Diskussion

312 Kommentare

Georg Stamm

19.05.2011, 16:15 Uhr

Anmerkung zum "bayrisch" im TA-Titel: In D spricht kaum noch jemand Dialekt, weder bayrisch noch sonst was. In den Städten ist das besonders sichtbar, auf dem Land weniger. Stattdessen gibt es einen gepflegten hochdeutschen Einheitsbrei. Genau das ist die Folge von Hochdeutsch von früh an und von der Vernachlässigung der Dialekte, in D gewollte Politik. Ich nenne das ein kulturelles Verbrechen.

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Andreas Konrad

17.05.2011, 22:48 Uhr

Peter Laib: Deutsche, die Mundart sprechen, mögen gewöhnungsbedürftig sein. Immer noch besser, als ein Schweizer wie ich, der sich guttural durchs Hochdeutsch holpert. Die Grausamkeit, wie wir Schweizer mündlich mit der «Hochsprache» umgehen, grenzt an Folter und muss wo möglich unterbunden werden. Scheint angeboren und durch rurale Vergangenheit vererbt.

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heiner h. hoier

17.05.2011, 18:33 Uhr

die schweizer waren schon immer vorausschauend: denkt man die ergebnisse der beiden aktuellen abstimmungen zusammen (mundart und suizidhilfe) wird diese eigenschaft aufs schönste bewiesen:
versteht in europa eines tages niemand mehr die schweizer, können sie sich immer noch im kollektiven einverständnis umbringen.

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Patrick Ronner

17.05.2011, 15:13 Uhr

Was mich am Ganzen am meisten stört, ist dass das Stimmvolk (oder ein kleiner Teil davon) mir als Lehrer ins Handwerk pfuscht...ähh...stimmt. Ich bin überzeugt, dass jede erfahrene Chindsgi-Lehrerin genau abzuschätzen weiss, wann HD oder Mundart angebracht ist. Da soll sich das manipulierbare Simmvolk gefälligst raushalten. Lasst die Profis doch machen!

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Patrick Ronner

18.05.2011, 16:10 Uhr

Ich sage damit nur, dass in unserem Land Dinge per Initiative vors Volk kommen, die dort eigentlich nicht hingehören. Soll am Schluss das Volk den Lehrplan, die Aufstellung der Fussballnati, die Frisuren der Nachrichtensprecherinnen mitbestimmen? Es gäbe wohl Wichtigeres, als HD oder Dialekt im Chindgsi und ich bezweifle, ob Stimmende mehr Ahnung davon haben als die Ausgebildeten an der Front.

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Adrian Moser

18.05.2011, 09:53 Uhr

Selten so gelacht.. :-) Das wär ja eine schöne Demokratie, wenn nur noch "Profis" abstimmen dürften, tssss.
Haben Sie etwa die Staatskunde Lektionen verpasst? Nachsitzen !

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Hans Herrlig

17.05.2011, 11:33 Uhr

Identität wird auf dem Buckel unserer Kinder ausgetragen?
Nehmen wir mal den reziproken Wert Ihrer intelligenten Aussage; müssten nicht alle Kinder mit Früh-Englisch und Früh-Französisch dann dieser Sprache mächtig sein? Sind sie nicht.
Genauso wenig wird das Hochdeutsch in der Primarschule ein Problem sein.
Zudem; nicht mal in GER wird im Kindergarten noch Hochdeutsch gesprochen.

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Joël Tellenbach

20.05.2011, 00:55 Uhr

Herr Hageduen scheint in seiner Euphorie zu vergessen das es in unserer Schweiz drei weiteren Landesprachen gibt..

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Markus Hageduen

17.05.2011, 12:16 Uhr

Nein Herr Herrlig! Es ist bewusst ein Austragen auf dem Buckel unserer Kinder....sich gegen das Hochdeutsche zu wehren! Hochdeutsch ist und bleibt unsere Landessprache und CH-Deutsch unsere Umgangssprache! Und gleichzeitig war das natuerlich wieder ein huebscher Seitenhieb an unsere Deutschen Mitbewohner, damit Sie ja bemerken, wer hier der Chef im Lande ist....nicht wahr??

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Markus Kaufmann

17.05.2011, 10:56 Uhr

Mir fehlt noch die Vorschrift, welcher Dialekt denn gesprochen werden soll. Mundart ist ja in Ordnung. Nehmen wir mal an, es wird ein Lehrperson aus dem Ausland angestellt. Wird die denn gezwungen sein, ihren eigenen Dialekt zu sprechen? Andere spassige Szenen stelle ich mir vor, wenn ich mich an meine RS zurückerinnere, als eine Handoll Zürcher das erste mal einen Walliser verstehen sollten...

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Pascal Murer

16.05.2011, 22:42 Uhr

Die Lehrer hofften doch, dank Frühhochdeutsch die Sprache der Schrift besser zu verwurzeln in der Kinderseele. Und siehe, der oberste Lehrer im Land trat vor und sprach von einem «Ausdruck des Volkes, das eben mitsprechen will ...» (Beat Zemp im Echo der Zeit, 15. Mai 2011). Da ward offenbar, dass eben auch den Lehrern seinerzeit das hohe Deutsch im Kindergarten fehlte.

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Hans Christoffel

16.05.2011, 17:36 Uhr

Es ist soweit gut, wenn die Kinder im Kindergarten Dialekt reden, es ist sehr unsinnig zu fordern, dass die Kindegärtnerinnen nun Dialekt lernen müssen. Die Kinder verstehen sie sehr wohl. Sie sehen sich im TV auch deutsche Sendungen an und können somit schon ganze Texte auswendig. Das tun auch meine Enkel. Sie verstehen praktisch alles und sprechen schon ganz gut Schriftdeutsch, auch wenn sie das nicht im Kindergarten haben. Die Kinder lernen schnell. Es ist unsinnig, Probleme zu erfinden und auf dem Buckel der Kinder irgendwelche Abneigungen gegen Deutsche auszutragen.

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Roland Heller

16.05.2011, 17:10 Uhr

Also wenn man sich bemueht auf dem Internet die Definition "Mundart" zu suchen, dann stoesst man auf folgende Zeilen:
Der Dialekt bzw. (bedeutungsgleich) die Mundart hat eine ortsbezogene regionale Färbung und ist daher die Sprachform mit der geringsten kommunikativen Reichweite. Der Dialektsprecher wird mancherorts bereits im Nachbardorf als ortsfremd erkannt.

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Andreas Müller

16.05.2011, 20:02 Uhr

Genau, auch meine Meinung.Bei nicht deutsch sprechenden Zuwanderer in die Deutschschweiz sind meisten die Eltern und nicht die Kinder das Problem.Viele von denen sprechen auch nach 10Jahren fast kein Deutsch.Zuhause und im Freundeskreis wird fast immer nur in der Muttersprache gesprochen.Bei den Eltern müsste man anfangen und nicht bei den Kindern.

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Hansjörg Plüss

16.05.2011, 15:57 Uhr

E so ne dumme Kommentar han' i no sälte gläse, scho gar nid zu dem Thema. Es isch doch so: üsi Usländerchind verstähnd uf de Spielplätz und i de Stägehüser und im Juniore-FC nur Bahnhof, wil jo alli Schwiizer-Chind ebe nid Hochdütsch, oder modernistisch "Standardsprache" rede.
Offebar isch Alles wo im Felix Schindler nid passt "unintegriärt und frömdenängstlich". Eifach nume blöd so ne Kommentar!

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maja naef

16.05.2011, 14:40 Uhr

Eine Deutsche Kindergärtnerin sol hochdeutsch sprechen, die Kinder verstehen sie schon. Wichtig ist, dass die Kinder Mundart reden dürfen. Ich sehe da kein Problem.

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Peter Müller

16.05.2011, 13:51 Uhr

Wirklich schade, wenn Kinder für instrumentalisiert werden. Deutsch ist nunmal eine der 4 Landessprachen der Schweiz. So werden meine Kinder einmal Vorteile gegenüber den "echten" Schweizer Kindern haben, weil sie auch Zuhause Schriftdeutsch lernen werden. Mit diesem Ergebnis wird der CH-Minderwertigkeitskomplex gepflegt! Unfassbar, wie sich ein Volk ständig selbst im Weg stehen muss.

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Peter Müller

17.05.2011, 11:11 Uhr

Sie sagen es Frau Beeler, wenn sie müssen....und nur dann! ;-)

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Anita Beeler

17.05.2011, 05:44 Uhr

Ha, Ha, Herr Müller. Dieser "Vorsprung" ist ebenso ein Mythos wie der angebliche Minderheitskomplex. Der Unterschied liegt ausschliesslich beim gesprochenen Akzent der bei Schweizern zu hören ist und nicht im Schriftlichen oder Schulischen. Die meisten CH's sind sehr wohl in der Lage diesen zu verlieren wenn sie müssen (in D oder A arbeiten), das nennt sich 'gelebte Integration'.

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Edi Kuster

16.05.2011, 13:28 Uhr

Wiederspricht diese Abstimmung nicht der Bundesverfassung? Artikel 4: "Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch". Von Mundart und ähnlichem steht nichts darin. Ich finde, Kinder haben in staatlichen Institutionen das Recht, in der Landessprache unterreichet zu werden.

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Thomas Bosshard

16.05.2011, 13:26 Uhr

Es wäre sehr wichtig, wenn die Kinder möglichst früh mit dem Hochdeutsch konfrontiert werden, will heissen schon vor der Einschulung. Denn Tatsache ist, dass heute 17 Prozent aller Schulabgänger nach 9 Jahren Volksschule nicht in der Lage sind, einen hochdeutsch geschriebenen Text zu verstehen. Nun dürften es bald noch mehr sein. Wenn nur noch Mundart gesprochen wird, ist das kontraproduktiv.

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Klaus Hersche

16.05.2011, 12:48 Uhr

Wieder einmal hat eine dieser ärgerlichen Urnengänge stattgefunden, bei dem das "Volk" ungehindert seinen Instinkten Ausdruck verleihen kann. Nach diesem törichten und verantwortungslosen Entscheid verschlägt es mir die Mundart. Deshalb werde ich mich persönlich, bis auf weiteres jedenfalls im Kanton Zürich, nur noch des Hochdeutschen oder des Französischen bedienen. Klaus Hersche

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Klaus Schweizer

16.05.2011, 12:01 Uhr

Wie herrlich bzw. wie dämlich! Die Tagiredaktion schafft es sogar bei einer Kindergartenabstimmung einen Konnex mit der Minarett- und Ausschaffungsinitiative herzustellen, um den Stimmbürgern den moralischen Zeigefinger oder Stinkefinger vorhalten zu können.
Irgendwann ist es einfach nur noch peinlich!

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Klaus Schweizer

17.05.2011, 10:21 Uhr

@Herr Blocher
Nein, ich meinte Konnex. Das ist ein lateinisches Fremdwort und bedeutet Bindung Beziehung, [innere] Verbundenheit, Liaison, Verbindung, Verhältnis, Zusammenhalt. Alles klar, Herr Oberlehrer?

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Walter Niedermeyer

16.05.2011, 15:10 Uhr

Ja, unglaublich abwegig. Soll ich Ihnen mal sagen, wie hier wirklich "peinlich" ist. Peinlich ist: sich über Türmchen aufzuregen (die eigentlich des Türmchens wegen jedem egal sind), Mundartverordnungen für Kinder, Hetze gegen die EU, die Deutschen, die Ausländer, die Flüchtlinge, dumme 30er Jahre Hass Plakate, der ganze aufgesetzte Nationalismus und Lokalpatriotismus. Das ist es, was peinlich ist

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Josef Blocher

16.05.2011, 12:28 Uhr

Sie meinten wohl Kontext. Tja....deutsche Sprache. Ein Solcher zwischen Minarett- , Ausschaffungs- und weiteren Intelligenzinitiativen besteht sehr wohl. Stinkefinger ist vielleicht ihr Stil und der moralische Zeigfinger hat vielleicht mit ihrer engen Sicht der Dinge zu tun?

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Pascal Ebnöter

16.05.2011, 12:07 Uhr

Absolut gleicher Meinung. Das Volk hat klar entschieden. Jetzt kommt auch der Lehrerverband und möchte den Entscheid wieder stürzen.
Liebe Linke, akzeptiert endlich die Entscheide des Volkes und konzentriert euch auf eure Stärken. Bsp. Mietwohnungspreise etc.
Wir hatten alle auch "Schwizerdütsch" im Kindergarten und können jetzt "o Wunder" Deutsch

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Panos Ketikidis

16.05.2011, 11:39 Uhr

Ich, als Ausländer, verstehe das Schweizer Problem nicht! Alle Schweizer sprechen Dialekt, alle Schweizer lieben ihre Muttersprache.
Warum führt die Schweiz den schweizer Dialekt nicht als offizielle Sprache ein?
Alles in Dialekt. TV, Zeitung, Publikationen, Gesetze, etc.
Warum nicht?

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Gerald Balzer

18.05.2011, 16:33 Uhr

Einfache Antwort per Gegenfrage: Welchen Dialekt hätten Sie denn gerne? Es gibt keinen "Schweizer Dialekt". Es gibt nur eine Vielzahl Deutscher Dialekte die in der Schweiz gesprochen werden. Die Standardform der Schweizer Dialekte ist, ebenso wie in DE oder AT das Hochdeutsche, auch wenn es hier Schriftdeutsch genannt wird.

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Mathias Berger

16.05.2011, 11:36 Uhr

Endlich wieder mal ein vorausscheuender Entscheid, der die psychische und sprachliche Entwicklung des Kleinkindes im Kindergarten berücksichtigt. Also das pure Gegenteil davon, dass sein auf dem Buckel der Kinder. Das Kind muss zuerst einmal das Schweizerdeutsch lernen, bevor es eine verwässertes Standarddeutsch lernt. Das hat mit Politik wenig zu tun, aber mit Spracherwerb und Forschung!

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Irina Friedmann

16.05.2011, 11:34 Uhr

@Peter Steiner: Und wie weltoffen die Situation in Meck-Pomm ist, wissen wir ja alle! Bravo, unser Vorzeigebundesland in Sachen Toleranz und Leistung als Beispiel. Aber eins ist sicher, wenn man dort Hochdeutsch spricht, verliert man selbst dort in der hintersten Provinz nicht den Job als Kindergartenangestellte. Das wird in Zukunft nur in der Schweiz möglich sein.

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Peter Steiner

16.05.2011, 20:52 Uhr

Sie kriegen da etwas nicht mit: Dialekt zu sprechen in der Deutschschweiz ist nicht welt-verschlossen, sondern ganz einfach die Normalität - seit zig-Hundert Jahren. Dialekt ist die Umgangs- & Tagessprache, dass ist unsere Kultur. Ist erlernbar, ich bring's Ihnen bei: 079 777 44 44. Ich tat es schon bei Gustav Knuth - war allerdings ein hoffnungsloser Fall. Wir haben uns aber köstlich amüsiert.

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Domenica Ott

16.05.2011, 10:58 Uhr

erfahrene kindergärtnerinnen und primarschullehrerinnen bezeugen, dass kinder, die im kindergarten nur dialekt sprachen, keinesfalls mehr mühe haben, in der schule standardsprache zu lernen. im gegenteil . das problem liegt woanders. allgemein muss die sprachkompetenz aller kinder gefördert werden. sitchwort frühförderung für kinder, die zuhause keine sprachliche oder soziale förderung erhalten!

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Walter Niedermeyer

16.05.2011, 11:26 Uhr

Frau Ott. Schauen Sie sich doch mal die Realität an. Viele Schweizer, welche Deutsch nur in der Schule lernten, habe später im hochdeutschen Gespräch deutlich mehr Mühe. Da fehlt dann aktuell der Wortschatz, die rechte Betonung als auch eine ordentliche, flotte Abfolge. Man beherrscht eine Sprache immer schlechter, wenn man sie nur selten spricht. Da helfen auch die Bücher nicht.

