Doch kein Muttermilch-Reis

Der Winterthurer «Storchen»-Wirt will nun doch nicht mit Muttermilch kochen. Er fürchtet eine Strafanzeige.

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Um einer Strafanzeige zu entgehen, verzichtet der Wirt des Restaurants «Storchen» in Iberg bei Winterthur darauf, Muttermilch-Rezepte auf die Speisekarte zu setzen (mehr dazu lesen Sie hier).

«Es tut mir sehr leid, doch wir müssen das Projekt fallenlassen», sagte der Wirt am Mittwoch gegenüber «Radio Züriseee». «Ich würde mich eindeutig strafbar machen», begründete er seinen Entscheid.

Allfällige Zweifel an der Rechtmässigkeit seines Tuns hatte er zunächst zurückgewiesen. Man müsse ihm zuerst beweisen, dass er gegen ein Gesetz verstosse, hatte der Wirt gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärt.

Für den stellvertretenden Kantonschemiker Martin Brunner ist klar: Die Verordnung über Lebensmittel tierischer Herkunft beinhaltet eine abschliessende Liste. Der Mensch sei darauf nicht zu finden. Die Behörden hätten deshalb mit Sicherheit Strafanzeige eingereicht, sagte er am Mittwoch auf Anfrage. (tif/sda)

Erstellt: 17.09.2008, 15:54 Uhr

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