Zürich
Der Weltrekord ist vollbracht
Von Chantal Hebeisen. Aktualisiert am 29.09.2012 54 Kommentare
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Jüngster Weltumrunder
Mit der einmotorigen Cessna hat Carlo Schmid seit seinem Abflug am 11. Juli 40'000 Kilometer mit Zwischenlandungen in 21 Ländern zurückgelegt. Die effektive Flugzeit betrug 110 Stunden. Schmid ist mit seinen 22 Jahren der jüngste Pilot, der alleine rund um die Welt geflogen ist. (mw/sda)
Das Video des Round the World-Teams
Aus der Vogelperspektive: Die Landung von Carlo Schmid. (Quelle: Youtube.com / rtw2012.com)
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Porträt von Carlo Schmid im «Tages-Anzeiger»
Am kommenden Montag erscheint im «Tages-Anzeiger» ein Porträt des 22-jährigen Weltrekordhalters.
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Am 11. Juli kurz nach 15.30 Uhr startete der Bad Zurzacher Carlo Schmid zu einer langen Reise: Er hob mit seiner Cessna 210 ab, um die Welt als jüngster Solopilot zu umrunden. Heute, genau 80 Tage später, verwirklicht er seinen Traum: Um 13.20 Uhr setzt er seine Maschine unter dem Applaus von rund 300 Fans, Freunden und Familienangehörigen auf die Rollbahn des Flughafens Dübendorf.
Bei seiner Ankunft wird Schmid von der PC-7-Flugstaffel der Schweizer Luftwaffe in Empfang genommen. «Das hat es weltweit noch nie gegeben, dass ein Privatpilot die Flugstaffel der Luftwaffe anführt», erklärt der Kommentator des Events über Lautsprecher. Als Schmid nach seiner Landung in Richtung Zuschauer rollt, empfangen ihn zwei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr mit einem Wassertor, durch das er hindurchfährt.
Weltrekord trotz Schwierigkeiten
Als Schmid nach 110 Flugstunden und rund 39'600 zurückgelegten Kilometern erstmals wieder Schweizer Boden betritt, streckt er vor Freude über den neuen Weltrekord die geballte Faust in die Luft. «Ich war so aufgeregt, dass ich bei der Begrüssung einige Namen vergessen habe», sagt er im Nachhinein über diesen Moment.
Mit der heutigen letzten Etappe von Hamburg nach Dübendorf löst Schmid somit den aktuellen Rekordhalter, den Amerikaner Irving Barrington, als jüngsten Piloten ab, der die Welt alleine umrundete. Dass Schmid diesen Weltrekord geschafft hat, ist indes nicht selbstverständlich: Immer wieder hatte er unterwegs mit technischen Problemen zu kämpfen, zuletzt in New York, als der Propeller durch eine Berührung mit einem Gegenstand auf der Rollbahn beschädigt wurde. Um diesen Schaden zu reparieren, so teilten ihm die Mechaniker damals mit, bräuchten sie Wochen, wenn nicht gar Monate. Doch der junge Pilot liess sich nicht entmutigen und überzeugte die Techniker, das fehlende Ersatzteil eines anderen Piloten einzusetzen, der es weniger dringend benötigte.
Nebst dem Weltrekord verfolgte Schmid in den letzten 80 Tagen aber noch ein weiteres Ziel: Er hat über ein Sponsoring-Projekt Geld für einen karitativen Zweck gesammelt. Nachdem er heute dem Publikum Red und Antwort stand, überreichte er Flavio Calligaris von Unicef Schweiz einen Scheck über 50'000 Franken. Dieses Geld wird die Organisation in ein Mädchenbildungsprojekt in Indien investieren. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 29.09.2012, 18:45 Uhr
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54 Kommentare
Diese Rekordversuche wohlhabender Youngsters gehen mir auf die Nerven. Zuerst muss diese minderjärige Australierin die um die Welt segeln und jetzt ein Rekord aus der Schweiz. Nicht dass er nicht sympathisch wäre, aber ich fühle dabei eine Zweiklassengesellschaft. Normale Kids können sich sowas nicht leisten. Aber ist gut, "Panem et circenses" und alle klatschen. Antworten
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