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Drei Elefanten, 200 Zirkusleute und immer ein volles Zelt

Von Mirko Plüss. Aktualisiert am 21.11.2011 3 Kommentare

Der Circus Knie zieht ins Winterquartier im Kinderzoo Rapperswil. Tagesanzeiger.ch zeigt Momentaufnahmen und Highlights der vergangenen 93. Tournee des grössten Schweizer Zirkus.

1/12 Monte Circo in Lugano: Der letzte Sonnenuntergang der Tournee.
Bild: Knie.ch

   

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42-mal musste das Zelt des Circus Knie auf- und abgebaut werden. 200 Zirkusleute, davon 42 Artisten, zogen in ihren Wagen durch die ganze Schweiz. Mit dabei: drei Elefanten und mehr als hundert weitere Tiere. Nun bezieht der Tross das Winterquartier im Kinderzoo in Rapperswil. Am 18. November beendete der grösste Schweizer Zirkus seine 93. Tournee seit dem Gründungsjahr 1919.

Der Circus Knie zieht eine positive Bilanz vom vergangenen Jahr. Wie der Mediensprecher Niklaus Leuenberger auf Anfrage sagte, sei die Saison in allen Landesteilen sehr erfreulich verlaufen. «Wir waren mit der Auslastung sehr zufrieden. Im Tessin hatten wir zuletzt sogar immer ein volles Zelt.» Das mehrheitlich sonnige Wetter im Frühling und Herbst hat die Leute also nicht daran gehindert, ins Zirkuszelt zu pilgern.

Kulturelle Brückenfunktion

Laut Leuenberger gab es dieses Jahr einige Highlights. Zu nennen seien hier die Auftritte des Duo Edelmais, das in der Deutschschweiz für Lacher sorgte, oder auch die Shows der Berner «Sportkomiker» von Starbugs, die den Comedybereich in der Westschweiz abdeckten.

Mit Stolz gibt Leuenberger zu Protokoll, dass der Zirkus im Oktober mit dem «Preis der Zweisprachigkeit / Prix du bilinguisme» ausgezeichnet wurde. «Die nationale Jury würdigt damit die kulturelle Brückenfunktion, welche das im gesamten Land reisende Unternehmen seit Jahrzehnten wahrnimmt.»

Im artistischen Bereich sei es 2011 zu keinen grösseren Unfällen gekommen. «Zum Glück verliefen die Shows in dieser Hinsicht unspektakulär», so Leuenberger. Für das nächste Jahr wagt er einen positiven Ausblick. So sollen im Zirkuszelt einige Namen der Crème de la Crème der weltweiten Artistikszene zu sehen sein. Namen möchte Leuenberger allerdings noch nicht nennen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 21.11.2011, 16:33 Uhr

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3 Kommentare

Fridolin Vocadin

21.11.2011, 17:44 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wieso sind die Fotos alle im scheusslichen Hipstamatic-Look? Hatte der Fotograf nur sein iMaschineli dabei? Antworten


Roland Moser

21.11.2011, 23:51 Uhr
Melden 5 Empfehlung

So schön ein Zirkus auch ist, aber Wildtiere haben dort nichts mehr zu suchen. Und die Tiere im Kinderzoo Rapperswil haben zum grössten Teil leider einfach zu wenig Platz. Antworten



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