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Einbürgerungen von Deutschen haben sich in einem Jahr verdoppelt

11'600 Personen sind im vergangenen Jahr im Kanton Zürich eingebürgert worden. Deutschland mauserte sich dabei nach Serbien zum zweitwichtigsten Herkunftsland.

Einbürgerungen seit 1994 nach Herkunftsländern

Einbürgerungen seit 1994 nach Herkunftsländern


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Quelle:Statistisches Amt des Kanton Zürich


In jüngster Zeit erwerben immer mehr Deutsche den Schweizer Pass, da Berlin seit 2007 die Doppelbürgerschaft erlaubt. Liessen sich 2008 noch 848 Deutsche einbürgern, waren es im vergangenen Jahr mit 1698 doppelt so viele. Dies zeigt die neueste Publikation des Statistischen Amts. Damit stellt Deutschland nach Serbien erstmals die zweitgrösste Gruppe von Eingebürgerten.

Auch insgesamt nimmt die Zahl der Einbürgerungen im Kanton Zürich seit Beginn der 1990er-Jahre kontinuierlich zu. Nachdem 1994 nur 3'100 ausländische Staatsangehörige mit Zürcher Wohnsitz den Schweizer Pass erhalten hatten, waren es 2009 mit 11'600 fast viermal mehr. Die wichtigsten Herkunftsländer der Eingebürgerten waren in den vergangenen Jahren – neben Italien – die Nachfolgestaaten Jugoslawiens und die Türkei, ihre Bedeutung nimmt aber ab.

Immer mehr erfüllen Kriterien

Der wichtigste Grund für den Anstieg der Einbürgerungszahlen liegt darin, dass immer mehr ausländische Staatsangehörige die Kriterien für eine Einbürgerung erfüllen: Sie sind in der Schweiz aufgewachsen, leben schon lange im Land oder sind mit einer Schweizerin oder einem Schweizer verheiratet, wie das Statistische Amt schreibt.

Weitere Gründe sind zwei Gesetzesänderungen, die einerseits die erleichterte Einbürgerung für Familienmitglieder und das Doppelbürgerrecht einführten (1992), andererseits die einkommens- und vermögensabhängige Einbürgerungsgebühr abschafften und durch eine kostendeckende Gebühr ersetzten (2006).

80 Prozent Europäer

Vier von fünf Eingebürgerten stammen aus einem europäischen Land. In den Jahren 1994 bis 2009 stammten jeweils etwa vier von fünf neuen Schweizer Bürgerinnen und Bürgern aus Europa. Bis 2006 ist die Zahl der Eingebürgerten aus europäischen Staaten, die nicht der Europäischen Union oder der EFTA angehören, stark angestiegen, von 800 auf 6’800, jene aus den heutigen EU/EFTA-Staaten verblieb hingegen stets zwischen 1'600 und 2’500.

Das hat sich in den letzten paar Jahren geändert: Die Zahl der Eingebürgerten aus EU/EFTA-Staaten ist bis 2009 auf 3’900 angestiegen, jene aus dem übrigen Europa hingegen auf 5'000 gesunken. Die Zahl der Eingebürgerten aus nicht-europäischen Ländern ist im Zeitraum 1994 bis 2009 kontinuierlich von 700 auf 2'600 angestiegen.

Region Südosteuropa verliert an Bedeutung

In den vergangenen 16 Jahren sind im Kanton Zürich insgesamt fast 118'000 Menschen aus über 130 verschiedenen Ländern eingebürgert worden, drei Viertel davon stammten aber aus nur acht Ländern. Mit Abstand wichtigstes Herkunftsland war Serbien, vor Italien und der Türkei, dahinter folgten Mazedonien, Kroatien, Deutschland, Bosnien-Herzegowina und Sri Lanka.

Seit 2007 verliert die Region Südosteuropa allerdings an Bedeutung, da die Bestandeszahlen dieser Länder im Kanton Zürich rückläufig sind. Seit Deutschland das Doppelbürgerrecht erlaubt, erwerben immer mehr Deutsche den Schweizer Pass. 2009 avancierte Deutschland bereits zum zweitwichtigsten Herkunftsland, hinter Serbien und vor Italien.

Wachsendes Interesse am roten Pass

Die steigende Anzahl Einbürgerungen ist nicht nur durch die zunehmende Zahl von einbürgerbaren, d.h. die Mindestvoraussetzungen erfüllenden Personen zu erklären, sondern auch durch ein wachsendes Interesse an einer Schweizer Staatsbürgerschaft, schreibt das Statistische Amt weiter. Bei der Nachfrage nach dem Schweizer Pass bestehen aber deutliche Unterschiede zwischen den Nationalitätengruppen.

