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«Die Polizei kann sich schlecht aus der Verantwortung lügen»

Von Jvo Cukas. Aktualisiert am 18.08.2011 46 Kommentare

Die zurückhaltende Vorgehensweise der Behörden im Vorfeld der Bluttaten in Pfäffikon stösst den Lesern von Tagesanzeiger.ch sauer auf. Die Grundlage für ein härteres Eingreifen sei gegeben.

1/8 Hier geschah die erste Tat: Der 59-jährige Kosovare erschoss seine Frau beim Bahnübergang.
Bild: Markus Heinzer, newspictures

   

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«Und wieder geniesst der potenzielle Täter besseren Schutz als die potenziellen Opfer», ärgert sich Georg Fischer in der Kommentarspalte zu den Tötungsdelikten von Pfäffikon. Die Mehrheit der Leser von Tagesanzeiger.ch sucht denn auch die Verantwortung für die Taten bei den Behörden, die in solchen Fällen zu zögerlich vorgingen. Das Zürcher Gewaltschutzgesetz sehe als Schutzmassnahme durchaus auch Gewahrsam von bis zu drei Monaten vor, erklärt Christian Natiez: «Die Kantonspolizei kann sich schlecht aus der Verantwortung lügen. Haftrechtfertigungsgründe lagen offenbar genügend vor.»

Für Georg Fischer ist zudem stossend, dass bei Gewaltopfern anscheinend mit verschiedenen Ellen gemessen wird: «Ein Überfall auf einen Diplomatensohn wird von Bundesrätin Calmy-Rey höchstpersönlich zur Chefsache erklärt.» Auch Peter Steiner findet, man müsse nur einmal einen Polizisten bedrohen, und man finde schnell heraus, dass es durchaus eine gesetzliche Grundlage gebe, um Personen zu schützen. «Aber wenn ein normaler Bürger bedroht wird, ist es wichtiger, irgendwo Parkbussen zu verteilen.» Viele Leser fordern deshalb ein rigoroses Vorgehen. Vor allem die Ausschaffung des Täters und eine Absage an eine Kuscheljustiz stehen dort im Vordergrund.

Betroffene fühlen sich alleingelassen

Auch Betroffene melden sich zu Wort. Peter Broger erklärt, er sei selbst Opfer einer gewalttätigen Frau. Gegen sie lägen bereits drei Anzeigen vor, aber: «Die Behörden unternehmen nichts!» Ähnliche Erfahrungen machte auch Bruno Petzig. Er habe vor drei Jahren eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. «Der Täter bekam von den Behörden meine Kontaktdaten und prompt wurde ich von einer Horde belästigt und bedroht.»

Für einige Leser lässt sich die Problematik im vorliegenden Fall jedoch nicht so einfach lösen. «Wollen wir wirklich einen Polizeistaat, in dem jeder gleich eingesperrt wird, nur weil er etwas tun könnte», fragt sich Alfred Frei. Einige, wie Marcel Senn, sehen unser Justizsystem schlicht vor einem Kollaps, wenn man sämtliche – aktive wie potenzielle – Gewalttäter in Haft nehmen würde: «Viel Platz in Haftvorrichtungen hat es bei einer Auslastung von 92 Prozent nicht mehr.»

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.08.2011, 15:26 Uhr

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46 Kommentare

Marco Köhl

18.08.2011, 17:35 Uhr
Melden 56 Empfehlung

Diese Leute haben von unseren Gestzen Null Respekt, sie können hier alles machen, da heist nur, ab in den Kosovo- Ausweisen und IV-Streichen, wie schlimm wird es hier noch, bis endlich mal gehandelt wird! Die Schweizer müssen vor dem Gesetz Kuschen und für solche Einwanderer teuer zahlen, die einfach alles machen können.... Antworten


Manuel Keller

18.08.2011, 17:23 Uhr
Melden 52 Empfehlung

99% der albanischen Familien haben ähnliche Familienstrukturen.Die Frauen sind nichts wert.Man holt meistens eine Braut von "unten",die kein Wort Deutsch kann.Der einzige Zweck der albanischen Braut ist das Kinderkriegen und den Tee für die Schwiegermutter warm halten.Der Bräutigam ist aber die meiste Zeit im Ausgang, pöbeld und Schweizermädchen belästigend.Das ist die albanische Realität in CH! Antworten



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