Einhausung Schwamendingen: Erwartungen nach unten korrigieren

Die Einhausung der meistbefahrenen Strasse in Zürich sollte vor allem Schwamendingen deutlich aufwerten. Jetzt kündigt die Stadt zahlreiche Änderungen des Projekts an und verunsichert die Bevölkerung.

Verbindung oder Wand: Die Stadt gibt diverse Änderungen am Projekt Einhausung Schwammendingen bekannt. Die Bevölkerung ist verunsichert. (Bild: agps architecture)

Verbindung oder Wand: Die Stadt gibt diverse Änderungen am Projekt Einhausung Schwammendingen bekannt. Die Bevölkerung ist verunsichert. (Bild: agps architecture)

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Die Einhausung der meistbefahrenen Strasse in Zürich sollte vor allem Schwamendingen deutlich aufwerten. Jetzt kündigt die Stadt zahlreiche Änderungen des Projekts an und verunsichert die Bevölkerung.

Schwamendingen hatte sich viel erhofft von der Einhausung der Strasse zwischen dem Schöneichtunnel und der Verzweigung Aubrugg – der meist befahrenen Strasse Zürichs. Jetzt müssen die Erwartungen nach unten korrigiert werden. Die Volkswirtschaftsdirektion und das Tiefbauamt informieren heute Mittwochabend über den Stand des Projekts. Laut der entsprechenden Medienmitteilung besteht heute «weniger Spielraum für die geländemässige Einbettung» der Einhausung. «Nur in Ausnahmefällen werden Anschüttungen an die Wände des Baus möglich sein.» An der Informationsveranstaltung sollen die Befürchtungen der Anwohner zerstreut werden, die Einhausung könnte das Quartier durch neue Wände eher trennen als verbinden.

Ausserdem wird die Einfahrt Wallisellenstrasse geschlossen. Eine normgerechte Einfahrt würde eine weitere Fahrspur erfordern, wofür weitere Liegenschaften abgerissen werden müssten. Ferner wird das Projekt auch später fertig als geplant. Die Projektverantwortlichen rechnen mit einem Baubeginn nicht vor 2011 und einer Bauzeit von fünf Jahren.

Und schliesslich haben Modelle gezeigt, dass die Luftqualität an den Portalen der Einhausung schlechter sein wird als zunächst erwartet. Wie dieser Luftbelastung entgegenzuwirken sei, werde in den kommenden Monaten untersucht. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.08.2008, 18:55 Uhr

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