EU-Bürgerinnen und Bürger erwerben – gemessen an ihrer Bevölkerungszahl im Kanton Zürich – eher selten den Schweizer Pass. Für sie ist der Nutzen einer Einbürgerung weniger gross als für andere. Ein weiterer Grund ist, dass einige EU-Länder kein Doppelbürgerrecht zulassen. Häufig lassen sich hingegen etwa Personen aus Sri Lanka oder aus dem Balkan einbürgern, «da sie mit dem Erwerb des Schweizer Passes gesellschaftlich und rechtlich besser gestellt sind und sie meist keine Rückkehr ins Heimatland planen», wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Einheimische Bevölkerung wächst dank Einbürgerungen

Ohne Einbürgerungen hätte die schweizerische Bevölkerung in den letzten Jahren abgenommen. Denn der jährliche Saldo der einheimischen Bevölkerung aus Geburten, Sterbefällen, Zuwanderungen und Wegwanderungen ist meist negativ. Erst seit kurzem trägt auch ein leichter Geburtenüberschuss zum Wachstum der Schweizer Bevölkerung bei.

Die ausländische Bevölkerung weist durch die Einbürgerungen jedes Jahr bedeutende Abgänge auf. Diese Abgänge werden aber durch Geburtenüberschüsse und besonders durch einen positiven Wanderungssaldo mehr als kompensiert. (fsc/ep)

Erstellt: 08.09.2010, 10:13 Uhr

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36 Kommentare

Walter Kühn

09.09.2010, 12:28 Uhr
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@ Janine Helbling; 08.09.2010, 14:51 Uhr Interessante Meinung, die Sie da vertreten. Falsche Behauptungen soll man also einfach nur deswegen so im Raum stehen lassen, nur weil man selber Deutscher ist? Ich stelle mir gerade vor, was das für die vielen Deutschen Lehrer und Ärzte in der Schweiz bedeutet? .... Antworten


Max Meier

09.09.2010, 08:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Fabio Steiner: Nichts funktioniert ewig! Aber wenn Fehler gemacht werden und ich gehe jetzt mal davon aus, dass unserer Regierung bei der Einschätzung der Auswirkungen der PFZ diese gemacht hat, dann muss man die Grösse haben diese einzugestehen und zu korrigieren. Lässt man das so weiterlaufen fühlt sich das Volk verarscht und verteilt Denkzettel an anderen Orten, die eher kontraproduktiv sind. Antworten


Anita Beeler

09.09.2010, 07:44 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Holzapfel. Gemäss ihren Zahlen bräuchte also die 11mal kleinere CH nur 45'000 Zuwanderer pro Jahr. Leider kommen aber beinahe 100'000 (+ noch illegale). Ausserdem ist es absolut hirnrissig das Sozialsystem mit immer mehr Leuten retten zu wollen. Das verschiebt das Problem nur auf spätere Generationen. Fakt ist: Sie alle kommen weil sie profitieren wollen, aber unsere Lebensqualität sinkt! Antworten


Fabio Steiner

08.09.2010, 17:43 Uhr
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@Max Meier: Prinzipiell (schwarz/weiss) haben Sie Recht. Bloss, Sie wollen also ein System konzipieren das auf immer und ewig funktioniert? Na dann mal los, viel Glück dabei! Antworten


Beatrice Stolz

08.09.2010, 15:54 Uhr
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@Janine Helbling, ich empfinde die Kommentare von Urs Holtzapfel in keiner Weise als rechthaberischn und belehrend. Zur Info, ich bin Urschweizerin. Bitte ein weniger schwarz/weiss Denken an den Tage legen. Es lebt sich leichter und glücklicher. Antworten


Max Meier

08.09.2010, 15:49 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@alle:es geht hier nicht um Deutsche, Exjugoslaven oder sonstwas. Es geht ausschliesslich um das Wohlbefinden unserer Bevölkerung und das Erhalten vom kleinen Rest intakter, unberührter Natur. Die Zuwanderungsmenge pro Zeit ist schlicht nicht verdaubar und allein das produziert unbehagen, sicher nicht die Herkunft. BIP Wachstum absolut ist nicht das Primärziel unseres Landes, pro Kopf sinkt es eh! Antworten


