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«Der Kunde ist König»: Regierung ist gegen Initiative für längere Ladenöffnungszeiten

Aktualisiert am 17.02.2011 18 Kommentare

Eine Initiative verlangt im Kanton Zürich längere Ladenöffnungszeiten. Die Regierung lehnt sie ab, da sie durch das strenge Bundesrecht blockiert würden.

Tankstellenshop im Kanton Zürich: Öffnungszeiten und Angebot sind streng geregelt.

Tankstellenshop im Kanton Zürich: Öffnungszeiten und Angebot sind streng geregelt.
Bild: Keystone

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Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, die Volksinitiative «Der Kunde ist König» ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen. Aus wirtschaftsliberaler Sicht sei das Anliegen der Initianten nachvollziehbar, schreibt die Regierung in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die angestrebte Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten auf kantonaler Ebene bleibe jedoch so lange praktisch wirkungslos, bis die für die ganze Schweiz gültige Bundesgesetzgebung angepasst sei.

Solange die bundesrechtlichen Bestimmungen zum Arbeitnehmerschutz gelten, würde sich für die Konsumenten kaum etwas ändern. Denn auch dann müssten Detailhandelsbetriebe, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen und nicht zu einer bevorzugten Kategorie wie Apotheken, Tankstellenshops oder Bahnhofsläden gehören, an Sonn- und Ruhetagen geschlossen bleiben.

Die Initiative strebt die vollständige Liberalisierung der Öffnungszeiten an. Dafür soll das kantonale Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetz angepasst werden. Zwischen Werktagen und öffentlichen Ruhetagen soll nicht mehr unterschieden werden. Eine Änderung des kantonalen Rechts sei nur dann sinnvoll, wenn sie in der Praxis auch tatsächlich etwas bewirke und nicht neue Probleme schaffe, schreibt die Regierung. (ep/sda)

Erstellt: 17.02.2011, 11:39 Uhr

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18 Kommentare

Simon Messmer

03.08.2011, 23:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Einfach strohdumm diese Initiative. Immer die Arbeitnehmer ausnützen!
Das Volk hat bis jetzt in allen Kantonen(zuletzt im Kanton St.Gallen mit Zwei Drittel Nein!) längeren Ladenöffnungszeiten eine Abfuhr erteilt.
Das Bedürfnis für längere Ladenöffnungszeiten ist nicht vorhanden. Da nützt auch das Geld von Economisuisse nichts. Einkaufen ist eine Frage der Planung!
Antworten


Paul Auer

17.02.2011, 17:00 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wenn die Läden immer offen sein sollen so sollen dies doch bitte auch Banken, Post, Aemter, Handwerker etc. etc auch tun. Ich möchte gerne den Maler um 23 Uhr empfangen und den Schreiner am Samstag um 12, oder dann, wenn ich gerade Lust habe. Ebenso möchte ich meine Steuerangelegenheiten auf der Gemeinde gerne am Freitagabend um 20 Uhr erledigen. Ach so, die schliessen da schon um 14 Uhr...!? Antworten



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