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Christian Sterchi

16.05.2011, 10:41 Uhr

Nach Jahrzehnten funktionieren diese Anti-Deutsch-Reflexe immer noch. Es wäre für alle ein Vorteil, wenn Kinder von Früh auf mit Hochdeutsch vertraut sind und sich auch in Hochdeutsch fliessend ausdrücken können. In Deutschland oder Österreich spricht man auch Dialekte, aber eine solche Debatte wäre lächerlich. Der Reduit-Gedanke lebt!

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Florian Meier

16.05.2011, 23:18 Uhr

Herr Niedermeyer, in Mecklenburg Vorpommern spricht man Ostniederdeutsch. Niederdeutsch ist kein Dialekt, sondern eine eigene Sprache. Ich denke Schweizer Mundart als Dialekt ist dem Hochdeutschen näher als die Sprache Niederdeutsch. Ansonsten bin ich übrigens Ihrer Meinung ;-)

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Hellmut Herr

16.05.2011, 11:42 Uhr

@Steiner: Sind sie in M.-Vorp. in den Kiga gegangen? Richtig, es braucht im Kindergarten kein Hochdeutsch, jedoch ein ein unverkrampftes Verhältnis hierzu. Genau das fehlt den meisten erwachsenen CHern u. deshalb auch dem Nachwuchs.

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Walter Niedermeyer

16.05.2011, 11:41 Uhr

Herr Steiner:
Der Unterschied zu Mecklenburg Vorpommern ist aber, das der Dialekt nicht per Verordnung gesprochen werden muss. Weiterhin ist dieser Dialekt viel näher am Hochdeutschen als die Schweizer Mundart. Das sind Welten.

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Peter Steiner

16.05.2011, 11:02 Uhr

Das ist doch einfach reiner Stuss. Informieren Sie sich mal was in Mecklenburg-Vorpommern in den Kindergärten gesprochen wird: Dialekt. Es braucht kein Hochdeutsch in Kindergärten. Kindergärten sind keine Schulen! Hochdeutsch - aber richtiges - gehört in die Primarschule. Ich hab die Sprache dort perfekt erlernt. Und zwar so gut, dass ich in Deutschland auf Deutsch publiziere.

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Rascha Kocher

16.05.2011, 10:58 Uhr

Reduit-Gedanke? Ghetto-Denken!

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Patrick Ronner

16.05.2011, 10:39 Uhr

Schon spannend, wie es gewissen Gruppen gelingt, völlig unbegründete Ängste zu wecken und schüren. Unsere Mundart wird nicht verschwinden, HD im Chindsgi in oder her; sie wird sich sicher verändern, Dialekte werden sich vermischen durch Wanderung zwischen Kantonen - aber: Das geschieht schon seit tausenden von Jahren, da können auch Gesetze nichts verhindern. Bitte mehr Augenmass!

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Stefan Hablützel

16.05.2011, 10:38 Uhr

Viel wird wieder darüber gesprochen. Weshalb Felix SP-Schindler so eine Leier schreiben muss ist unerklärlich. Wir sind in der Schweiz und sagen sie mir nicht, alle Personen, welche vor 10 Jahren in die Schule gingen extrem schlecht Deutsch sprechen. Zuerst CH-Deutsch, dann Schriftdeutsch.In Glattbrugg sehen sie beste Beispiele dafür: Ein Kind: Ich gang go ferne lugen.->Ein Mix ist noch schlechter

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Damian Nussbaumer

16.05.2011, 18:39 Uhr

Ist das wirklich eine ernste Frage? Deutsche Kindergärnterinnen müssen doch sowieso Mundart lernen wenn sie hier leben. Oder wie integrieren sie sich denn?

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Alexander Romero

19.11.2012, 23:15 Uhr

Kindergärtnerinnen brauchen sich nicht zu integrieren sie sind es durch ihre Ausbildung und Job schon. Sie leisten etwas für die Allgemeinheit, werden honoriert und aus dies bezahlen sie Steuern und sofern sie sich nichts zu Schulden machen sind sie schon richtige Bürgerinnen.

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Michail Spring

17.05.2011, 00:56 Uhr

o_O Die Amtssprache hier ist immer noch Hochdeutsch. Sie schreiben ja sogar hier in Hochdeutsch. Weshalb MÜSSEN Deutsche Mundart lernen, um sich zu "integrieren"?

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Thomas Ruppi

16.05.2011, 22:21 Uhr

Wenn man in der Schweiz lebt MUSS man sowieso einen Dialekt lernen (und nichts anderes ist Schweizerdeutsch spachgeschichtlich gesehen)? Ansonsten kann man sich nicht integrieren? Das ist nicht integration, sondern Unterwerfung. Wäre die Schweiz eine wirkliche kosmopolitische Gesellschaft (sie ist es meiner Meinung nach immer weniger), dann wäre jede Art Deutsch willkommen.

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Daniel Zollinger

16.05.2011, 10:36 Uhr

Ich persönlich war für das Hochdeutsche und zwar einfach darum, mit 7 Jahren kommen die Kids in die 1.Klasse und von dort an wird Hochdeutsch gesprochen. Es wäre für die Kleinkinder einfacher gewesen, der Übergang vom Kindergarten zur Schule.

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Domenica Ott

16.05.2011, 10:34 Uhr

unsinn, sorry! wie bitte sollen sich ausländische kinder hier integrieren, wenn nicht über die sprache, die hier gesprochen wird?? und wo sollen sie diese lernen, wenn nicht im kindergarten? das romantische bild, dass kinder auf der strasse zusammen spielen, stimmt doch schon lange nicht mehr. sie sitzen zuhause vor dem computer. und dort lernen sie sicher keinen dialekt.

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Daniel Zollinger

16.05.2011, 15:09 Uhr

@Fe Rothenbühler: Die Sommermonate durch Wohne ich auf Mallorca . Ich bin Deutschschweizer und ich spreche zudem perfekt Spanisch. Nur soviel zum Thema, das Sie da gerade ansprechen.

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Heinrich Baur

16.05.2011, 11:34 Uhr

Na klar Willi, die Schweizer die in in Passau wohnen reden bayrisch und diejenigen in Dresden reden sächsisch. Das glauben sie doch selber nicht?!

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Walter Niedermeyer

16.05.2011, 11:34 Uhr

Herr Tell:
Trotzdem wird in Australien offiziell Englisch gesprochen und nicht australisch. Und eine der Landessprachen in der Schweiz heisst offiziell Deutsch und nicht Mundart (Bern, Basel, Züri etc.) Ich habe in Deutschland noch nie gehört, das Kinder und bzw. Immigrantenkinder angewiesen werden bayrisch oder schwäbisch oder kölsch können zu müssen. Deutsch reicht da vollkommen.

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Carola Vescovo

16.05.2011, 10:56 Uhr

Wenn ein Kind im Kindergartenalter nur vor dem Computer sitzt anstatt draussen zu spielen gibt mir das mehr zu denken, als dass es die Mundart im Chindsgi nicht verstehet. Da zweifle ich ganz stark an der Fähigkeit der Eltern!

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Will Tell

16.05.2011, 10:41 Uhr

wer soll sich wem anpassen? Sollen sich meine Kinder den ausländischen Kindern anpassen oder umgekehrt? Überall sonst auf der Welt wird von Immigranten erwartet, dass sie von sich aus die jeweilige Sprachen lernen, ausser bei uns. Umgesetzt heisst das: wenn ich nach Australien auswandere, lerne ich am besten Englisch, bevor ich auswandere...

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Grieshaber Manfred

16.05.2011, 11:30 Uhr

@Will: Sie können lokale Mundarten nicht mit landesweiten Dialekten vergleichen. Wenn Sie nach London zügeln verlangt auch niemand das Ihre Kinder den Cockney Rhyming Slang lernen, das Standartenglisch reicht aus. Und kommen Sie mir jetzt nicht damit das Zürich anders sei als London, beide sind weltweit vernetzte Regionen.

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Fe Rothenbühler

16.05.2011, 10:46 Uhr

Lieber Will: Welchen Englisch-Slang, ich meine: Englisch-Akzent - nein: Englisch-Dialekt! - wollen Sie denn in Down Under lernen müssen oder dürfen?

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Fe Rothenbühler

16.05.2011, 11:26 Uhr

Sie haben sich doch soeben selbst widersprochen...?
.
Ausserdem: Gehen Sie mal in die Schweizer-"Ghettos", z.B. in Spanien. Oder gehen Sie nur schon in gewisse Dörfer im Tessin. Wenn Sie an so einem Ort Spanisch oder Italienisch (Wer spricht im Tessin Italienisch? Welcher DE-Schweizer schafft wenigstens ein paar Brocken eines lokalen Dialekts?) hören, dann haben Sie einen Einheimischen getroffen.

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Will Tell

16.05.2011, 10:52 Uhr

dies ist nur ein Beispiel, die meisten Schweizer Auswanderer haben kein Problem damit, sich den Gewohnheiten anzupassen, d.h. auch einen australischen Zungenschlag anzunehmen. Dies ist ein Teil der australischen Gesellschaft, genau so wie Schweizer Mundart ein Teil unserer Kultur ist.

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Patrick Ronner

16.05.2011, 10:33 Uhr

Viel Lärm um Nichts. Wieder einmal eine überflüssige Inititative, die nur Geld kostet. Kinder sind flexibler und offener als viele Erwachsene und haben weder mit Mundart noch HD Mühe. Dass Mundart vrschwindet, ist lächerlich, daür gibts zu viele Situationen, wo Jugendliche Mundart verwenden. Und dass sich Sprache verändert und entwickelt, auch unter Einfluss anderer Sprachen, ist natürlich.

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Chris Schneider

16.05.2011, 18:38 Uhr

Ich frage mich einfach, wie denn die Kindergärtnerinnen aus Deutschland bis anhin den einen Drittel Schweizer Deutsch unterrichtet haben? Und weshalb nun so ein Aufschrei ist.

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Romi Ruch

16.05.2011, 10:20 Uhr

Mundart den Kinder aufzwängen? Wer das behauptet, hat keine Kinder! Meine Tochter, ab Sommer 2011 im Kindergarten, schaut kaum fern, und auch sonst selten mit Hochdeutsch konfrontiert, spielt trotzdem immer wieder auf Hochdeutsch mit ihrem Puppen, sie wechselt mit Genuss die "Sprachen". Vielleicht sollten nur Eltern in solchen Fragen abstimmen dürfen...

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Alex Pierson

16.05.2011, 10:10 Uhr

Genau auf diesem "Buckel unserer Kinder" wurde das Hochdeutsch ja eingeführt. Alle diese Erwachsenen welche die Kunstsprache Hochdeutsch so favorisieren, habe vergessen, dass im Kindergarten Kinderdenken herrscht und nicht Karrierevorbereitung! Kindergärtnerinnen sind heute somit gezwungen, ein weinendes Kind auf hochdeutsch zu trösten.

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Peter Würmli

16.05.2011, 10:03 Uhr

Vielleicht ist es vielen Ja-Stimmenden auch darum gegangen, den Kindern von Einwanderern den Erwerb einer etwas gepflegteren - wenn auch nicht immer ganz korrekten - Mundart zu ermöglichen. Das hilft später nicht zuletzt bei der Suche nach einer Lehrstelle! Also: nicht alles geschah auf dem Buckel der Kinder!

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Reto Stierli

16.05.2011, 10:03 Uhr

Lächerlich - nur leider zum Schaden der künftigen Generationen. Auf diese Weise werden die Kinder in ihrer künftigen berufliche Entwicklung sehr früh benachteiligt - geopfert auf dem Altar der vermeindlichen Schweizer Identität. Die betroffenen Kinder können sich dann in 2 Dekaden bei den verblendeten Initianten und refkexartig xenophoben Stimmbürgern bedanken.

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Peter Steiner

16.05.2011, 09:42 Uhr

Auf dem Buckel unserer Kinder? Kampf? Nachteil? Es geht doch einfach darum, dass hier die Schweiz stattfindet. Und hier spricht man Mundart. Das ist das Prinzip. Was exakt haben die Kinder davon, wenn sie jegliche Identität verlieren? Und auch jeglichen Bezug dazu? Mit meiner schweiz.-bras.-Mischfamilie brauche ich keine Belehrungen. Man soll stolz sein auf seine Identität und sie pflegen.

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Peter Steiner

16.05.2011, 21:53 Uhr

@schwob: Es ist in keiner Weise Abkapselung, wenn man seine Identität bewusst wahrnimmt und lebt. Es ist überhaupt nicht supermodern, weltgewandt- und offen, wenn man kopflos jedem Schmarren nachhechelt. Hochdeutsch im Kiga ist einfach nicht angesagt. Es soll ein Schulfach bleiben. Dort sollte man wirklich Akzente setzen und mit Respekt und Feingefühl die Finessen vermitteln und Qualität fördern.

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Lars Wenker

16.05.2011, 11:48 Uhr

Oh weh, wenn Ihre Kinder jegliche Identiät verlieren, falls sie im Kindergarten bis zu einem Drittel Hochdeutsch sprechen, dann bin ich def. froh, dass nicht alle unter Identität das selbe verstehen. Und immer dann, wenn einem verordnet wird, worauf man stolz sein "soll", ist Skepsis angebracht.

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Kurt Schwob

16.05.2011, 10:25 Uhr

@steiner: Einverstanden, wir sollen unsere Identität pfegen. Als Schweizer ist man Angehöriger eines Dialektraums und genauso Angehöriger eines grösseren Kulturraums. In unserer Identität gibt es zwei Sprachen, nicht nur eine (man nennt das Diglossie). Es geht ja gar nicht um ein Entweder-Oder, sondern um ein Sowohl-Als auch. Ich muss mich doch nicht von der Welt abkapseln, um jemand zu sein.

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Walter Niedermeyer

16.05.2011, 09:49 Uhr

Mein Kind verliert keinerlei Identität, wenn es Deutsch spricht, im Gegenteil. Meinem Kind ist mehr damit geholfen, wenn es eine Sprache spricht, die 100 Millionen verstehen, als irgendein begrenzt regionales Konstrukt. Dieser aufgesetzte, nationalistische Lokalpatriotismus, ist wirklich das Letzte, was mein Kind braucht. Mein Kind soll als toleranter, weltoffener und sozialer Mensch aufwachsen.

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Samuel Knopf

16.05.2011, 11:22 Uhr

Die offizielle Sprache der Schweiz ist Deutsch und zwar Hochdeutsch. Punkt. Es ist absurd, dass man den Kindern per Initiative verbieten will, unsere eigene offizielle Sprache spielerisch zu lernen.

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Rascha Kocher

16.05.2011, 09:34 Uhr

Das darf doch nicht wahr sein. Die Schweiz verkommt entgültig zum Ghetto. Nehmt dringlichst der SVP das nach deren Gusto zu verideologisierende Kreuz aus dem Wappen. Hierzulande verhält man sich ja bald ähnlich wie zu Afghanistan; nur nennt ES sich Kreationistenstaat. Alles Fremde will wohl eliminiert sein? Nur: eine Durchmischung der Gene bleibt evolutionär gesehen Bedingung zwecks "Rüstzeugs"...

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Rascha Kocher

16.05.2011, 09:40 Uhr

"Ungarn" scheint Schule zu machen. Die Ghettojaner brechen durch. Die gleiche dümliche Volksfront wieder, welche zu WWII-Zeiten mangels ausgereiftem IQ (dieses Evolutionäre EBEN NICHT berücksichtigt), manipuliert werden konnte...?

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Tom Dubach

16.05.2011, 09:50 Uhr

Herr Kocher, es war eine kantonale Abstimmung. Zudem, jede zweite Ehe ist bi-national, somit ist die Durchmischung gegeben. Auch sonst ist die Schweiz bzw. in diesem Fall der Kanton Zürich nicht ausländerfeindlich. Ich habe auch ein Nein eingeworfen, aber kann auch mit diesem Ja leben. Es war halt wieder einmal eine Protestabstimmung, da die lieben Politiker am Volk vorbei politisierten!