Max Meier

08.09.2010, 15:41 Uhr
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@Schaad: Monaco ist ein Stadtstaat, der sein Erholungsgebiet (Natur) im umliegenden Frankreich bezieht und der mit Steuerbefreiung von sehr reichen Individuen eine Nische gefunden hat. Das ist legitim, aber ich denke nicht, dass wir hier in der Schweiz irgendetwas ähnliches beschlossen hätten. Oder hab ich was verpasst? Antworten


Martina Puls

08.09.2010, 15:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Janine Helbling: wen meinen Sie genau mit 'wir...'? Ich bin Urschweizerin und fühle mich von diesem 'wir' von Ihren Aussagen bevormundet und belehrt, sorry! Ich kann Urs Holzapfel verstehen und pflichte seinen berechtigten Aussagen bei. Es gibt tatsächlich keinen einzigen Grund, einbürgerungswillige Ausländer, die das aufwändige Prozedere erfolgreich durchlaufen, zu denunzieren. Aber hallo!! Antworten


Martina Puls

08.09.2010, 15:23 Uhr
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Wieso sollen sich Deutsche nicht in der Schweiz einbürgern? Wer hat denn unsere geliebte Swissair in den Konkurs getrieben u daraus eine schwarze Zahlen schreibende Swiss gemacht u ist total über unseren bornierten Köpfen hinweg buchstäblich abgehoben?! Selber Schuld kann ich da nur sagen denn wieviel % der Konzern-CEO sind CH/Ausländer u bestimmen schon lange, wo's in Helvetien lang geht?! Eben.. Antworten


Beatrice Stolz

08.09.2010, 15:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

All unsere Mitmensche die hier wieder jammern wegen den Einbürgerungen, sollen sich mal fragen ob sie zu 100% Schweizer sind und dies schon über mehrere Generationen. Wenn sie es nicht sind, dann bitte keine Hetzkampagne mehr führen gegen Ausländer und Eingebürgerte Antworten


Urs Holzapfel

08.09.2010, 15:03 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@schaad: dann geb ich ihnen noch ein beispiel: monaco,der dichtest besiedelt staat der welt,was weit stärkere ökologische und soziale probleme schaftt.dennoch:keine hassorgien gegenüber ausländern.ich bin sicher,auch hier werden sie wieder eine entschuldigung bzw. ausrede hervorkramen.schuld sind ja immer die bösen "uusländer".könnte es nicht auch an d. deutschschw. mentalität liegen ;-) Antworten


Janine Helbling

08.09.2010, 14:51 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ Urs Holzapfel: Sie mausern sich hier beim TA-Online auf allen Kanälen zum Kämpfer für die Deutschen in der Schweiz. Mit Ihrer rechthaberischen und belehrenden Art tun Sie ihren Landsleuten hier jedoch bestimmt keinen Gefallen. Im Gegenteil, wir sehen unsere Vorurteile mit jedem Ihrer Kommentare bestätigt. Lassen sie den Schweizern im eigenen Land doch einfach ihre Meinung. Antworten


Mark Zurfluh

08.09.2010, 14:34 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es wäre wohl am besten,wenn wir Schweizer einfach mal eine Verschnaufpause von der ganzen Zuwanderung kriegen könnten. Personen aus den meisten Ländern Europas können nun mal schlichtweg nicht nachempfinden, wie es ist, wenn man im eigenen Land im Durchschnitt von 22%, in einzelnen Regionen/Plätzen von fast 50% Ausländern umgeben ist.Die empörten Reaktionen von Ausländern sind nicht verwunderlich. Antworten


Erich Tobler

08.09.2010, 14:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Man sieht es an den Kommentaren zu all den Ausländerthemen im TA in den letzten paar Wochen: Die Nerven der Schweizer liegen blank und "Ausländer" ist zum Reizwort geworden.Vielleicht wird damit endlich die von Soziologen schon lange gestellte Frage "wieviele Ausländer verträgt eine Gesellschaft?" beantwortet. Das Bsp Luxemburg zeigt, dass neben dem prozentualen Anteil noch andere Faktoren spielen Antworten


Philipp Schmucki

08.09.2010, 14:18 Uhr
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@Wirth: Es fehlt dann noch der zweite Schritt, nämlich ins Herkunftsland der Freundin auszuwandern. @Brömmer: Mit Ausnahme des letzten Satzes stimme ich Ihnen zu. Antworten


