EDU bekämpft Sterbetourismus und Suizidhilfe

Aktualisiert am 06.08.2009

Die Eidgenössisch-Demokratische Union hat genügend Unterschriften für ihre Zwillingsinitiativen gegen die Sterbehilfe zusammengebracht.

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Die Zürcher Justizdirektion habe das Zustandekommen der beiden Initiativen bestätigt, teilte die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) mit. Die Initiative «Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich» verlangt, dass Suizidhilfe an Personen, die nicht mindestens ein Jahr lang ihren Wohnsitz im Kanton hatten, verboten wird. Die zweite Initiative «Stopp der Suizidhilfe!» beauftragt den Kanton, mit einer Standesinitiative zu verlangen, dass im Strafgesetz jede Art von Verleitung und Beihilfe zum Selbstmord verboten wird.

Die EDU verurteilte die kürzlich zwischen der Zürcher Staatsanwaltschaft und der Organisation Exit beschlossene Vereinbarung über die organisierte Suizidhilfe. Im Initiativkomitee laut EDU auch Politiker von CVP, EVP, SVP und SD vertreten. (vin/ap)

Erstellt: 06.08.2009, 21:16 Uhr

Zürich

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