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Anita Beeler

16.05.2011, 11:26 Uhr

Es ist für ein Schweizer Kind das natürlichste in der Welt Mundart zu sprechen. Irgendwelche Bürokraten wollten dies aber für den Kindergarten verbieten, und nun wurde dies Rückgänging gemacht. Der einzige gefährliche Fanatiker den ich hier sehe sind Sie mit Ihren völlig hergeholten (uns sooo lamen) WW2 vergeichen. Man ist nicht weniger intelligent nur weil man eine andere Meinung hat wie Sie!

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Alois Tobler

16.05.2011, 09:33 Uhr

Mein Sohn hat glücklicherweise Hochdeutsch noch im Chindsgi gelernt. Kinder lernen gerne und schnell in diesem Alter, sehr schade dass man es ihnen nun verwehrt. Mit dem Wechsel in die erste Klasse ändert sich eh schon viel, dann sitzt wenigstens das Hochdeutsch. Denn verstehen tun es die Kinder bald (dem TV sei Dank), aber sprechen nicht! Ich finde das Resultat sehr kleinkariert!

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daniel Martin

16.05.2011, 09:21 Uhr

Primaer geht es doch darum, denn Kindern selber die Wahl zu lassen wie sie sprechen wollen und dies ist nun mal der Dialekt. Falls nun jemand Hochdeutsch spricht finden die Kinder immer einen Weg. Es sollte unseren lieben Oberlehrern ein Wink sein, weniger Vorschriften zu machen und immer künstlich etwas zu kreieren.

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Ralf Erder

16.05.2011, 09:21 Uhr

Das ist so und war doch schon immer so und wird immer so bleiben, dass gesellschaftliche Trends auf dem Buckel der Kinder ausgetragen wurde. Was für ein Nullargument.

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Gerd Klaenen

16.05.2011, 10:25 Uhr

Als die ersten hochdeutschen TV-Sender in der CH aufgeschaltet wurden, waren wir Walliser erleichtert.Endlich waren unsere Kinder nicht mehr dem alles dominierenden, verflachenden Züri-Deutsch ausgeliefert. Als Nebeneffekt lernten sie, fast perfekt Hochdeutsch zu sprechen. Was die Deutschen für euch Zürcher, seid ihr ethnozentrischen Zürcher für uns Walliser. Eine Bedrohung für unsere ID !

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Liselotte Weber

16.05.2011, 09:17 Uhr

Dabei ging es kaum um die Frage der Bildung unserer Kinder – sondern um die Furcht vor dem Verlust der helvetischen Identität. - Falsch, es geht nicht um die helvetische identifikation im einzelnen, sondern um die Identifikation von Kindern in jedem Land, jeder Sprachregion. Der ortsübliche Dialekt ist wichtig, und die Einwirkungen der anderen Sprachen sind im täglichen Leben immer noch vorhanden

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Ruedi Bünzli

16.05.2011, 08:25 Uhr

Zum Glück spricht meine Frau mit meinen Kindern in ihrer 'Mundart' (Deutsch), mit mir überigens in perfektem Schweizerdeutsch. :)

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Peter Salto

16.05.2011, 08:10 Uhr

Wir sind an den Grenzen der direkten Demokratie angelangt.
Man frage sich, weshalb im obersten Management unserer Firmen immer mehr Deutsche Einsitz nehmen, die dann wiederum auch Deutsche nachziehen (siehe Clariant). Die wollen einfach mit uns verknorzt sprechenden Eingeborenen nichts zu tun haben. Eine elegante sprachliche Ausdrucksweise ist Voraussetzung für ein Managerjob.

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Peter Koller

16.05.2011, 08:08 Uhr

Das Problem ist, dass in unserer heutigen Schweiz ein solches Problem politisch abgehandelt werden muss. Bei den dafür Verantwortlichen kann man keine diesbezügliche selbstverständliche Verantwortung orten.

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Heiri Lautenschlager

16.05.2011, 08:05 Uhr

Um die Kinder geht’s doch gar nicht – oder noch nicht. Offenbar hat die schweizerisch-völkische Partei aber gemerkt, dass das heutige Schulniveau zu wenige Globalisierungsverlierer hervorbringt, um die absolute Mehrheit zu erreichen, und hat erfolgreich ein weiteres Mosaiksteinchen für ihren Masterplan gelegt. Wetten, dass bald eine weitere Initiative gegen Fremdsprachen in der Primarschule folgt?

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Nicole Sooth

16.05.2011, 08:00 Uhr

Als Mutter von drei Kindern habe ich einen Einblick in die Schule erhalten. Mir ist besonders der kleine Wortschatz der "Schweizer KInder" , das langsame Lesen und Begreifen eines Textes sowie das fehlerhafte Schreiben aufgefallen. Ich glaube, das Problem wird sich jetzt verstärken. Die schweizer Gesellschaft hat sich damit selber keinen Gefallen getan.Aber gut für die Deutschen.

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Anita Beeler

17.05.2011, 06:02 Uhr

Und als Hochschullehrerin kann ich Ihnen da mit gutem Gewissen widersprechen. Die Schweizer hinken in KEINSTER Weise hinter den D Studenten nach, im Gegenteil; im Schriftlichen Ausdruck sind die D-Studenten in der unteren Hälfte zu Suchen. Auch haben die CH-Kinder VOR den D und A in der Pisa-Studie (Textverständnis) abgeschlossen.

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Albert Baer

16.05.2011, 07:49 Uhr

Über diese Initiative und deren Annahme kann ich nur den Kopf schütteln. Wann kommt die Initiative für Schriftmundart?

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felix halter

16.05.2011, 07:48 Uhr

Die Stimmbürger haben mit dieser Abstimmung ein symbolisches Zeichen gesetzt. Es rührt wohl daher, dass die Schweiz mehr und mehr fremdbestimmt wird. Und das durch die unsäglichen Lügengebäude unserer missionierenden Euroturbos. Die Schweiz will eine Korrektur. Der Einfluss und der Druck von aussen auf die kleine Schweiz ist zu hoch. Der Erfolg der Schweiz sind ihre schweiztypischen Merkmale.

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Katrin Janser

16.05.2011, 07:47 Uhr

Äxgüsi, aber wenn Chinder nach eim Jahr Kindsgi nume no sWort Puppenhaus antstatt Bäbistube kenned, und mir i dem Kindergartedütsch säge: Komm wir gehen nach use und ässen unsere Guezlis als Znüni....denn mues i doch säge: Wenn scho Dütsch im Kindergarte, denn bitte es richtigs und nöd da Psoydo Dütsch....

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Fe Rothenbühler

16.05.2011, 10:53 Uhr

Eben: Richtiges Deutsch. Und das hören die Kinder am Fernsehen, im Radio, aus den Geschichtenkassetten und so weiter. Sie können es verstehen und wollen spielerisch auch damit umgehen: Genau so war es bisher vorgesehen! Nur passte das der SVP nicht in den Kram...

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Edgar Schaad

16.05.2011, 09:43 Uhr

Liebe/r Herr/Frau Rothenbühler, es soll genau dieselbe Mundart gesprochen werden wie vor dieser Hochdeutsch-Regel. Nämlich die lokale Mundart. So wurde es seit Beginn des Kindergartenzeitalters gemacht und so wird es weiterhin praktiziert!

!

Hans Schmid

16.05.2011, 10:26 Uhr

@Rothenbühler: Das ist ja genau das Problem. Scheinbar können die Kinder in diesem Alter noch gar nicht klar zwischen Mundart und Hochdeutsch entscheiden und machen ein heilloses Durcheinander.

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Georg Ochsenbein

16.05.2011, 08:19 Uhr

Liebe Frau Jansen
Auch wenn der gesunde Menschenverstand in der Abstimmung Schiffbruch erlitten hat, bleibt Hochdeutsch unsere Schriftsprache oder wird eine nächste Abstimmung den Gebrauch des Hochdeutschen auch im Schriftverkehr verbieten?

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Tom Baumann

16.05.2011, 09:49 Uhr

@Rothenbühöer, aber genau das ist das Problem. Die Kinder kommen tatsächlich mit dieser Sprache nach Hause, sprechen genau so! Die Kleinen können die Unterscheidung, was ist Dialekt und was ist Hochdeutsch, leider noch nicht machen. Ich finde diese Entscheidung richtig! Unsere Sprache geht sonst den Bach runter!

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Fe Rothenbühler

16.05.2011, 09:09 Uhr

Wenn Sie nun dachten, Sie wären originell: Das Chauderwelsch, das Sie da geschrieben haben, versteht kein Mensch wirklich und Mundart, sorry, ist das definitiv auch nicht - womit ich nicht Sie als Person angreifen möchte.
.
Die Mundart gibt es nicht - es gibt 10'000ende von Mundarten. Was sollen unsere Kinder jetzt lernen?

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Peter Müller

16.05.2011, 10:27 Uhr

@Fe: lesen sie's noch mal. Ich denke, Frau Janser wollte uns humoristisch zeigen, was geschieht, wenn Deutsche CD-Dialekt sprechen wollen. Und da liegt sie richtig, dann lieber richtiges Deutsch.

!

Sacha Saxer

16.05.2011, 10:04 Uhr

Das Gejammere von wegen Nachteil für unsere Kinder kann ich nicht mehr hören. Als ich noch zur Schule ging, gab's in der Primarschule noch keine Fremdsprachen und trotzdem hab ich's locker an die ETH geschafft. Oder vielleicht gerade deswegen. Wäre ich in der Primarschule schon mit so vielen Sprachen gequält worden, hätte ich sicherlich den Spass am Lernen verloren...

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Marco Briner

16.05.2011, 07:42 Uhr

Das ist typisch für ein Land, in welchem kein gesellschaftlicher Zusammenhalt stattfindet. Im tiefsten Inneren haben Deutschschweizer ja sogar mit Tessinern und Romands ein Problem, und umgekehrt vermutlich auch. Es erstaunt auch nicht, dass die Schweiz vom Rest Europas belächelt und links liegen gelassen wird (ESC).

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Sabrina Meier

16.05.2011, 07:41 Uhr

Hätten die Kinder selber abstimmen dürfen, wäre das Resultat noch eindeutiger ausgefallen. Wie es der Psychologe Allan Guggenbühl sagte. zuerst muss man mal eine Sprache richtig lernen, bevor man weitere lernt bzw. lernen kann.

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Martin Kreidel

16.05.2011, 07:35 Uhr

Und der Nachwuchs wird Nachteile dadurch erfahren. Aber bis er das merkt, ist er schon alt genug zu wissen, wie sehr die Deutschschweiz darauf pocht, sich durch Schwyzerdütsch um jeden Preis von DE abzugrenzen. Da er Hochdeutsch dann ja nicht richtig kann, wird er die deutschschweizer Haltung verinnerlicht haben und Hochdeutsch auch nicht mögen u. künftig gleich abstimmen. Tolle Identität.

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brigitta colombo

16.05.2011, 07:33 Uhr

es macht es ausländischen kindern einfach nur noch schwerer, sich zu integrieren und noch schwerer anständiges deutsch zu reden. wir reden dauernd von multi-kulti (besonders in ZH), aber sich auf eine sprache zu einigen, die ALLE sprechen können… nee,. dazu reicht es dann wieder nicht. DIE helvetische identität gibt es nicht, dazu müssten wir EINE landesprache haben. wir haben aber VIER!

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Martin Weidmann

16.05.2011, 07:31 Uhr

Ein reines Hochdeutsch/Schriftsprache wird in der Schule nicht mehr gesprochen: es ist eine Einheitssprache mit vielen Munartwörtern! Dies sollte nicht verwechselt werden. Die Einheitssprache wurde zu Gunsten von fremdsprachigen Kindern eingeführt, damit diese es einfacher haben sollten. Ein deutscher würde die Einheitssprache nur teilweisee verstehen!

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Otto Lindegger

16.05.2011, 07:23 Uhr

Bei dieser Abstimmung ging es wohl um den vonder EU geförderten Genderismus, der inzwischen auch in der Schweiz Einzug erhalten hat.
Otto Lindegger

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hans meier

16.05.2011, 07:18 Uhr

ich weiss nicht, wieviele der "Kommentatoren" selbst Kinder in der Schule haben. Für mich jedenfalls war es echt bedenklich, als meine damals 7 jährige mit auf Hochdeutsch etwas erzählte, dies aber auf mundart nicht wiederholen konnte. Trotz den vielen lieben Kollegen aus DE, wir sind in der Schweiz und weshalb sollten unsere Werte plötzlich hinten anstehen?

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Patrick Ronner

16.05.2011, 07:13 Uhr

Jetzt macht immer öfter das (oft falsch informierte) Stimmvolk Schulpolitik. Das kann ja nur schief gehen, denn viele Leute machen sich keinen Begriff, was wirklich in der Schule abgeht. Eins ist klar: Kinder und Jugendliche sind viel offener und flexibler als viele Erwachsene und ihnen wäre eine solche Initiative NIE in den Sinn gekommen, wenn ich sehe, wie locker sie mit den Sprachen umgehen.

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Stefan Studer

16.05.2011, 10:26 Uhr

Herr Schindler lässt hier völlig ausser Acht, dass die Gegner dieser Initiative genauso über Emotionen zu ihrer Meinung gekommen sind. Es ist sicher korrekt von einer Art "Kulturkampf" zu sprechen, aber den Mundart-Befürwortern emotionales Engagement vorzuwerfen und nicht einzugestehen, dass die Gegner genauso über Weltbild und Image motiviert werden ist enttäuschend.

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Philipp Kästli

16.05.2011, 07:11 Uhr

In Zukunft werden also nur noch Ausländerkinder vom Vorteil profitieren, bereits im Kindergartenalter mit anderen Sprachen in Kontakt zu kommen. Einmal mehr benachteiligen sich die Schweizer selber...

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Roger Walser

16.05.2011, 06:58 Uhr

Lieber Felix Schindler, keine Angst, die Kinder werden dank dem Fernsehen und anderer Medien nicht nur Bahnhof verstehen, wenn sie in die erste Klasse kommen.

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willi mosimann

16.05.2011, 06:40 Uhr

Die Abstimmung zeigt einmal mehr, dass es viele Wähler gibt die einfach ihren Frust bewältigen wollen. Es kommt mir vor wie bei der Minarett-Initiative. Es wird damit kein wirkliches Problem gelöst nur einige geschaffen. Ein Sieg der Isolationisten, schöne Aussichen für die Schweiz....

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Heinrich Baur

16.05.2011, 00:43 Uhr

Ein Resultat, das auch allen Deutschen Kindern beim Erlernen des regionalen Dialekts zugute kommt. Den Vorsprung den diese Kinder beim Umgang mit der Schriftsprache von Haus aus mitbringen, wird man dadurch allerdings eher noch zementieren!

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Dieter Sprenger

16.05.2011, 00:00 Uhr

Anscheinend kann sich Herr R.Meier als Demokrat nur schlecht mit diesem Abstimmungsresultat abfinden. Dies hat rein gar nichts mit SVP Zwängen zu tun. Wer hier zu Lande Einwandert hat sich auch Sprachlich unserer Kultur anzupassen und nicht umgekehrt. Bis vor einiger Zeit wurde in den Kindergärten seit bestehen immer Mundart kommuniziert ohne Bildungsnachteile der jetztigen Erwachsenengeneration !

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Alex Boensch

15.05.2011, 23:32 Uhr

Die Idee finde ich gut! Dann wird die Schweiz das erste Land in Europa, wo jeder sprechen und schreiben
kann wie er will. Ob man seine Mitmenschen und sich untereinander noch versteht? Das ist doch gliich.
Denn von welcher Sprache spricht der Psychologe Guggenbühl? Oder meint er Dialekte?

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anna reber

15.05.2011, 22:10 Uhr

Ja gut so...endlich haben die Stimmbürger eingesehen, dass die Kindergärtler Mundart sprechen dürfen. Der Ernst des Lebens kommt noch früh genug und die Ausländer Kinder haben so das Beste zum sich integrieren zu könen, wenn sie mal hier leben wollen.!!!

