Zürich
«Die ganze Entwicklung bei Sauber ist tragisch»
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 27.11.2009
In Kontakt mit Peter Sauber: Der Hinwiler Gemeindepräsident Walter Bachofen. (Bild: pd)
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Am Freitag teilte Sauber mit, dass rund 150 Mitarbeiter des Rennstalls entlassen werden. Von den 388 Stellen in Hinwil werden 250 bestehen bleiben.
Der Hinwiler Gemeindepräsident Walter Bachofen, reagiert geschockt auf die Nachricht: «Das ist sehr tragisch», sagt er auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch. Erst letzte Woche habe er sich noch länger mit Peter Sauber unterhalten. «Er sagte mir, das Wichtigste sei der Startplatz. Bis dahin müsse man abwarten», so Bachofen.
Neues Auto bereits in Entwicklung
Hinwil fühlt sich laut Bachofen sehr stark mit dem Rennstall verbunden. «Deshalb ist auch die ganze Entwicklung bei Sauber mit den Negativschlagzeilen um den Investor Qadback tragisch», sagt Bachofen. Bis heute wisse man nicht, was nun Sache ist.
Auf die Gemeindefinanzen wird sich die Massenentlassung gemäss Bachofen nicht stark auswirken. «Das werden wir kaum spüren, da viele Ausländer beschäftigt sind, die Quellensteuer bezahlen.» Doch das stehe derzeit nicht im Vordergrund. «Wichtig ist, die Situation zu überstehen. Und das wird Sauber auch tun», sagt Bachofen. Die Entwicklung des neuen Autos sei bereits voll im Gang, wie Sauber sagte. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.11.2009, 13:11 Uhr
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