Edgar Schaad

08.09.2010, 14:07 Uhr
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@Holzapfel: Das Verschweigen von relevantern Tatsachen grenzt m.E. an Lüge. Sie verschweigen, dass LUX eine Bevölkerungsdichte von 194 Ew/qkm hat, die Schweiz aber mehr als doppet so viel: CH hat 8 Mio Ew (inkl. Sans papiers, Asylanten, Studenten usw.), aber nur 20'000 qkm bewohnbare Fläche (Gebirge! Seen!). Das ergibt 400 Ew pro qkm!). Mit Xenophobie hat das NICHTS zu tun, wohl aber mit Vernunft. Antworten


Martin Brömmer

08.09.2010, 13:43 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Lieber Herr Schmucki, Sie werden es nicht glauben, aber es gibt genug Schweizer und auch genug Deutsche, die die Engstirnigkeit und das ständige Geschimpfe von Leuten wie Ihnen nicht mehr ertragen und die Schweiz verlassen (was ja in Ihrem Sinne ist). Diese unqualifizierte Stimmungsmache gegen Deutsche ist unerträglich und einfach nur dumm. Antworten


Urs Holzapfel

08.09.2010, 13:39 Uhr
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@raux: aha,jetzt reden sie sich also auf die balkanbewohner aus;wie es halt gerade ins selbstgerechte konzept passt.wenn ich nicht geschlafen habe (und ich habe NICHT geschlafen),wird doch in letzter zeit hauptsächlich auf deutsche (verbal) eingeschlagen.wie gesagt: manche drehen und wenden es immer so,wie es ihnen gerade so passt ;-) Antworten


Urs Holzapfel

08.09.2010, 13:33 Uhr
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@t.kuoni:verzeihung,aber das ist *audummes geschwätz.wenn ein deutscher weniger steuern zahlen will,nimmt er in der ch eine arbeit an oder,falls schon reich ist,er übersiedelt in die ch und privatisert.wichtig:das kann er ganz legal,ohne seine staatsbürgerschaft aufgeben zu müssen.wir sehen: wieder typ. schweiz. sellbstgerechtigkeit! Antworten


Urs Holzapfel

08.09.2010, 13:26 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Bitte sachlich bleiben! Die Schweiz hat (wie etwas auch Deutschland) zu wenige Kinder und wird in ein paar Jahren dringend auf Zuwanderer angewiesen sein,was Bornierte nicht gern hören.Dtld. braucht künftig 500000 Immigranten p.J,damit die Wirtschaft weiterläuft (heutige Meldg. eines Wirtsch.forsch.instituts).;die Schweiz entsprechend weniger. Antworten


Tino Kuoni

08.09.2010, 13:22 Uhr
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Wenn ich 50% meines Einkommens als Steuer dem Staat abgebe, würde ich auch auswandern. Dies ist das Hauptargument, wieso viele Deutsche den roten Pass wollen. Ist dies aber die Voraussetzung um die Staatsbürgerschaft der CH zu erlangen? Da immer mehr Bürger ihre Wurzeln nicht hier haben, verliert die Schweiz immer mehr, da die Leute immer weniger Identifikation, Liebe und Emotion zum Staat haben. Antworten


Walter Kuhn

08.09.2010, 13:13 Uhr
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In allen Angaben fehlt Kosovo als Herkunftsland, während in vielen Einbürgerungsanzeigen Kovoso steht. Kosovo ist ein souveräner, von der Schweiz anerkannter Staat, und wurde von Serbien abgetrennt. Serbien weist auffällig hohe Zahlen auf. Kann es sein, dass die Kosovaren als Serben geführt werden? Ist das ein Statistikfehler oder absichtliche Täuschung über die Herkunft? Antworten


Roland Raux

08.09.2010, 13:04 Uhr
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@Holzapfel - Ja, aber die Luxemburger haben einen verschwindend kleinen Prozentsatz von Menschen aus dem Balkan. In Lux sind die Haupteinwandersgruppen Belgier, Franzosen, Deutsche und Holländer. Antworten


Markus Schneider

08.09.2010, 12:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Zu den horrend hohen Einbürgerungszahlen kommt verschärfend dazu, dass sämtliche aufgeführten Länder die doppelte Staatsbürgerschaft erlauben. Eingebürgert werden also nur halbe Deutsche, halbe Serben und halbe Italiener - und die sind dann auch nur halbe Schweizer. Wollen wir das wirklich? Antworten


Bernhard Frei

08.09.2010, 12:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Schmcki Gilt das auch für schweizer Männer die eine Ausländerin heiraten ?? Antworten


Hans Meier

08.09.2010, 11:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ Philipp Schmucki Sie sind einer der Gründe, warum viele Deutsche und auch Schweizer die Schweiz (wieder) verlassen, trotz größerem Wohlstand hierzulande. Wahrscheinlich finden Sie das gut. Antworten