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Hans Müller

15.05.2011, 21:54 Uhr

Lieber eine Abstimmung, die ich nicht ganz ernst nehmen kann, als ein Diktat von oben.

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Florian Meier

15.05.2011, 21:53 Uhr

Die Diskussionen hier in diesem Land bringen nichts mehr. Die Schweiz hat entschieden, sich mehr und mehr in die Isolation zu begeben. Sie sollte überdies jetzt konsequent sein und aus der Deutschen Sprachengemeinschaft austreten. Statt Schweizerdeutsch sollte die Sprache dann Schweizerisch heissen, denn mit Deutsch hat das Mundartgekrächze nichts mehr gemein.

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Gaby Müller

16.05.2011, 19:12 Uhr

Eine bescheuerte Abstimmung jagt die andere. Und das Schlimmste: Dieser Mist wird auch noch angenommen. Dass deutsche KindergärnterInnen jetzt Dialekt lernen sollen oder diesen Bestandteil abgeben sollen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich glaube, "wir" haben eindeutig keine echten Probleme mehr, wenn sich so ein Unsinn durchzusetzen vermag.

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Karl Eigenmann

17.05.2011, 21:09 Uhr

...hier "hat" man... - das "hat" ging glatt verloren...

!

Karl Eigenmann

17.05.2011, 21:05 Uhr

Glauben Sie, dass z.B. an den Kindergärten und Schulen von Buenos Aires "Castellano" anstelle des "Porteño" unterrichtet würde? Mitnichten!! Niemand käme dort auf die Idee, dies überhaupt machen zu wollen - auch nicht Spanier oder Bolivianer! Aber hier man z.T. leider das Gefühl, sich sprachlich den "Fremden" anpassen zu müssen, und genau das ist doch kleinkariert und schlicht verkehrt!

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Gaby Müller

16.05.2011, 20:31 Uhr

Ach, Herr Eigenmann... 33 % vom Ganzen ist mitnichten Volkswille. Und diese Abstimmung ist für mich nur erneuter Ausdruck davon, dass sich das Schweizerische Volk zum Teil immer mehr ausgrenzt und mehr und mehr zu kleinkariertem Denken übergeht. Nichts mehr - nichts weniger.

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Karl Eigenmann

16.05.2011, 19:59 Uhr

Jetzt kommen die Volkswillen-Kritiker wieder aus ihren Löchern gekrochen, lamentieren und sinnieren - wenn ihr nicht wollt, dass man über solche Angelegenheiten abstimmt, wüsste ich ein schönes, friedliches Land für euch, wo auch in den Kindergärten Deutsch unterrichtet wird und das Volk nicht ständig mit so "bescheuerten" Abstimmungen belästigt wird...

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Erich Reldez

15.05.2011, 21:43 Uhr

Hier mal ein anderer Aspekt: Kinder lernen schnell, sehr schnell! D.h. ein Kind, bei dem zu Hause Mundart gesprochen wird, wird problemlos auch noch ab der 1. Klasse Deutsch lernen. Gleiches gilt auch für Kinder von fremdsprachigen Eltern: sie werden das Schweizerdeutsch ebenso rasch im KiGa lernen, so wie sie auch später schnell Deutsch lernen. Wo liegt also das Problem?

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Kurt Blaser

15.05.2011, 21:28 Uhr

Alle die diesen demokratischen Entscheid so unverständlich finden, können ja dahin ziehen wo alles nach Ihren Wünschen gemacht wird. (müssen andere schliesslich ja auch)

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Hans Peter Krähenbühl

15.05.2011, 21:22 Uhr

Wer oder was hier ein Witz ist, sei mal dahingestellt.
Aber es ist wieder einmal bezeichnend, mit welcher Vehemenz die Schweizer aufeinander einprügeln können.
Auf der einen Seite die hinter allem den bösen Geist der SVP Vermutenden. Auf der anderen Seite wahre Schweizer, die sich in ihrem Schweiztum angegriffen fühlen.
Dabei ging es doch um etwas ganz Anderes...

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Ernst Stampf

15.05.2011, 22:22 Uhr

Ich hoffe doch, 'wahre Schweizer' war in Anführungszeichen gemeint...

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Bergamin Maria

15.05.2011, 21:19 Uhr

Eins ist bei dieser Abstimmung klar geworden, dass Stadt/Land Gefälle gleicht dem Röschti-Graben,oder hätte ich Kartoffelpuffer-Graben sagen müssen.Meine Kinder sind froh, dass nun wieder Züritüütsch gesprochen wird.Es herrscht ein absuluter Sprachkonflikt bei meinen Kindern,sie sagen "benutzen" anstatt "bruche", Kartoffelsack anstatt Härdöpfelsack,usw. Schuld am Sprachverlust gebe ich dem System.

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Hans Peter Krähenbühl

15.05.2011, 21:16 Uhr

Wenn keine Argumente mehr greifen, dann greifen wir in die untere Schublade der persönlichen Beleidigungen, nicht wahr Herr Meier?
Abgesehen davon, habe ich das behauptet?
Und das mit den privaten Kindergärten für den eingeschworenen SVP-Hasser: Wenn ihr zuviel Geld habt, bitte!
Allerdings müsst ihr doch nicht immer alle in den gleichen Topf werfen, wenn sie nicht eurer Meinung sind!

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martina mastrini

15.05.2011, 21:10 Uhr

Schade, dass der Tages-Anzeiger, als Zürcher-Blatt in den letzten Jahren ein so völlig verkrampftes Verhältnis zu eigenen Kultur und Identität entwickeln hat. Mich würde Wunder nehmen, wie viele Zürcher oder solche, die zur eigenen Sprache stehen, überhaupt noch in der Redaktion sitzen. Und Hochdeutsch lernt ein Kind ohnehin im Nu.

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Pál Kovács

15.05.2011, 21:08 Uhr

Vielleicht ein Symptom des kulturellen Niedergangs. Zumindest aber halte ich das Ergebnis für ein Zeichen der Abkehr von der Kultur, die in den letzten Jahrhunderten die unsere gewesen ist.
Die Sprache von Goethe und Schiller, die übrigens auch die Sprache von Gottfried Keller und C. F. Meyer ist, im Kindergarten zu verbieten, ist absurd. Das Abstimmungsergebnis stimmt mich sehr, sehr traurig.

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Lutz Meier

15.05.2011, 21:06 Uhr

Ganz unabhängig was mit dem Dialekt ist, ich finde es schade dass immer mehr Titel aus Zitaten bestehen. Das scheint mir unseriös da man damit wunderbar Meinung machen kann.

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Berger Pascal

15.05.2011, 21:02 Uhr

Im Kindergarten reicht Mundart völlig aus, es reicht dann in den restlichen 9Jahren mit Hochdeutsch. Das wir wegen diesem Kindergartenjahr den Anschluss an die globalisierte Welt verlieren werden kann ja nur ein ganz schlechter Witz sein. Selten etwas dümmeres gelesen..........

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Peter von Blass

15.05.2011, 20:54 Uhr

Die Äusserung der Frau Thomet-Bürki, CVP-Kantonsrätin, Schulpräsidentin und Gegnerin der Initiative zeigt eine unakzeptable Haltung auf.
Kindergarten in Mundart hat bei uns über viele Generationen problemlos funktioniert, und soll nun plötzlich nicht mehr "umsetzbar" sein?

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Jörg Bruggmann

15.05.2011, 20:40 Uhr

Es ist durchaus üblich, dass der Arbeitgeber (also wir) dem Arbeitnehmer (also der Kindergärtnerin) sagt, was sie zu tun hat. Uebrigens, bisheute habe ich noch nie was von Kindergärtnerinnen-Mangel gehört, im Gegenteil, es dürfte also kaum eine Notwendigkeit bestehen, deutsche Kindergärtnerinnen einzustellen (verwechselt das nicht mit dem Lehrermangel).

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Severin Humm

15.05.2011, 20:33 Uhr

Schade, schade!
Welche Mundart soll denn im Kindergarten gelehrt werden? Ist Berndeutsch im Kanton Zürich erlaubt? Oder müssen sich Kindergärtnerinnen und Kindergärtner aus dem Kanton Graubünden erst einer Mundartausbildung unterziehen, wenn sie in Basel unterrichten wollen?
Manchmal zweifelt man an der direkten Demokraatie!

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Jens Fischer

15.05.2011, 20:33 Uhr

Unglaublich, dass unser xenophobes Volk sich von der SVP-rechts-aussen-Initiative hat über den Tisch ziehen lassen.Es ist erwiesen (siehe den Schulversuch in Basel), dass Kinder, die früh Hochdeutsch reden, dies gerne und gut tun. Ohne den typisch schweizerischen Minderwertigkeitskomplex. Es würde uns, als Binnenland - ohne Rohstoffe - gut anstehen, dass wir unser Gut (Bildung) gut schützen würden

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Peter Weierstrass

15.05.2011, 20:32 Uhr

Wir empfinden die Deutschen immer wieder als arrogant und überheblich, weil wir kein gutes Hochdeutsch auf die Reihe bringen. Das mangelnde Selbstbewusstsein ist auf unserem eigenen Mist gewachsen. Warum *müssen* wir überhaupt den Dialekt verteidigen, wenn der gar nicht vom Aussterben bedroht ist?

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An Di

15.05.2011, 20:28 Uhr

Wie traurig! Frau Iosselani hat Recht. Kindergärtnerinnen aus der Romandie und dem Tessin, die in der Deutschschweiz arbeiten sind dann auch betroffen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sich auch hier der Hass auf die Deutschen widerspiegelt. Gerne erzähle ich meine Freunden hier in Berlin, was in der Schweiz grade passiert. Wie peinlich und provinziell!

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Kurt Gsell

16.05.2011, 11:48 Uhr

@ An Di: Wenn Sie sich so toll und mutig finden, weshalb treten Sie hier nicht mit Ihrem richtigen Namen auf?

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Anita Beeler

16.05.2011, 11:36 Uhr

@An Di: Natürlich sind Sie Schweizer; deshalb benützen Sie ja auch Ausdrücke wie "Ihre Schweiz" und "ihr habt die Chance....". Sie sind ganz bestimmt nicht besorgt um die Kindergärtnerinnen aus der Romandie (welche übrigens nach ein paar Jahren einen charmanten CH-Dialekt sprechen) sondern suchen nur nach Gründen um Ihre anti-CH Ressentements loszuwerden. Von Ihrer Sorte gibt es leider immer mehr.

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Gollat Clotilde

16.05.2011, 00:41 Uhr

Falls eine identische Volksbefragung auch in Berlin möglich wäre, könnten sie ihre Freunde dort noch viel mehr schockieren.
Wenn ich mich recht entsinne war ja dort kürzlich Herr Sarazin am Ruder ( Wohl eher auch peinlich und provinziell)

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Marcel Zürcher

15.05.2011, 22:37 Uhr

Lieber An DI, Pseudonyme sagen ne ganze Menge über den/die Schreiber/in. Wissen Sie wie sehr es mich interessiert was man in Berlin denkt? Um ehrlich zu sein, lässt es mich kalt. Wie es auch die Berliner kalt lässt, was wir hier tun. Sie wollten hier ein wenig Öl ins Feuer giessen. Ist leider schief gegangen. Oh wie peinlich und spiessig. Noch peinlicher ist nur noch das uppen des eigenen Beitrags

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Steven Huch

15.05.2011, 22:21 Uhr

" Gerne erzähle ich meineN Freunden..."
Trotz ihrer Probleme mit korrektem Deutsch scheinen sie Freunde in Berlin zu haben.... also was soll's?

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Andreas Müller

15.05.2011, 21:37 Uhr

@Hans Peter Krähenbühl: Ach wie schön dass wie in unserem grossen Universum Schweiz die existenzielle Frage ob Mundart oder nicht für den Kindergaten heute geklärt haben. ,-)

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Hans Peter Krähenbühl

15.05.2011, 21:25 Uhr

Ach wie paaainlich!
Das sie Deutsche da wieder einmal so drüber stehen können und ihre Weltmännichkeit beweisen müssen.
Wie sind wir doch froh und glücklich, dass sie keine anderen Probleme haben, oder etwa doch?

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Claudia Stury

15.05.2011, 21:18 Uhr

Was für ein lächerlicher Artikel! Offensichtlich haben viele den Inhalt der Initiative garnicht verstanden. Keiner will hochdeutsch aus den Kindergärten verbannen, geschweige denn deutsche Kindergärtnerinnen. Nur das Wann und Wie deutsch gesprochen wird im Chinsgi-Alltag sollte man den Praktikern vor Ort überlassen - nicht diesen Schreibtisch-Quasslern, die ständig unsinnige Verordnungen erlassen.

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Andreas Müller

15.05.2011, 21:11 Uhr

@Stefan Gut:Ueber Schulen haben sie Recht aber wir sprechen hier über den Kindergarten.

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Stefan Gut

15.05.2011, 21:02 Uhr

@ A. Müller: Nur teilweise einverstanden. Die staatlichen Schulen werden nicht von den Eltern regiert. Da gibt es eine intensive Zusammenarbeit. Die Schulpflege wird gewählt. Den rechtlichen Rahmen fürs ganze Erziehungswesen setzt der Gesetzgeber. Letztlich das Volk, wie heute geschehen. Private Schulen sind möglich und haben einen weiteren, aber nicht unbeschränkten Spielraum.

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anna sauter

15.05.2011, 21:01 Uhr

Peinlich sind solche Kommentare. Es geht natürlich weder um Hass auf die Deutschen, noch um Provinzielles. Es geht um unsere Sprache. Ist das so schwierig zu verstehen? Unglaublich.

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Andreas Müller

15.05.2011, 20:56 Uhr

@Stefan Gut:Falsch! Bedürfnisse(Wünsche) definieren wir nach den Bedürfnissen der Eltern und nicht nach den Kindern, denn die hat ja niemand gefragt.

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Stefan Gut

15.05.2011, 20:50 Uhr

Da wünsche ich ihnen viel Spass in DE beim Ablästern über Züri ;) Aber bitte nicht über die ganze Schweiz schimpfen! Schon die bisherige Regelung sah vor, dass mind. 1/3 Mundart unterrichtet werden musste. Der Kindergarten ist zudem in erster Linie für die Kinder da, nicht für die Lehrpersonen. Lehrplan und Grundsatzfragen definieren wir nach den Bedürfnissen der Kinder, nicht der Kindergärtnerin.

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Heinrich Baur

16.05.2011, 08:51 Uhr

Herr Krähenbühl aus Sicht deutscher Einwanderer ist die Abstimmung sogar positiv zu werten, schliesslich wird so vielen der Vorsprung die Schriftsprache von Haus zu beherrschen auch im weiteren Verlauf ihrer schulischen Laufbahn schwer zu nehmen sein. Und einen (zusätzlichen) deutschen Dialekt zu sprechen ist eigentlich auch nur ein Vorteil.

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An Di

16.05.2011, 08:14 Uhr

Herr Krähenbühl: Sie Deutsche, wie lustig! Schon wieder ein Vorurteil, denn ich bin Schweizer. Ja, komisch, nicht wahr, dass einer wie ich es wagt, Ihre grossartige und fehlerlose Schweiz anzugreifen. Das mag man nicht gerne, oder? Ich bleibe dabei, kleinkariert und provinziell, aber Ihr habt die Chance, es zu verbessern.. Viel Glück!

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Alfred Majorski

16.05.2011, 08:38 Uhr

Herr Gut: Wenn tatsächlich das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen würde, hätte es diese Abstimmung gar nicht gebraucht. Sondern nur eine Umfrage unter den Kindern zwischen 4 und 6 Jahren - alles Andere ist Bevormundung durch Eltern, Kindergärtner und Politiker. Mein Vorschlag wäre logisch und naheliegend, leider aber nicht politisch genug.

