Einbruch: Polizei ermittelt gegen Primarschüler

Primarschüler aus Zürich-Wollishofen werden verdächtigt, Einbrüche und Diebstähle verübt zu haben. Während die Polizei ermittelt, schweigt die Schule.

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Laut Judith Hödl von der Stadtpolizei Zürich läuft eine Untersuchung gegen Primarschüler aus dem Schulhaus Neubühl in Wollishofen. Dabei wird abgeklärt, ob die Schüler an Einbrüchen und Diebstählen beteiligt sind. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen Ende August und Anfang September. Weitere Details zu den laufenden Ermittlungen kann die Polizei nicht bekannt geben.

Schulpräsident Andreas Rüegg (SP) gibt keine Auskunft zu den Ermittlungen gegen Primarschüler aus seinem Schulkreis Uto, dem er vorsteht. Auf Anfrage sagt er, die Angelegenheit sei Sache der Polizei. Inwiefern man mit den Schülern und Eltern die Angelegenheit behandelt, gibt Rüegg nicht bekannt. «Solange keine konkreten Vorwürfe bekannt sind, ist eine detailierte Information nicht möglich», sagt Marc Caprez vom Schul- und Sportdepartement.

Per Brief über Ermittlungen informiert

Die Leitung der Schuleinheit Neubühl hatte in einem Elternbrief über den Besuch der Stadtpolizei in der Schule informiert. Laut dem Schreiben werden einige Kinder der 5. und 6. Klasse schwerwiegender Delikte beschuldigt, wie 20 Minuten online berichtet. Offenbar geht es dabei um Diebstahl und Wohnungseinbrüche im Quartier. Wie viele der Schüler im Alter zwischen 11 und 12 Jahren beteiligt waren, ist noch unklar. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.09.2008, 15:54 Uhr

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