufigen Wettbewerb. Ausgeführt wird das Siegerprojekt des japanischen Stararchitekten Riken Yamamoto.
3000 neue Arbeitsplätze
«Die Baueingabe ist ein Meilenstein für das Grossprojekt», sagt Flughafendirektor Thomas E. Kern. Mit dem Bauvorhaben wolle man den Flughafen Zürich zu einem noch bedeutenderen Begegnungszentrum machen. Mit «The Circle» sollen rund 3000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Die Investitionskosten für «The Circle» betragen rund eine Milliarde Franken. Finanziert werden soll es über eine eigenständige Gesellschaft, an der die Flughafen Zürich AG nach eigenen Angaben «massgeblich» beteiligt ist.
Büros für multinationale Firmen
Das Forschungs- und Beratungsunternehmen Infras rechnet in einer Studie mit einer direkten Wertschöpfung durch «The Circle» von 630 Millionen Franken im Jahre 2020. Vorteil des Projektes sei, dass multinationale Firmen in Gehdistanz vom Flughafen Büroräume fänden.
Die Baubewilligung erwartet die Flughafen Zürich AG in der ersten Hälfte 2012. Der Start der Bauarbeiten ist für 2013 geplant. Vier Jahre später soll der erste Teil der Überbauung bezogen werden. Bereits rechtskräftig ist die Bewilligung für ein Parking mit 1000 Parkplätzen.
(pia/sda)
Erstellt: 21.10.2011, 13:06 Uhr
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36 Kommentare
Ich finds super, dass in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten so ein Projekt gebaut wird. Das ist ein gutes Zeichen, weil damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Wir sollten dem Flughafen dankbar sein, dass er so was macht. Dies mal präventiv für alle Bünzlis, die dieses Projekt in diesen Kommentarspalten schlechtreden werden. Antworten
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