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Irina Friedmann

16.05.2011, 08:34 Uhr

Ja, und dann wundern sich viele in der Schweiz, dass von Deutschland für Anna 0 Punkte kamen. Es ist einfach traurig und provinziell, was hier abläuft.

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Remo Becker

16.05.2011, 11:22 Uhr

Dann erzählen Sie Ihren Kollegen aber auch, dass Schweizer bei Fremdsprachenkenntnissen bedeutend besser abschliessen als ihre deutschen Nachbarn. Der Provinzvorwurf geht somit zurück nach Berlin.

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An Di

16.05.2011, 08:11 Uhr

Nun, Herr Huch. Kleinlichkeit gehört in das Kapitel. Sie haben sich wohl noch nie vertippt. Schade, schade! Solange es solche Leute gibt wie Sie, wird es leider mit der Schweiz nicht besser.

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Max Wohlschweiz

15.05.2011, 20:24 Uhr

Auf das Volk hören und akzeptieren was es will war nie dir Stärle der CVP und SP

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Lucien Michel

15.05.2011, 20:18 Uhr

Da es sich bei unserer Gesetzgebung (per Volksabstimmung) immer mehr um einen Kindergarten zu handeln scheint, muss halt dieses Resultat auf Schwizerdütsch kommentiert werden: «Eifach en fertige säich».

! Antworten

Peter Garcia

15.05.2011, 20:03 Uhr

Diese bünzligen Kommentare der Hochdeutsch-Fans sind nicht zum Aushalten. Wo ist das Problem? Es gibt jetzt keine Vorschriften mehr, künstlich Hochdeutsch in den Kindergarten zu integrieren. Die Kinder können wieder frei unsere Sprache sprechen, was auch für die Integration der Ausländer sehr wichtig ist. Und uns bringt es beim Lernen von anderen Sprachen Vorteile. Think global, speak local.

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Marc Altheer

15.05.2011, 19:58 Uhr

Ich finde dass die Initiative nötig war. Denn offensichtlich fand sie eine Mehrheit! Es geht hier auch nicht unbedingt um das Hochdeutsch an sich. Es geht darum dass wir endlich UNSERE Sprache das Schweizerdeutsch selbstbewusst wahrnehmen und fördern. Schlimm genug dass ausl. Arbeitnehmer die seit Jahren in der CH arbeiten einfach nur Englisch sprechen.(siehe CS-Chef Dougan etc.).

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Daniel Zbinden

15.05.2011, 19:54 Uhr

Wie so oft: die Annahme dieser Initiative bringt keinerlich Vorteile - nur Probleme. Wer definiert den Begriff "Mundart"? Wie wäre es, wenn ab sofort nur noch Erzieherinnen aus Sachsen angestellt werden? Mundart vom Feinsten! Was ist mit Erzieherinnen aus Lausanne oder Lugano? Müssen sich die jetzt an die Rassismus-Kommission wenden oder eine Diskrminierungsklage anstrengen? Irrsinn pur.

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Rogé Eichenberger

15.05.2011, 19:49 Uhr

Die Initiative verlangt grundsätzlich die Mundart im Kindergarten. Diese Forderung zu erfüllen scheint nun den selben Leuten unmöglich, die eben noch argumentierten, dass ja bis anhin schon wenigstens ein Drittel in Mundart gesprochen werde und die Initiative deshalb überflüssig sei.
Der einzige Schwachpunkt: Statt schwammig von "Mundart" hätte man besser eindeutig von "Alemannisch" gesprochen.

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Maren Hutmaier

15.05.2011, 19:48 Uhr

Das Volk hat gesprochen und deshalb wird es in Zukunft so geregelt. Egal ob SVP Inititative oder nicht...
Wieso sollen die Kinder in unserem Land nicht ihre eigene Sprache sprechen....?????

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Willi Grab

15.05.2011, 19:46 Uhr

Also wird in Zukunft im Kindergarten jede Mundart gesprochen: Zuerituetsch, Berntuetsch, Baseltiitsch, franzoesisch, serbokroatisch, englisch, singalesich etc....Das foerdert die Sprachtalente der Kinder.

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johannes fischer

15.05.2011, 19:34 Uhr

Zwei Dinge sind interessant: 1. Das Stimmvolk hat gemerkt, dass es wieder einmal in die falsche Richtung hätte gezogen werden sollen. Die Pro-Argumente sprachen ja deutlich von einer von oben diktierten Regelung, genau so, wie es in der EU geschieht. 2. Die Kommentare sind auch wieder typisch. Die CVP-Frau kann es nicht lassen, ihren Unmut zu äussern. Die C-Partei will halt alles von oben regeln.

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Ernst Stampf

15.05.2011, 19:31 Uhr

Ich verstehe nicht, wieso diese Debatte 'Hochdeutsch gegen Mundart' so geführt wird. Meiner Meinung nach lassen sich die Deutschschweizer von ihrer eigenen Perzeption des Deutschen in die 'Mundart-Ecke' abdrängen und fühlen sich dann irgendwie bedroht. Hochdeutsch ist auch unsere Sprache! Jeder spricht sie, muss sie sprechen, das ist keine Konzession an die Deutschen, das IST auch unsere Sprache!!

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Stefan Haller

15.05.2011, 22:27 Uhr

Natürlich Herr Stampf. Absolut richtig! Dennoch der Kindergarten ist Schulvorstufe. Und warum soll da etwas gesprochen werden, was bezeichnenderweise erst mit der 1. Klasse beginnt?

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Christof Ender

15.05.2011, 22:02 Uhr

Habe heute eine repräsentative Umfrage unter den sechsjährigen in unserem Haushalt durchgeführt, und diese waren sich alle einig, dass sie es gut finden, wenn beides gesprochen wird, also hochdeutsch und schweizerdeutsch! Sie nutzen die Sprache übrigens auch unaufgefordert in ihren Rollenspielen.

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Hellmut Herr

15.05.2011, 21:48 Uhr

Die Annahme der Initiat. verdeutlicht vor allem das gestörte Verhältnis d. CH zur "Standardsprache"(Deutsche) welches bei vielen Kindern ebenfalls schon festzustellen ist. Ziegler u. Guggenbühls Argumente unterstreichen dies geradezu. Mundart ist die Umgangssprache d. CH u. Standardspr. ihre andere Hälfte, da beisst die Maus keinen Faden ab.

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Ernst Stampf

15.05.2011, 19:56 Uhr

Ja, das wäre mal eine Idee! Ich hab im Moment nicht so viel Kontakt mit Kindern im Kindergartenalter, würde mich wunder nehmen, was die selbst eigentlich darüber denken. Bin aber relativ überzeugt, dass sie nichts gegen Hochdeutsch haben...

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Andreas Müller

15.05.2011, 19:50 Uhr

Das verstehen viele nicht, nur ist es schade dass die ganze Debatte auf dem Buckel der Kinder ausgetragen wird.Wäre vielleicht besser gewesen dass man die Kinder über dieses Thema hätte abstimmen lassen.

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Martin Lebethal

16.05.2011, 08:39 Uhr

Die Schweiz ist als demokratische Nation wesentlich älter als Deutschland. Eine Vorform des Hochdeutschen ist in der Schweiz seit dem Spätmittelalter Universitäts-, Kirchen- und Amtssprache. Nationalistisch gedacht ist das Hochdeutsche weit eher UNSERE Sprache als jene der Deutschen... Zufrieden, ihr Patrioten?!

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Ernst Stampf

16.05.2011, 10:45 Uhr

Ich hoffe jetzt, das 'Patrioten' bezieht sich nicht auf mich - so würde ich mich nämlich nicht charakerisieren. Mir geht nur der aktuelle Diskurs auf die Nerven, bei dem dauernd Schweizerdeutsch und Hochdeutsch gegeneinandergestellt werden, als wären sie zwei völlig verschiedene und unvereinbare Sprachen...

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Claudio Reichlin-Holend

16.05.2011, 08:10 Uhr

@ Ernst Stampf: meine 4-jährige Tochter versucht bei jeder Gelegenheit, Hochdeutsch zu lernen. Weil sie sonst Filme oder Ihren Kung-Fu-Lehrer, der auch Hochdeutsch spricht, nicht versteht. Im Sommer kommt sie in den Kindergarten, wo sie es vor der Abstimmung spielerisch gelernt hätte. Jetzt müssen wir ihr wohl Hochdeutsch beibringen - weil bis zur 1. Klasse muss sie es eh können..

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Karin Müller

15.05.2011, 19:25 Uhr

mich interessiert auch die umsetzung: welche sanktionen blühen kindern oder kindergärtnerInnen, wenn sie doch hochdeutsch sprechen? werden ausländische kinder ausgeschafft? werden kindergärtnerinnen, die kein schweizerdeutsch können, ihren job verlieren? und wer soll das kontrollieren? wirklich ein witz, diese initiative. plus eine erneute hetze gegen alles nicht-schweizerische...

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Stefan Studer

15.05.2011, 21:46 Uhr

Bis jetz war auch ein Drittel Mundart vorgeschrieben. Hat irgendeine eine Hochdeutsch sprechende Kindergärtnerinn deswegen ihren Job verloren? Haben Sie sich deswegen bisher Sorgen gemacht? Die ganzen Reaktionen der Pro-Hochdeutsch Votanten sind nur noch peinlich und absurd.

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hans ulrich schwyzer

15.05.2011, 19:23 Uhr

ich bin nicht der meinung von thomet-bürki. in einer multikulturellen gesellschaft wie die schweiz ist mundart im kindergarten der beste weg zur integration. kinder die im kindergarten hochdeutsch, und zuhause english, serbisch, suaheli, albanisch, hindi oder schlimmstenfalls auch hochdeutsch reden, verlieren ganz früh den draht zu den dialekt-redenden ch-kindern, und holen nachher erst spät auf.

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Melanie Oeschger-Butz

15.05.2011, 19:20 Uhr

Das vermeintliche Allzweck-Totschlagsargument gegen jede Initiative: Man kann's gar nicht umsetzen! Man kann Mundart nicht definieren. Die Regel, wonach mindestens 1/3 Bühnendeutsch unterrichtet werden müsse, ist relativ neu. Vorher ging es also auch auf Mundart. Wo war denn damals das Umsetzungs- oder Definitionsproblem?

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Gaby Müller

15.05.2011, 19:20 Uhr

Und dazu fällt mir grad noch ein: Klar, dass diese Initiative aus der Partei kommen muss, deren Mitglider häufig selber keine weitere Sprache ausser Mundart beherrschen.

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Gaby Müller

15.05.2011, 19:18 Uhr

Dass man so einen Mist angenommen hat, spricht nicht für die Mehrheit der Abstimmenden. Kleinkariertes Denken ist das.

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Ika Bajan

15.05.2011, 19:16 Uhr

Hab ich das richtig verstanden dass Hochdeutsch in Kindergärten verboten ist? Wo muss ich mein Kind hinschicken wenn ich will dass es Hochdeutsch sprechen kann im Kindergarten?

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yahya hassan bajwa

15.05.2011, 19:13 Uhr

«Wichtig ist, dass Mundart gesprochen wird. Ob dies nun Berndeutsch oder Bayrisch ist, spielt keine Rolle."
Ich bin froh, dass nun auch das Bayrische in Schweizer Kindergärten akzeptiert ist!
Dr yahya hassan bajwa
Einwohnerrat team baden
Grossrat Grüne Aargau

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Giovanni Bernasconi

15.05.2011, 19:13 Uhr

wie dumm kann man in ZH sein?
Ich habe mir die 10'000 und mehr Kindergaertner-Angebote (Mundart selbstverstaendlich vorhanden: Walliser, Bernern, ZH, Innerschweizer, usw) angesehen, die sich fuer eine Stelle bewerben. Also kein Problem alle die jetztigen Angestellten fristlos zu entlassen......

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Maximilian Bloechlinger

15.05.2011, 19:13 Uhr

Die Initiative hat dem Steuerzahler einige 100'000.- Fr. gekostet. Und jetzt?
Die SVP verbrennt jedes Jahr Mio. Fr. von Steuergeldern für ihre endlosen Diskussionen in den Parlamenten und Abstimmungen. Und was bringen diese Abstimmungen für einen Nutzen? ???? Eigentlich müssten die Initianten auch die Behandlungen in den Parlamenten und die Abstimmungen mindestens teilweise selbst bezahlen.

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Christian Gross

15.05.2011, 19:11 Uhr

Ah oui les SVP se pèter les bretelles, oui? ;)

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Resi Huber

15.05.2011, 19:04 Uhr

So ein Schmarrn. Außerdem: Bayerns Arbeitslosenquote liegt unter der der Schweiz. Weshalb sollten wohl bayerische Erzieherinnen – ausgerechnet! – in der Schweiz arbeiten wollen? Weil Deutsche hier so nett behandelt werden?

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Andreas Konrad

15.05.2011, 19:24 Uhr

Herr Meier und Herr Müller! Sie sprechen, als ob es sich bei unseren Kindern schon ab den frühesten Jahren um Produktionsmassen in einer globalisierten Welt handeln würde. Verkopft und theoretisch. Erstens ist Hochdeutsch auch erst in der 1. Klasse erlernfähig und zweitens spielt es, wenn man es mit Weltsprachen vergleicht, eine untergeordnete Rolle. Frühenglisch ja, hochdeutsch im Chindgi nein.

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Frank Feller

15.05.2011, 18:55 Uhr

Kinder sprechen in der Schule von 'Träppe', 'ichaufe', 'Wienachtsbaum' und 'arbeite', mich schaudert's. Es ist Zeit, der Mundart wieder etwas mehr Gewicht zu geben.

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Philip Alig

15.05.2011, 18:55 Uhr

Mein Sohn hat verständnislos auf diesen Witz von Initiative reagiert. Er hatte es immerzu genossen, hochdeutsch zu sprechen. Dies hat ihm auch die Freude an Französich und Englisch gegeben. Zudem hat er keine Hemmungen Standarddeutsch zu sprechen wenn er mich auf meinen Besuchen in Deutschland begleitet.
Was für ein rückständiger Entscheid der Zürcher.

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Claudio Reichlin

16.05.2011, 08:28 Uhr

@ G. Clotilde: die Frage ist doch, ob eine Bevölkerung, die sich dermassen emotional leiten lässt - unter Ausblendung jeglicher Sachlichkeit - überhaupt stimmmündig ist? Dank solch manipulativen Vorlagen kommt das Gefühl auf, dass man schlussendlich mit weniger Demokratie und mehr weitsichtiger Führung vielleicht langfristig besser dran wäre. Und die Demokratie macht sich so selber zum Witz!

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Gollat Clotilde

16.05.2011, 00:36 Uhr

Ich hoffe aber dennoch dass ihr Sohn deswegen nicht sein Interesse an anderen Fremdsprachen verliert....
Wenn Sie die Initiative nach erfolgter Abstimmung als Witz und rückständiger Entscheid bezeichnen, empfehle ich Ihnen ansonsten ein Land welches weniger durchsetzt ist von Demokratie, welche von einer Bevölkerung ausgeübt wird die Ihren Idealen nicht entspricht...

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Gion Risch

15.05.2011, 19:07 Uhr

Danke Hr. Alig. Auch ich muss einfach den Kopf schütteln. So ein Theater.. Mensch kann es auch übertreiben mit der "Mundart" (die es als einheitliche Form ja so nie gab...) Durch solch provinzielle Entscheide wird der Zusammenhalt der 4 Sprachregionen noch mehr auf die Probe gestellt! Und für die betroffenen Kinder, die werden Deutsch wohl erst recht nie beherrschen. Ein wahres Armutszeugnis!

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Volker Leiste

15.05.2011, 18:52 Uhr

Es lebe die verbale Kleinstaaterei ! Wenn es eine hochdeutsche Schriftsparche gibt, dann erlaubt gerade sie es, dass man sich in einer Sprache verständigen kann, die nicht "nur in einem Tal" verstanden wird. Kein Züricher der nur Dialekt spricht und versteht würde z.B. einen Plattdeutschen verstehen. Auf der einen Seite Globalisierung und auf der anderen Seite Rückschritt in den Provinzialismus.

