«Die Edelprostituierte passt besser in einen Bahnhof»

Das Schweizer Fernsehen bringt mit «La Traviata» Hochkultur dorthin, wo täglich 340'000 Menschen ein und aus gehen. Der Produzent Christian Eggenberger erklärt, wie sich das verträgt.

Hofft, dass alles klappt: Christian Eggenberger, Produzent von «La Traviata» vor der Generalprobe im Zürcher Hauptbahnhof.

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Heute Abend strahlt das Schweizer Fernsehen Guiseppe Verdis Oper «La Traviata» aus. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um eine Aufzeichnung, das ganze Stück wird im Zürcher Hauptbahnhof live eingespielt und übertragen – inmitten der zufällig anwesenden Passanten.

Für die Produktion verantwortlich ist Christian Eggenberger. Er spricht im Tagesanzeiger.ch-Interview darüber, warum «La Traviata» hervorragend in einen Bahnhof passt und weshalb die Zuschauer trotzdem zu Hause bleiben sollen. (fsc)

Erstellt: 30.09.2008, 16:03 Uhr

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