Zürich

Jetzt wird auch der Greifensee freigegeben

Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 14.02.2012

Ein Teil der Eisfläche ist ab Mittwochmittag begehbar. Der erwartete Schneefall könnte dem Spass auf dem Eis aber schon bald wieder ein Ende setzen.

1/17 Seit Mittwochmittag (15.2.2012) ist der obere Teil des Greifensees freigegeben.
Bild: Stadtpolizei Uster

   

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Immer mehr Zürcher Gewässer werden freigegeben. Am 11. Februar begann auf dem Katzensee und sogar im Hafenbecken Rapperswil der Schlittschuhspass.

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Noch am Freitag machte ein Riss in der Eisfläche die Freigabe des Sees unmöglich. Dank der anhaltend kalten Temperaturen der vergangenen Tage kommt es nun doch noch zum Schlittschuhspass auf dem Greifensee.

Nach Eismessungen und der Beurteilung der Eistragfähigkeit durch Fachexperten des Seerettungsdienstes Uster sowie der Kantonspolizei Zürich könne ein Teil der Eisfläche ab Mittwoch, 15. Februar 2012, um 12 Uhr freigegeben werden. Dies teilt die Stadt Uster am Dienstag mit. Bis dahin bleibt die gesamte Eisfläche gesperrt.

Alle grossen Gewässer des Kantons begehbar

Wer mit dem Zug zum Eislaufen anreist, kann ab Bahnhof Uster einen Shuttlebus der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) benutzen. Der Bus fährt direkt zum Greifensee und wird von der Stadt Uster finanziert. Die Fahrt ist für die Gäste kostenlos.

Somit sind alle grösseren Gewässer des Kantons Zürich mit Ausnahme des Zürichsees für die Bevölkerung freigegeben. Das war letztmals 2006 der Fall. Selbst auf dem Zürichsee ist in dieser Saison erstmals seit 24 Jahren Schlittschuhlaufen möglich: Im Hafenbecken vor Rapperswil hat sich eine begehbare Eisschicht gebildet, die bereits am Freitag freigegeben wurde. Auch auf den übrigen Gewässern hat der Schlittschuhspass bereits am Wochenende begonnen.

«Heikel ist vor allem der Schnee»

Wie lange die Eisflächen noch halten werden, hängt nicht nur von den Temperaturen ab, sondern auch von der Witterung der kommenden Tage. «Die langsam steigenden Temperaturen sind vorerst kein Problem für die Eisdecken auf den Seen», erklärt Reto Vögeli von Meteonews auf Anfrage. «Heikel ist vor allem der Schnee, der in den kommenden Tagen erwartet wird. Wenn der Schnee schwer ist oder die Schneedecke besonders dick, dann kann das die Eisfläche hinunterdrücken oder sogar zu Rissen im Eis führen.»

Der Meteorologe erwartet für morgen Mittwoch im Zürcher Oberland gut 20 cm Neuschnee. Am Freitag und Samstag komme Westwind auf und die Temperaturen liegen um die 5 Grad. «Allerdings sind die Temperaturen in der Nacht immer frostig», so Vögeli. Die zuständigen Behörden werden am Freitag entschieden, ob der Greifensee auch am Wochenende offen bleibt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.02.2012, 10:30 Uhr

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