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Sabrina Meier

15.05.2011, 18:46 Uhr

Man muss sich fragen, ob die Geschäftsleiterin des Verbandes Zürcher Schulpräsidien noch am richtigen Ort sitzt, wenn sie diesen eindeutigen Volksentscheid nicht gewillt ist 1 zu 1 umzusetzen.

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Carlo Maldini

15.05.2011, 18:43 Uhr

Die Schweizer haben immer Angst Ihre Kultur und Ihre Identität zu verlieren! Schwiitzerdütsch ist keine Sprache, sondern ein Dialekt, und als solcher sollte es nicht in einen Kindergarten gelernt sein. Es ist richtig das Dialekt gesprochen wird. Mit der Familie, mit Arbeitskollegen, mit Freunde...Im Tessin wird im Kindergarten Italienisch gesprochen und Tessiner Dialekt ist noch nicht ausgestorben

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Rene R. Meier

15.05.2011, 18:42 Uhr

Diese Partii und ihre Freunde werden als nächstes den Bürgern auch noch vorschreiben, welche Sprache im privaten Rahmen benutzt werden muss. Und englische und amerikanische Banken in der Schweiz müssen Schwyzerdüütsch als Geschäftssprache anwenden, oder ? Und Unternehmungen die internationale Korrespondenz auch Schwyzerdüütsch ?

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Maria Halder

15.05.2011, 21:30 Uhr

Schliesse mich der Meinung von Parvaneh Ferhadi an. Wenn schon denn schon die Option fuer Chinesisch. Das lernt man sonst nie als Erwachsener. Deutsch ist ja eigentlich nur marginal wichtig. Wird ja nur aufgeplustert durch die doch eher massive Einwanderung. Die Politiker sollten das Unbehagen halt mal zur Kenntnis nehmen. Sonst kommen noch mehr solcher Initiativen, quasi als Trotzreaktion.

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Parvaneh Ferhadi

15.05.2011, 20:14 Uhr

Die globalisierte Welt spricht aber auch nicht Deutsch sondern Englisch und vielleicht bald Chinesisch. Geht man nach der UN, auch noch Französisch und Spanisch, aber sicher nicht Deutsch. Demnach müssten die Kinder schon im Kindergarten gleich mal eine dieser Sprachen lernen.

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Christen Barbara

15.05.2011, 19:05 Uhr

Ich gehe mit Ihnen völlig einig. Sie haben aber noch vergessen, dass es nun auch noch eine Initiative braucht, um Eltern zu verbieten ihre Kinden zweisprachig aufwachsen zu lassen!! Am Besten wäre wohl, wenn Ehen mit andersprachigen Partnern auch noch verboten werden! Einfach nur lächerlich diese Abstimmung und das Resultat ist beschämend.

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Hans-Peter Marti

15.05.2011, 18:55 Uhr

Herr Meier, es ist nicht die Partei die irgendetwas vorschreibt, es ist das Stimmvolk das entscheidet. Man nennt das Demokratie.

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Matthias Kammerer

15.05.2011, 18:41 Uhr

Wird Mundart definiert als die Abwesenheit von Hochdeutsch? Dabei wäre genau dies die Chance gewesen, unseren Kindern im späteren Leben mit dem frühzeitigen Erlernen von Hochdeutsch etwas mehr Eloquenz im Ausdruck dieser wunderschönen Sprache zu verschaffen. Wir Schweizer sind Hinterwäldler mit einer Käseglocke über dem Kopf, ignorant gegenüber der Entwicklung der Welt. Das ist kein Erfolgsrezept!

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Roland Heller

15.05.2011, 18:31 Uhr

Wenn dann also jemand aus dem Praettigau oder Wallis in St. Gallen als Kindergaertnerin arbeitet und Mundart spricht, dann waer mir als Vater fuer meine Kinder Bayrisch lieber. CH-Mundart? Der Herr Mueller meint wohl sowas wuerd's geben? Wohl die eigenen 4 Waende noch nie verlassen ...

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Matthias Kammerer

15.05.2011, 18:30 Uhr

Was für ein Schwachsinn, in einem Gesetz etwas zu verankern, das man als solches gar nicht genau definieren kann.

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Christian Bernoulli

15.05.2011, 18:30 Uhr

Deutsche müssen den Dialekt lernen, schliesslich sprechen die Schweizer Lehrerinnen auch Hochdeutsch wenn sie in Deutschland unterrichten.
Mein Vater spricht auch Tessiner Dialekt sowie Zürideutsch, er liess sich anfangs der 1970er Jahre in der Schweiz nieder.
Was genau ist das Problem für die Deutschen Lehrer, schliesslich fordern sie von den Schweizer Kindern auch eine Fremdsprache zu lernen!

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Andreas Müller

15.05.2011, 18:27 Uhr

Wir sind schon ein schizophrenes Volk.Mundart ist uns extrem wichtig aber Kinder sollten schon sehr früh eine Fremdsprache lernen,ausser Deutsch.Wenn aber ein Schweizer ein mal Deutsch sprechen muss hört es sich irgendwie wie eine Behinderung an.Für mich einfach unverständlich.

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Roger Walser

16.05.2011, 07:09 Uhr

@Andreas Müller: Weshalb darf man nicht hören, wenn ein Schweizer Hochdeutsch spricht. Sie hören ja auch ob ein Bayer, ein Berliner, ein Schwabe, ein Österreicher usw. Hochdeutsch spricht. Es sind nur wenige die ganz geschliffen und "akzentfrei" sprechen.

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thomas koller

15.05.2011, 21:46 Uhr

Deutsch lernen die kinder heute nicht mehr für sich sondern für die anderen.........

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Parvaneh Ferhadi

15.05.2011, 20:05 Uhr

Verstehe, Sie meinten kognitive Dissonanz und da haben Sie nicht mal Unrecht.

5 Empfehlung 0 !

Andreas Müller

15.05.2011, 20:02 Uhr

@Parvaneh Ferhadi:Fremdsprachen lernen, je früher desto besser, aber nur nicht Deutsch. Dass aber nachher Deutschunterricht in der Schule gegeben wird und es allen Kindern (Schweizer/Ausländer) die bereits Vorkenntnisse haben hilft, wird dabei aber vergessen.

6 Empfehlung 0 !

Parvaneh Ferhadi

15.05.2011, 19:54 Uhr

Welche Art von Schizophrenie würden Sie dem Volk den gerne diagnostizieren? Paranoid-Schizophren, etwa?

2 Empfehlung 0 !

Paul Auer

15.05.2011, 18:54 Uhr

@ F.Lorenz Andreas Müller hat auch nichts anderes gesagt.

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Andreas Müller

15.05.2011, 18:54 Uhr

Lasst doch Kinder Kinder sein. In der Freizeit sprechen sie schon so dass sie sich einander verstehen.Für die Integration der Kinder und Eltern ist es sicher einfacher wenn zumindest ein Teil der Zeit im Kindergarten Deutsch gesprochen wird.Die Welt ist heute leider globalisiert und da kann sich auch eine Schweiz nicht dagegen verschliessen.

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Friedrich Lorenz

15.05.2011, 18:36 Uhr

Andreas Müller, ich habe nichts gegen Mundart.
Aber diese per "Volksdekret" vorzuschreiben, passt eigentlich nicht zu einer Kulturnation. Die Welschen oder die Tessiner würden so eine Kalberei nie veranstalten.

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Andreas Müller

16.05.2011, 20:21 Uhr

@Roger Walser:Es geht mir auch nicht um das Akzentfreie, sondern um die Wahl der Worte.

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Peter Zimmermann

15.05.2011, 18:21 Uhr

Was heisst da "nicht in die Realität unmgesetzt werden kann"? Die Abstimmung spricht eine deutliche Sprache. Frau Thomet-Bürki ich meine mit Rochefoucaul: "Man kann sich über seine Fehler beruhigen, wenn man die Stärke besitzt, sie zu gestehen."

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Resi Huber

15.05.2011, 18:18 Uhr

So ein Schmarrn. Außerdem: Bayerns Arbeitslosenquote liegt unter der der Schweiz. Weshalb sollten wohl bayerische Erzieherinnen - ausgerechnet! - in der Schweiz arbeiten wollen? Weil die Schweizer so herzig sind? Mal schön den Ball flachhalten, liebe Nachbarn.

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Martin Lebethal

15.05.2011, 18:17 Uhr

Brav, eine von der SVP unterstützte Initiative mehr, die sich nicht umsetzen lässt. Der Begriff "Mundart" umschreibt keine Sprache, deren Existenz bzw. Nicht-Existenz sich rechtlich nachweisen liesse. Muss die Walliser Kindergärtnerin jetzt entlassen werden? Und wie, wenn die Hälfte der Klasse "bündnert", die andere "baslert"? Gilt dann Standard-Mundart? Gibt's natürlich...

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Adrian Berg

15.05.2011, 18:27 Uhr

Ihnen ist aber schon bewusst, dass bis vor zwei Jahren Mundart im Kindergarten nie ein Problem war? Dass nur Personen wie Sie plötzlich anfangen Probleme zu konstruieren, wo gar keine sind. Wie hat bloss die moderne Schweiz die letzten 100 Jahre existieren können, wo doch alle Mundart gesprochen haben, aber mit rationalen Argumenten können Sie vermutlich gar nichts anfangen.

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Ursula Leibundgut

15.05.2011, 18:15 Uhr

Die Kinder dürfen wieder Dialekt reden, auch wenn die Kindergärtnerin nur hochdeutsch versteht. Es ist zwar müssig, aber offensichtlich muss gefragt werden: Ist die Institution Kindergarten für die Kinder da, oder eher für Kindergärtnerinnen mit hochdeutscher Muttersprache? Ich denke, mit der Hochsprache Deutsch werden diese Pädagoginnen problemlos einen Job in einem anderen päd. Bereich finden.

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ueli widmer

15.05.2011, 18:13 Uhr

wenn man die (schriftsprachliche) qualität vieler kommentare liest, besteht hoffnung, dass sich die ein oder andere kindergärtnerin traut und die kleinen doch zwanglos an die schriftsprache heranführt ohne gleich als hexe vom mob verbrannt zu werden. im übrigen: a. guggenbühl hätte sich vermutlich besser um die erziehung seines eigenen sohnes gekümmert, anstatt andere kinder zu "erziehen".

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Adrian Berg

15.05.2011, 18:11 Uhr

Bei der Frage, ob Hochdeutsch sprechende Kindergärtnerinnen jetzt entlassen werden müssen, stellt sich mir die Frage, wie denn diese Kindergärtnerinnen bisher unterrichten konnten. Denn bisher war ja zwingend ein Drittel Mundart vorgeschrieben. Bis jetzt sah offenbar darin niemand ein Problem und solche Kindergärtnerinnen wurde problemlos eingestellt. Hier hat wohl die Bildungsdirektion versagt.

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Hans Peter Krähenbühl

15.05.2011, 18:08 Uhr

Frau Thomet-Bürki gehört auch zu denen, die einen Volksentscheid nicht akzeptieren können und eine Niederlage schönreden müssen.
Wann lernen die Politiker endlich, nicht nur Siege als Siege zu feiern, sondern auch Niederlagen mit Fassung hinzunehmen und aus der Fehleinschätzung der Volksmeinung zu lernen, statt das Volk schon wieder zu bevormunden zu versuchen.
Wirklich!

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Hans Stärkle

16.05.2011, 13:35 Uhr

Andreas Müller. - Wer so viele Fehler macht in einem kurzen Text sollte sich nicht über Sprachen äussern statt dessen versuchen nachzuholen, was er in der Schule (ab der ersten Klasse) scheinbar verpasst hat.

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Fabio Rechsteiner

16.05.2011, 01:23 Uhr

@Andreas Müller - Warum denn auch nicht? Wenn Sie z.B. in den Südstaaten der USA unterwegs sind hören Sei oft ein ganz anderes English als z.B. in New York.
Wenn Sie diese Sprache nicht beherrschen erkennt man Sie entweder als Zuwanderer, Tourist oder sonst eben ein Yankee. Ist hüben wie auch in der Schweiz (drüben) die gleiche Situation nur kräht hüben kein Hahn danach.

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Andreas Müller

15.05.2011, 18:48 Uhr

Sie gehören sicher zu den Menschen die von anderen das verlangen was sie selber nicht in der Lage sind zu erbringen.Sie verlangen von den Einwanderer das sie 2 Sprachen gleichzeitig lernen müssen.In der Deuschsprachigen Schweiz Mundart und Deutsch in Wort und Schrift.

11 Empfehlung 0 !

Andreas Müller

16.05.2011, 19:26 Uhr

@Hans Stärkle:Sorry, ab und zu ein bisschen vertippt. Aber "versuchen nachzuholen, was er in der Schule (ab der ersten Klasse) scheinbar verpasst hat" lässt mich schwer an ihrem Intellekt zweifeln.

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martin wuersch

15.05.2011, 18:07 Uhr

gross staun und frag: weshalb soll dies nicht umgesetzt werden können? anderes, dooferes wird doch auch zwingend im bildungswesen verlangt?

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Anastasia-Margarita Iosselani

15.05.2011, 18:01 Uhr

@Peter Müller: Und was ist, wenn diese Kindergärtnerinnen aus dem Welschland oder dem Tessin stammen, d.h. kein Mundart sondern nur Französisch und Hochdeutsch sprechen??? Wolllen Sie diese auch nach Deutschland ausschaffen??? ;-)

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Anouk Fosser

16.05.2011, 16:52 Uhr

@Hans Schmid:" zu einem drittel mundart "kann auch bedeuten, dass zwei von drei Kindergärtnern hochdeutsch spricht.

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Fe Rothenbühler

15.05.2011, 21:01 Uhr

@Peter Müller: Was ich sagen will: Es gibt keine Definition, was Mundart sein könnte und was nicht, und nirgends im Text wird CH-Mundart verlangt. Der Initiativtext äussert sich nicht dazu - und ich behaupte: mit Absicht. Egal was man nun genau macht: Man kann danach immer sagen, so wäre es dann nicht gemeint gewesen. Typisch übrigens für die Initianten aus dieser Ecke.

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Andreas Müller

15.05.2011, 20:30 Uhr

@Peter Müller:Erlernen einer neuen Sprache OK.Berufliche Weiterbildung OK.Dialekt als Qualifikation zur ausübung vorschulischer Betreuung (Kindergarten) ist mehr als bedenklich.Wenn Qualitäten einen Betreuers über die Mundart und nicht über dessen Können/Berufserfahrung definiert wird empfinde ich als Ohrfeige allen gegenüber die ihren Job gerne und gewissenhaft machen.

8 Empfehlung 0 !

Anastasia-Margarita Iosselani

15.05.2011, 20:19 Uhr

@Peter Müller: Und was macht eine Welsche oder Tessinerin, welche diese Dialekte nicht kann oder jemand der Dialekt-Frei erzogen wurde???

3 Empfehlung 0 !

Peter Müller

15.05.2011, 20:19 Uhr

@Rothenbühler: Wollen Sie damit sagen, dass es im Kanton Zürich keine Gesetzesbestimmung gibt, die bestimmt, dass in deutscher Sprache unterrichtet wird? Kann ich mir fast nicht vorstellen.

1 Empfehlung 0 !

Peter Müller

15.05.2011, 20:09 Uhr

@Andreas Müller: Was finden Sie an meinem Beitrag primitiv? Das Erlernen einer neuen Sprache bzw. eines neuen Dialektes? Oder die berufliche Weiterbildung?

3 Empfehlung 0 !

Peter Müller

15.05.2011, 20:04 Uhr

@Iosselani: Dies sind nicht meine Wünsche, sondern jene des Zürcher Volkes. Ich wollte nur veranschaulichen, dass es nichts Aussergewöhnliches ist, dass sich die Anforderungen im Beruf verändern und man deshalb etwas dazulernen muss. Ich glaube aber kaum, dass ein Unterschied zwischen den verschiedenen Dialekten gemacht wird, die Deutschweizer verstehen sich ja in der Regel untereinander.