Martin Wirth

08.09.2010, 11:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wir Schweizer haben schon ein Problem. Da schreien wir wenn sich leute aus Ex Jugoslawien Einbürgern wollen, die können ja nicht gut Deutsch, die sind nicht aus dem ähnlichen Kulturkreis etc. Jetzt lassen sich Personen Einbürgern die Deutsch können und aus dem gleichen Kulturkreis kommen und wieder ist es nicht Recht. Deutsche die sich Einbürgern lassen lieben unser Land. Wo ist das Problem? Antworten


leo schale

08.09.2010, 11:46 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Na und ? Was ist daran sooo interessant ? @Barbara Grunder: u. ich/wir verstehen die vielen CH's, welche nach DE ausgewandert sind u. vermehrt auch auswandern. Mein Gott wie verblendet u. v. DE keine Ahnung aber immer über Dinge tendenziös Stimmung machen u. unqualifizierte Behauptungen aufstellen. Ich geschäfte u. wohne übrigens in beiden Ländern seit 50 J., will heissen, weiss v. was ich rede! Antworten


Martin Wirth

08.09.2010, 11:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ Schmucki Zitat Joschka Fischer "sie sind gelinde gesagt ein Arschloch" Soll ich jezt wenn ich meine Deutche Freundin heirate den Schweizer Pass abgegen? Ganz ehrlich, wenn ich ihn mit solchen Staatsbürgern wie sie Teilen muss, dann nehm ich gerne die Staatsbürgerschaft meiner Frau und meines Grossvaters an. Antworten


Urs Holzapfel

08.09.2010, 11:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@m.heininger:heute erst hab ich gelesen,dass der kleinstaat luxemburg dichter bevölkert ist als die schweiz,dass dort der ausländeranteil 43 prozent beträgt und dass es dort - anders als in der vielgelobten schweiz - keine hassorgien gegen ausländer gibt.ich denke,dieser vergleich sagt viel aus über die mentalität der deutschschweizer (romands und tessiner sind ohnehin weniger xenophob). Antworten


Peter Kuster

08.09.2010, 11:42 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Max Meier trifft mit seinem Kommentar den Nagel auf den Kopf. eine Schweiz mit 10 Mio. Einwohner? Was ist nur mit unseren Politikern los? Die scheinen überhaupt keine Bedenken zu haben wegen der Überbevölkerung unseres schönen Landes. Auf den Autobahnen gibt es kein vorankommen mehr und sogar die SBB ist an der Belastungsgrenze. Da sollte man doch auch aufhören für mehr Kinder zu predigen. Antworten


Jan Felix

08.09.2010, 11:08 Uhr
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Warum muss eigentlich jeder Eingebürgert werden, der bei drei nicht auf den Bäumen ist? Antworten


Philipp Schmucki

08.09.2010, 11:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es sind wohl nur wenige aus Deutschland, die entweder in unserem Land aufgewachsen sind oder schon lange hier leben, die damit eines der erforderlichen Kriterien für eine Einbürgerung erfüllen. Das Kriterium Heirat wird wohl der ausschlaggebende Grund sein. Eigentlich müsste dem CH-Partner unter Abgabe des CH-Passes der deutsche Pass aufgedrängt werden, dann würden sich viel wohl anders besinnen. Antworten


Barbara Grunder

08.09.2010, 11:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich verstehe die deutschen Bürger die auswandern in die CH zu 100 %. Schau ich mir an was in den letzten 12 Monaten gelaufen ist und noch läuft, wundert mich das keine Minute. Von mir aus herzlich Willkommen. Antworten


max Heiniger

08.09.2010, 11:04 Uhr
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Und wohin soll diese künstliche Vermehrung der Schweiz noch führen, wo sind die Grenzen, wo das Limmit der Einwohnerschaft erreicht?? Natürlich könnte man auch die Alpen abtragen....den Boden plafonieren und neuen Lebensraum schaffen! Die Frage ist nur, wohin mit dem vielen Gestein!!?? Antworten


Max Meier

08.09.2010, 10:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Und jetzt, sollen wir uns freuen? Und bringt nicht wieder die Einwände, dass ohne Zuwanderung unsere Sozialwerke nicht mehr gesichert sind. Dies muss nämlich zwingend ohne Wachstum möglich sein, sonst schieben wir die Schwierigkeiten nur vor uns her und lasten es nächsten Generationen auf. Sozialkosten müssen auch von einer stabilen Bevölkerung getragen werden können, sonst ist der Setup falsch! Antworten



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