Zürich
Dübendorfern stinkts
Artikel zum Thema
- Protest gegen den Aasgeruch von Givaudan
- Givaudan wächst weiterhin markant - Frankenkurs hilft
- Givaudan plant Umzug der Forschungsabteilung nach Kemptthal ZH
- Givaudan steigert Gewinn im ersten Halbjahr deutlich
- Es stank bis nach Winterthur
Teilen und kommentieren
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die von 437 Personen unterzeichnete Petition war im Januar 2012 eingereicht worden. Der Dübendorfer Stadtrat wurde aufgefordert, zusammen mit der kantonalen Umweltbehörde «den jahrelangen Geruchsbelästigungen» der Aromastoff-Herstellerfirma endlich wirksam entgegenzutreten.
Inzwischen hat die Stadtregierung die beiden Seiten an einen Tisch geholt und die Probleme diskutiert. Der offene Informationsaustausch habe gezeigt, dass es «Fortschritte in der Problembehandlung» gebe. Am runden Tisch legte die Firma Givaudan (GIVN 1262 0.16%) dar, dass sie seit dem Sommer die Meldungen über Geruchsbelästigungen, die über ein Meldeformular auf der städtischen Website eingingen, systematisch erfasst und ausgewertet hat.
«Personal sensibler»
In der Folge wurden laut Mitteilung ein Produkt aus der Herstellung genommen, Formeln von Produkten analysiert und Produktionszeiten angepasst. Zudem habe die Firma das Personal sensibilisiert und organisatorische Massnahmen zur Reduktion von Fehlmanipulationen und Fehlverhalten getroffen.
Aus Sicht der Stadt wurden «erste Schritte zu einer Verbesserung der Situation um die Geruchsimmissionen, aber auch für eine Vertrauensbildung erreicht». Der runde Tisch werde weitergeführt, um einen regelmässigen Kontakt zwischen Anwohnern, Givaudan, dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) und der Stadt sicherzustellen, heisst es in der Mitteilung. (ep/sda)
Erstellt: 12.11.2012, 13:04 Uhr





