5 Empfehlung 0 !

Fe Rothenbühler

15.05.2011, 19:56 Uhr

Herr Peter Müller, lesen Sie doch den Wortlaut der Initiative: Unterrichtssprache in den ersten beiden Jahren nach der Einschulung (Kindergartenstufe) ist grundsätzlich die Mundart, ab dem dritten Jahr (Primar- und Sekundarstufe) grundsätzlich die Standardsprache.
.
Hier steht nichts davon, dass es Schweizer Mundart sein soll. Sorry. Auch nicht, welche Standardsprache gemeint ist. Tja!

9 Empfehlung 0 !

Anastasia-Margarita Iosselani

15.05.2011, 19:52 Uhr

@Peter Müller: Demnach soll einer Kindergärtnerin in Ihren Augen jedes Mal eine Weiterbildung im jeweiligen Dialekt ihres neuen Wohnkantons machen??? Wenn ich zum Beispiel aus Genf nach Chur ziehe, müsste ich dies fast, wenn ich ihre Wünsche erfüllen müsste.

11 Empfehlung 0 !

Gion Risch

15.05.2011, 19:15 Uhr

@Peter Müller: Mundart mit der heute benötigten beruflichen Weiterbildung gleich zu setzen ist schon mehr als lächerlich!

1 Empfehlung 0 !

Andreas Müller

15.05.2011, 19:00 Uhr

@Peter Müller:Schlicht primitiv.:-((

14 Empfehlung 0 !

Peter Müller

15.05.2011, 18:24 Uhr

Niemand hat was von ausschaffen gesagt. Die Kindergärtnerinnen müssen als Folge des neuen Gesetzes eine zusätzliche Anforderung (CH-Mundart) erfüllen. Entweder sie lernen eine solche, sie wechseln den Arbeitsort oder den Beruf. Wo liegt das Problem? Wenn ich mich beruflich nicht weiterbilde, werde ich in ein paar Jahren die Anforderungen auch nicht mehr erfüllen und bin weg vom Fenster.

26 Empfehlung 1 !

Hans Schmid

16.05.2011, 08:33 Uhr

Frau Iosselani, bereits bisher wurde in den Kindergärten zu einem Drittel Mundart gesprochen. Somit dürfte es schon heute eigentlich gar keine Kindergärtnerinnen geben, die nur Hochdeutsch sprechen. Sie können sich als wieder abregen.

2 Empfehlung 0 !

Walter Kuhn

15.05.2011, 18:00 Uhr

Mit Hochdeutsch im Kindergarten den Anschluss an die Welt zu gewinnen, wäre ein Riesen-Leerlauf gewesen. Auch Englisch im Chindsgi hätte nicht zum Ziel geführt. Wer morgen zur grossen Welt gehören will, der lehrt sein Kind gleich chinesisch, welches das Englisch als Weltsprache ablösen wird. ;-)

0 Empfehlung 1 ! Antworten

Barbara Christen

15.05.2011, 17:53 Uhr

Nach Annahme dieser Initiative empfehle ich eine neue - ab sofort wird den Eltern verboten, die Kinder zweisprachig zu erziehen. Wie wir ja wissen, werden Kinder die im Vorschulalter mit zwei Sprachen aufwachsen später schwer geschädigt sein. Mindestens nach der Argumentation der Initianten. Wäre interessant die Meinung von zweisprachig aufgewachsenen Personen zu hören.

1 Empfehlung 0 ! Antworten

Thierry Follonier

15.05.2011, 17:51 Uhr

Hallo ! Am besten sofort English im Kindergarten, damit unsere Jugend einen Vorsprung hat auf das Leben dass auf Sie zukommt. Naemlich eine schwierige Weltwirtschaft wo man kein "Swiizerduetsch" spricht oder schreibt.

27 Empfehlung 0 ! Antworten

Adrian Berg

15.05.2011, 18:18 Uhr

Nein! Sie würden nur noch mehr Verwirrung stiften damit! Welches Englisch? Amerikanisches Englisch? Das ist ja nicht als Sprache akzeptiert und nur ein Dialekt. Britisches Englisch? Zu wenig International. Ich hab's! Chinesisches Englisch, so ist die Business Career unserer Kleinkinder mit Ziel CEO oder CFO garantiert!

1 Empfehlung 1 !

Peter Müller

15.05.2011, 17:49 Uhr

Da wird der gute Herr Ziegler aber noch auf die Welt kommen, wenn die Kindergärtnerinnen plötzlich tiefstes Bayrisch mit den Kleinen sprechen. Selbstverständlich muss Schweizer Mundart gesprochen werden, sonst wird das Gesetz ad absurdum geführt. Kindergärtnerinnen die keine CH-Mundart sprechen, können nach einer angemessenen Übergangsfrist eine andere Aufgabe übernehmen oder nach DE zurück.

38 Empfehlung 1 ! Antworten

Aron Silber

15.05.2011, 18:26 Uhr

Nein, Herr Müller, die Deutschen müssen jetzt bleiben und unseren Kindern dann in der Schule Nachhilfe in Schriftdeutsch geben!

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Urs Kägi

15.05.2011, 17:49 Uhr

D.h. also dass auch Westschweizer Kindergärtnerinnen in Zukunft nicht mehr arbeiten dürfen weil ihr Akzent nicht stark genug ist. Wer diese Initiative nicht abgelehnt hat ist schlicht nicht zu retten.

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Reto Heuberger

15.05.2011, 17:35 Uhr

Liebe Frau Thomet die Initiative hat so umgesetzt zu werden, wie es das Volk will, da dadurch bestimmt kein interationales Recht verletzt wird, was sonst oft als Ausrede verwendet wird. Ansonsten sind Sie bitte so ehrlich und schaffen Sie die Mitbestimmung durch das Volk ab....

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Christian Fisch

15.05.2011, 17:31 Uhr

Also wenn es denn um die Umgangssprache gehen sollte, spielt es sehr wohl eine Rolle ob Berndeutsch, Bayrisch oder Tsüritüütsch. Aber immerhin besteht für die deutschsprachigen Kindergärtnerinnen noch Hoffnung. Sie können einfach, Sächsisch, Berlinerisch oder was immer ihre Mundart auch ist sprechen. Verstehen werden die Kinder sie zwar nicht, aber das ist ja egal.

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Paul Auer

15.05.2011, 17:27 Uhr

Zuerst die Umgangssprache beherrschen. Aha. Jeder der wie der Schreibende das Glück hatte, zweisprachig aufzuwachsen kann darüber nur müde lächeln. Natürlich sind nicht alle im selben Masse sprachbegabt aber dank dem Umstand, dass ich von kleinst auf mit zwei Sprachen Umgang hatte lernte ich später weitere Fremdsprachen wesentlich leichter dazu. Ich bin meinen Eltern dafür sehr dankbar!

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Oscar Bedermann

15.05.2011, 17:20 Uhr

wo liegt das problem frau thomet.es ist die pflicht der exekutive die initiative umzusetzen.immer wenn es den verlierern nicht passt ,schreit man sofort es gäbe schwierigkeiten beim umsetzen.wenn sie das nicht können ,dann treten sie wegen unfähigkeit zurück.

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Gerhard Engler

15.05.2011, 17:49 Uhr

Frau Thomet ist nicht die Exekutive, sondern eine Politikerin. Und es ist das Recht jeder Politikerin und jedes Stimmbürgers, einen Abstimmungsausgang zu kommentieren.

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James Lehmann

16.05.2011, 08:15 Uhr

Wie wärs, wenn die Initiatianten dann bitte das Umsetzen ausarbeiten. Genau das gleiche hatte wir bei der Minarettinitiative. Abstimmungkampf ok, aber bei der Taskgroup mitarbeiten, welche den Vorschlag umsetzen soll. Nein. Versteh das nicht. Wenns doch so einfach ist alle Entscheide umzusetzten. Warum halten die sich dann wieder raus?

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Georges Labelle

16.05.2011, 09:52 Uhr

Mundart ist für's Private. Standardsprache für's Öffentliche und Publike. Kommt Mundart in die Öffentlichkeit, wird es "Comedy" genannt und wirkt schnell "einfach". Die Schweiz hat sich für Letzteres entschieden.

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Esther Berger

18.10.2011, 02:19 Uhr

Ja Herr Labelle, die Türken, Italiener, Portugiesen usw. dürfen in der Öffentlichkeit ihre Sprache sprechen, egal ob Dialekt oder nicht, die Schweizer im eigenen Land aber nicht. Und übrigens haben wir es mit Comedy und "einfach" doch ziemlich weit gebracht, oder?

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Hanspeter Niederer

15.05.2011, 17:02 Uhr

Laut Thomas Ziegler vom Initiativkomitee spielt es also keine Rolle, wenn Zürcher Kinder mit bayrischer Mundart angequatscht werden? Interessant interessant.......

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Lucien Michel

15.05.2011, 16:59 Uhr

Um das Resultat in Mundart zu kommentieren: En fertige Säich!

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René Hofstetter

16.05.2011, 17:05 Uhr

Integration in der Deutschschweiz erfolgt über Schweizerdeutsch.

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Imke Steiert

07.08.2012, 17:03 Uhr

Ich glaube es gibt wichtigere Sprachen, die man zuerst lernen sollte.

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Peter Laib

16.05.2011, 21:31 Uhr

Und so entsteht ein neuer Dialekt: "Schweizer-Hoch-Deutsch". Schon mal hingehört, wenn ein/e Deutsche/r versucht "Züri-Tütsch" zu sprechen? Grässlich!
Spannend auch, wenn die Kindergärtnerin aus dem Oberwallis kommt und die Kinder mit deren Mundart konfrontiert werden.
Diese Abstimmung hat nichts mit Pflege der eigenen Mundart zu tun, denn diese gibt es in einer Reinform schon lange nicht mehr

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Peter Nünlist

16.05.2011, 10:07 Uhr

Die Reaktion der Lehrer und Bildungspolitiker ist ja süss! Man dürfe dochbei ihnen nicht dreinreden, sie wüssten schon wie sie es am besten machen. Ja! Richtig, da kann ich nur zustimmen! Aber das sagen andere Branchen auch! Die UBS-Posse verursachte eine Regelungsflug sondergleichen. Und zwar für sämtliche Banken! Bin mir sicher, der eine oder andere Pädagoge klatsche verzückt!

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Mario Scotti

16.05.2011, 09:11 Uhr

Wo liegt das Problem? Wir leben in der Schweiz und müssen Schweizerdeutsch lernen. Ich bin Tessiner und will Schweizerdeutsch lernen. Das sollen auch die neuen Einwanderer aus Deutschland/EU tun (sie sind immer noch immigranten!). Schweizerdeutsch ist eine eigenständige Sprache und nicht bloss ein Dialekt

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Rainer Sprünken

16.05.2011, 08:42 Uhr

Bei allem Verständnis für die Sorgen der Schweizer vor Überfremdung bin ich doch erstaunt, mit welcher Ignoranz und Borniertheit hier entscheiden wurde. Ist es wirklich sinnvoll, die eigenen Kinder zu Ausländern im eigenen Bildungssystem zu machen und ihnen den ohnehin nicht immer leichten Start in Schulleben noch schwerer zu machen? Glückwunsch!!

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Tiziano Snozzi

16.05.2011, 13:24 Uhr

Ich spreche 4 Sprachen, fast akzentfrei, und habe im Kindergarten auf dem Lande mit - man glaubt es kaum - Schweizerdeutsch angefangen! Mit einem wunderschönen, reinen Berndeutsch, ohne Anglizismen etc.. Und trotzdem ist was aus mir geworden. Auch ich wünsche mir für meine beiden Kinder, dass sie sich sprachlich ihrer Herkunft bewusst sein können, dass sie aus der Schweiz als Schweizer stammen!

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Roman Günter

16.05.2011, 12:42 Uhr

Die Initiative verlangte doch, dass Hochdeutsch im Kindergarten nicht vorgeschrieben wird. Es wird also einfach nicht zwingend verlangt, dass Hochdeutsch gesprochen wird. Das heisst, alle Dialekte können weiterhin bedient werden, wie es auch in der normalen Umgebung (auch in DE, FR, IT, etc.) geschieht. Wo ist das Problem?

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Urs Holzapfel

16.05.2011, 10:26 Uhr

Eine ganz freundlich gemeinte Frage: Heisst es denn immer noch "Deutschschweiz" oder ist es inzwischen offiziell die "Düütschschwiiz"? Dann sollte man konsequenterweise die internationale Öffentlichkeit über die Namensänderung informieren.Achtung: Satire,aber mit ernstem Hintergrund ;-)

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Ursula Schüpbach

16.05.2011, 08:37 Uhr

Nur weil jeder mal selbst zur Schule ging, hält er sich für einen Bildungsexperten. Initiativen, die zu sehr in den Lehrplan eingreifen, sollten für ungültig erklärt werden.

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Ernst Rietmann

16.05.2011, 09:47 Uhr

Hoch lebe das SVP-Sünneli auf der Bünzli-Republik Kanton Zürich. Mit dieser Abstimmung und anderen Massnahmen schaffen es $VP und andere Randparteien immer wieder, die Weltstadt Zürich in eine Provinzstadt oder -region zurückzubringen. Wie es dann gehen soll, dass die gleichen Parteien aus dem Ausland reiche Ausländer holen wollen?Warum war denn nicht eine Lösung halb/halb oder 1/3 zu 2/3 möglich?

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Werner Wunderli

16.05.2011, 09:04 Uhr

Ich finde es grossartig. Die unsinige drittels Regelung ist vom Tisch! Die regulierungsfreudigen Links- und Etatistenprteien der Mitte und die sogenannt unabhängige Presse, die nur gegen die Initiative wetterten, mussten eine Niederlage einstecken. Die Basisdemokratie hat einmal mehr gesiegt und die Kindergärtnerinnen können wieder freier unterrichten. So wie es vor dem Jahre 2008 war!

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Pascal Fröhlich

16.05.2011, 10:03 Uhr

Hallo? Anno 1977 wurde im Kindergarten auch nur Schweizerdeutsch gesprochen, auch wenn wir Ausländer im Kindergarten hatten. In der Primarschule war es dann ein Wechsel zwischen Schrift- und Schweizerdeutsch. Haben wir damals irgendwelchen Schaden genommen? Haben die Ausländerkinder damals schaden genommen? Ich denke Integration fängt bei den ausländischen Eltern an und nicht in der Schriftsprache

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Urs Holzapfel

16.05.2011, 09:03 Uhr

Ich wundere mich immer wieder,wie Bürgerinnen und Bürger auch in dieser Zeitung fordern,Deutsch für Einwandererkinder sei erste Pflicht für eine gelungene Integration.Doch welches Deutsch meinen Sie? Nebenbei: In D selbst wird im Kindergarten Hochdeutsch mit entsprechender Lautfärbung gesprochen,nicht aber Hardcore-Dialekt.So haben es die Kinder später leichter sich sprachlich zurechtzufinden.

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Peter Steiner

16.05.2011, 09:02 Uhr

Was aus den deutschen Kindergärtnerinnen wird? Ach die armen.... Sie sollten Mundart lernen.Wie tausende anderer Deutschen auch, die das ausgezeichnet hinkriegen. So schwer ist Züritüütsch auch nicht.. Kann man wenn man will. Es ist genau die Frage der Anpassung und Integration. Nicht wir haben uns zu integrieren, sondern die, die kommen. Die Regel gilt in jedem Einwanderungsland.

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Kurt Gsell

16.05.2011, 11:54 Uhr

@ Rothenbühler: Züri schreibt man mit Z nicht mit Ts! Wissen Sie nicht mal das?

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Fe Rothenbühler

16.05.2011, 10:50 Uhr

Herr Steiner, die Spielgruppenleiterin hier kommt aus TG, die zweite aus BS, die Kindergärtnerin spricht ZH, der Primarlehrer 1. Klasse SG. Raten Sie jetzt, in welchem Kanton wir wohnen. Wenn Sie richtig raten verrate Ihnen dafür auch, was meine Frau spricht, was ich selber und was unsere Kinder.

