FDP-Kandidaten müssen Erklärung unterschreiben
Aktualisiert am 30.08.2010 10 Kommentare
Artikel zum Thema
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Wer sich kommendes Jahr für die Freisinnigen in den Nationalrat wählen lassen will, soll eine Loyalitätserklärung unterschreiben, wie die NZZ heute Montag schreibt. Andernfalls sinken seine Chancen auf einen Listenplatz.
Erklärung legt finanzielle Beteiligung fest
Mit seiner Unterschrift verpflichtet sich der Kandidat, inhaltlich auf einer Linie mit der Partei zu bleiben. Insbesondere dann, wenn eine abweichende Haltung mehr Stimmen eintrüge. Die Loyalitätserklärung sei eine «moralische Verpflichtung» für die Kandidaten, sagt Walti gegenüber der NZZ.
Zusätzlich soll eine parteiinterne Ombudsstelle eingerichtet werden, die Konflikte unter den Kandidaten schlichten soll. Wer die Ombudsstelle innehaben wird, ist noch nicht bestimmt. Es müsse laut Walti eine Person sein, die in der Partei ein hohes Ansehen geniesse. Schliesslich soll eine Findungskommission eingerichtet werden, die alle Bewerber auf Herz und Nieren überprüft. Die Findungskommission wird von der Alt-Kantonsratspräsidentin Regula Thalmann geleitet.
Zürcher und parteiinterne Konflikte
Die Partei will damit einen geeinten Auftritt im Wahlkampf sicherstellen. In dieser Hinsicht ist die FDP in der Vergangenheit regelmässig gescheitert – etwa während des Abstimmungskampfs zur SVP-Einbürgerungsinitiative. Damals fasste die Partei an der Delegiertenversammlung deutlich die Nein-Parole. Doch kurz darauf zeigte sich ein anderes Bild: 57 Prozent der Parteimitglieder waren für die Vorlage, vier FDP-Nationalräte traten sogar dem überparteilichen Ja-Komitee bei. Darunter auch der Zürcher Filippo Leutenegger.
(fsc)
Erstellt: 30.08.2010, 11:39 Uhr
Kommentar schreiben
10 Kommentare
Zürich
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.