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Remo Bucher

16.05.2011, 10:41 Uhr

@Rothenbühler. Und Sie verwechseln Deutsch mit Hochdeutsch. Laut Verfassung ist Deutsch Landessprache. Diese Formulierung lässt auch Platz für Dialekte offen. Integration heisst eben auch, die 'Sprache der Strasse' zu lernen. Das ist auf der ganzen Welt so. Versuchen Sie es z.B. in Barcelona mal mit Spanisch...

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Lukas Huwiler

16.05.2011, 10:38 Uhr

Ihnen ist also lieber, wenn Ihr Kind eine Kindergärtnerin hätte, die Züritüütsch à la Klaus Stöhlker spricht, als dass es die Gelegenheit hätte, perfektes Hochdeutsch zu hören? Meinen Sie das ernst? Du meine Güte, verkrampfter geht's ja nicht.

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Walter Niedermeyer

16.05.2011, 09:35 Uhr

Herr Steiner: Was hat Selbstbewusstsein mit einem Dialekt zu tun? Wenn man aus einer Mundart sein Selbstbewusstsein zieht, dann hat man ein tiefgreifendes anderes Problem.

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Ursula Schüpbach

16.05.2011, 09:31 Uhr

Als Bernerin werde ich in Zürich sicher auch nicht "Züridütsch" reden. Habt ihr eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Und durch Deutsche im Kanton Bern, ob Nachbarn oder Berufskollegen, kann ich auch gleich noch mein Deutsch aufbessern, wenn ich will! Man kann auch mit Dialekt und Hochdeutsch kommunizieren. Deutsche verstehen Dialekt ziemlich rasch. Dazu benötigt es keine sinnlosen Paragraphen.

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Peter Steiner

16.05.2011, 09:22 Uhr

In Zürich spricht man Züridüütsch, In Bern bärnert man, in Berlin wird derlinert und Rio spricht man Carioca. Das ist gut so. Und soll so bleiben. Was man vom kleinen Pfüdi mit Eltern aus Sri Lanka fordert, kann man auch von seiner Kindergärtnerin verlangen. Das ist kein Diktat, keine Unterwerfung, sondern Anpassung - und auch Selbstbewusstsein.

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Mario Scotti

16.05.2011, 09:18 Uhr

@rothenbuehler Im ZH... die Zürchersprache... Ist das Klar?

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Fe Rothenbühler

16.05.2011, 09:13 Uhr

Sie verwechseln Integration mit Unterwerfung. Wie lauten die offiziellen Landessprachen der Schweiz nochmal? Seht da irgendetwas von Mundart, Baseldyytsch oder Tsüritütsch?

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Daniel Britt

16.05.2011, 12:25 Uhr

Ob mit Z, Ts, doppel ü ist egal, sie können es schreiben wie sie wollen, da es keine allgemeingülltige Regeln für die Rechtschreibung im Schweizerdeutsch gib.

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Karin Zink

16.05.2011, 09:02 Uhr

Kulturelle Identität hat sehr wohl etwas mit Entwicklung zu tun. Wenn nicht jetzt, wann dann? 90% der ausländischen Kindergärtler werden sich doch einbürgern lassen wollen. Warum sollen sie sich dann nicht in erster Linie mit der einheimischen Sprache wenigstens ein bisschen schweizerisch kulturelle Identität aneignen?

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Fabian Brecht

16.05.2011, 09:00 Uhr

Sie schreiben, dass der Entscheid des Schweizer Stimmvolks Mundart - also seine eigene Sprache - zu sprechen, eine Niederlage für die Integrationspolitik darstellt. Aus meiner Sicht ist dies absurd.
Es kann doch nicht sein, dass man eine gute oder schlechte Integrationspolitik an der Anpassung der ansässigen Bevölkerung an die zugewanderte misst.

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Walter Kuhn

16.05.2011, 08:59 Uhr

Die schweizerdeutsche Sprache mit ihren Dialekten ist wertvolles Kulturgut. Ein Ausrottungsversuch unter der Führung eines Schuldepartements, das offiziell Multikulti-Schulen (Stichwort: QIMS) fördert, ist gottlob misslungen. Nicht unsere Kinder müssen sich beim Grossen Kanton integrieren, sondern die Kinder der Immigranten sollten sich integrieren, assimilieren und mit der Schweiz identifizieren.

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Niklaus Frei

16.05.2011, 09:15 Uhr

Eine Abstimmung, lanciert von kurzsichtigen Ignoranten welche sich nur im Gestern wohlfühlen und Angst haben vor der sich ändernden Welt. Schweizerdeutsch wird uns nicht weiterbringen und wird auch unser Bildungssystem nicht besser machen. Kinder haben übrigens keine Probleme mit Hochdeutsch aber vielleicht geht es ja den Eltern ab. Die Sturheit hat gesiegt aber ist dies auch nachhaltig?

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Ernst Rietmann

16.05.2011, 09:13 Uhr

Hat jemand je die Kinder gefragt? Kinder sind lernbegierig, offen für Neues, tolerant und haben viele weitere Fähigkeiten. Sie saugen Wissen auf, wenn man sie dies lässt. Nun kommt eine Gruppe Erwachsener, welche aus reiner Profilierungsneurose und in völliger Ignorierung der kindlichen Interessen eine solche Initiative losgelassen und diese noch gewonnen hat. Warum nicht halb/halb (Dial./hochd.)?

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Hans Inauen

16.05.2011, 13:20 Uhr

Ich finde die ganze Diskussion einfach nur lächerlich. Wir sind doch in den Kindergarten gekommen und haben dann gesagt: "Du Frau Müller", irgendwann haben wir das "Sie" gelernt und auch das Hochdeutsch, wobei wir ja alle wissen dass ein Deutscher nach drei Worten merkt dass wir aus der Schweiz kommen, ich weiss wirklich nicht was das Ganze soll.

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Urs Brunner

16.05.2011, 08:56 Uhr

Ist doch kein Problem, dann reden wir in Zukunft halt zu Hause hochdeutsch und lachen über die Bünzlis, deren Kinder in der Schule dann schlechte Deutschnoten haben werden.

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Mina Lörtscher

16.05.2011, 14:49 Uhr

Peinlich ist das Resultat dieser Abstimmung! Ein sprachlicher Rückfall in Zeiten, wo die unbeholfene Lächerlichkeit eines Schweizers anhand seiner verstockten, mühsam zu ergründenden hinder em Hüüsli-verschteck-Chuutete-Mauschelei zu erdulden war...
Wir leben aber nicht mehr im 19.Jahrhundert! Heutzutage brauchen wir für alle erreichbare Gemeinsamkeitssprachen! Da Individualsprachen eh diverse

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Martin Müller

16.05.2011, 10:25 Uhr

Auch wenn ich dagegen war, muss ich sagen, dieser Artikel ist aus demokratischer Sicht völlig daneben. Die Sache ist entschieden und damit hat es sich.

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Oliver Burkardsmaier

16.05.2011, 12:01 Uhr

Seid wann ist es denn undemokratisch, eine eigene Meinung zu haben?
Was Sie meinen, ist nicht Demokratie, sondern Diktatur der Mehrheit. Das ist nicht das gleiche. Insbesondere,w enn es sihc um eine recht fragwürdige Mehrheit handelt.

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Martin Müller

16.05.2011, 20:23 Uhr

Blödsinn! Sicher ist eine eigene Meinung zu haben nicht undemokratisch und mit ein Bischen gutem Willen hätte man das auch so interpretieren können. Was undemokratisch ist: Einen Entscheid nicht zu akzeptieren und daran herumzumäkeln. Wenn der Entscheid passt, war die Mehrheit vernünftig, wenn er nicht passt, dann ist sie fragwürdig. Das, mein Herr, ist undemokratisch.

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Angela B. Nussbaumer

16.05.2011, 13:19 Uhr

Fällt mir eine Nichte ein. Sie hörte, mit knapp 4 Jahren, aus dem Schweizerdeutsch meiner aus Franken stammenden Bekannten eindeutig das Heimatland der Dame heraus und meinte zu ihr: "Ich bin auch schon in Deutschland gewesen geseint." - Besagtes kleines Fräulein geht heute ihrem 30. Geburtstag entgegen und hat Hochdeutsch, Französisch und Englisch bestens im Griff. OHNE Chindsgi-Schriftdeutsch

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Rena Haug

16.05.2011, 21:02 Uhr

Tragisch an der Sache ist doch, dass wir schon früher sogenanntes Hochdeutsch gesprochen haben im Chindsgi, vor rund 30 Jahren. Die Kindergärtnerin lehrte uns hochdeutsche Lieder, ebenso wie solche in Mundart, las uns hochdeutsche Geschichten vor, ebenso wie solche in Mundart. Und wir Kinder fanden es toll, "Hochtöitsch zu reden" und zu Hause damit "anzugeben".
Sorry, ich sehe das Problem nicht!

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James Lehmann

16.05.2011, 08:50 Uhr

Vorher was es ja an sich in Ordnung. Dass man da Geld und Zeit in eine an sich nicht lohnende Sache investiert bedeutet nur eins: uns Schweizern gehts zu gut und wir arbeiten daran, dass es sich ändert. Aber schon klar, ein Volksentscheid muss umgesetzt werden. Die betreffende Partei soll sich aber auch daran beteiligen und das nicht den anderen überlassen.

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Christoph Landolt

16.05.2011, 13:54 Uhr

Sorry, aber dieser Artikel ist Schrott. Die Kids kommen nicht ohne Hochdeutschkenntnisse in die erste Klasse, sondern kennen es bestens vom Fernsehen her. Und dass Ausländerkinder angeblich erst im Kindergarten Schweizerdeutsch hören (und folglich dann dort nur Bahnhof verstehen), ist nun wirklich absurd.

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Karin Müller

16.05.2011, 10:07 Uhr

mundart bzw. sprachgebrauch kann man nicht diktieren, das entwickelt sich über lange zeit, regional und durch den gebrauch in familie und gesellschaft. spätestens wenn man merkt, dass so eine regelung nicht umsetzbar ist, wird jeder die wahre absicht der $VP hinter dieser initiative erkennen (wahlpropaganda). übrigens: ich dachte mal, dass sich die $VP für weniger staatliche regulierung einsetzt.

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Peter Steiner

16.05.2011, 10:17 Uhr

Wer spricht von Diktat? Die Initiative verlangt einfach die Wiederherstellung einer Situation wie sie in den Kindergärten bis vor 10 Jahren Usanz war. Ich will umgekehrt nicht dass von Amtes wegen uns allen Hochdeutsch deshalb aufgezwungen wird, weil die deutschen Kindergärtnerinnen billiger und leichter erhältlich sind. Das hat mit dieser Horror-SVP nichts zu tun.

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Ruedi Greub

16.05.2011, 20:32 Uhr

«Die gesetzliche Verankerung von Mundart im Kindergarten ist ein Witz und ich bin überzeugt, dass die Initiative nicht ohne Weiteres in die Realität umgesetzt werden kann».
Wenn CVP-Kantonsrätin Corinne Thomet-Bürki mit dem demokratischen Resultat Probleme hat, so wäre es vielleicht besser wenn Sie sich von der Politik zurückziehen würde.

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alexandra weber

16.05.2011, 10:30 Uhr

Dass R.Aeppli von dieser Abstimmung nicht begeistert ist ist doch verständlich. Schiffbruch hat ihr Vorgehen erlitten. Doch dieses Vorgehen war von Beginn an zum Tode verurteilt.Wir sind in der Schweiz.Wir haben unsere Sprache.Wer in der CH ankommt muss unsere Sprache lernen.Kinder lernen das leicht.Die CH-Kinder hatten in der ganzen CH-Geschichte noch NIE Probleme mit der Umstellung auf Schriftde

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Peter Keller

16.05.2011, 11:18 Uhr

Was ist der Nachteil wenn ein Kind erst ein oder zwei Jahre später (in der Schule) statt im Kindergarten schlechtes Deutsch lernt? Denn solange die KindergärtnerInnen statt Eis Glacé, statt Gehsteig Trottoir und statt Fahrrad Velo sagen, lernen die Kinder wohl kein gutes Deutsch. LehrerInnen spreche ich eine höhere Kompetenz aus, korrektes Deutsch zu sprechen, falls die in der CH überhaupt möglich

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gregor graf

16.05.2011, 11:17 Uhr

Zu glauben, mit Hochdeutsch Integration zu erreichen, ist völlig falsch. Im Gegenteil. Erst da, wo Kinder auf dem Pausenplatz sich in Mundart verständigen können, findet Integration statt. Ansonsten gibt es Gruppen von abseits stehenden Migrationskindern. Die teils hochnäsigen und arroganten BildungspolitikerInnen wollen Vorschulkids auf den Schulstart einpeitschen. Gar Frühenglisch unterrichten.

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Urs Holzapfel

16.05.2011, 13:21 Uhr

@P.Steiner:Ich weiss nicht,wie der Irrglaube hier ständig multipliziert wird,dass in Mecklenburg-Vorpommern (und anderswo in D) reiner Dialekt gesprochen wird.Ich schrieb es hier mehrmals: in den meisten dt. Kindergärten wird Hochdeutsch (nennenSie es meinetwegen Standarddeutsch) mit regionaler Lautfärbung gesprochen.Das ist aber noch lange kein Dialekt.

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Florian Meier

16.05.2011, 23:23 Uhr

Bei allen Respekt Herr Steiner, Sie haben doch gar keine Ahnung, was in norddeutschen Kindergärten für eine Sprache gesprochen wird. Ich komme aus Norddeutschland und bin dort auch in einem Kindergarten gewesen und schon damals in den 70igern wurde dort Hochdeutsch gesprochen. Es gibt zwar seit ein paar Jahren eine gewisse Renaissance des Plattdeutschen, aber das ist noch lange nicht so stark ausg

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Peter Steiner

16.05.2011, 21:29 Uhr

"Regionale Lautfärbung" in einem Hamburger Kiga? Oder im plattdeutschen Sprachraum? In Bayern? Glauben Sie wir leben hier hinter dem Mond? Man soll doch von der Schweiz nicht etwas erwarten, was in Deutschland auch nicht stattfindet! Die Kigas, die ich in Deutschland kennengelernt habe, reden alle Dialekt. Oder doch Hochdeutsch - aber wegen den Türkenkids. So mal ganz ehrlich, nicht wahr..

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Karin Eva Barbara Schneider

16.05.2011, 08:45 Uhr

die chönd problemlos wieder hei..............

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Pierre Rappazzo

16.05.2011, 09:55 Uhr

Ich habe JA gestimmt, weil die Kindergärtnerinnen nun wieder frei sind in der Gestaltung ihres Unterrichts. Die Regulierung bis in den Kindergarten ist absurd.

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Gerald Balzer

18.05.2011, 16:17 Uhr

Gratuliere: Sie haben genau das Gegenteil dessen erreicht was Sie wollten. 2/3 der Zeit wurde bis jetzt in Mundart "unterrichtet", lediglich 33% sollten in Hochdeutsch erfolgen. Jetzt haben Sie es geregelt, nämlich verboten. Nebenbei, Hochdeutsch ist die Sprache, die in den Sendungen, die die Kinder auf Sendern wie KiKa oder RTL2 sehen, verwendet wird.

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Anna Rosa

16.05.2011, 18:18 Uhr

peinlich, zu behaupten, dass unsere Kinder etwas verlieren, wenn sie reden dürfen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist!
Mir jedenfalls graust's, wenn meine Tochter mich korrigiert, es heisse nicht "Strähl", sondern "Kamm", nicht "Stäge" sondern "Träppe".
Wir Schweizer bemühen uns im Ausland die dortige Sprache möglichst genau nachzuahmen. Hier in der CH wollen wir unsere eigene Sprache pflegen

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