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Eis und Schnee vertreiben Autofahrer

Trotz der glatten Strassen gab es am Dienstag nur eine Handvoll Unfälle. Tausende Autofahrer lassen den Wagen stehen und nehmen den Zug.

Schnee auf Zürichs Strassen: Viele Autofahrer lassen ihr Fahrzeug stehen.

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Bild: Keystone

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Klirrend kalt begann der Dienstagmorgen, viele Strassen waren vereist oder schneebedeckt. Bei diesen Bedingungen kracht es im Strassenverkehr üblicherweise gleich dutzendweise. Vergangene Woche ereigneten sich in wenigen Stunden 40 Unfälle.

Doch die Autofahrer sind vorsichtiger geworden. Am Dienstag ereigneten sich in drei Stunden lediglich ein halbes Dutzend Blechschäden – so wenige wie selten. «Auf den Strassen ist es unterdurchschnittlich ruhig», sagt Stefan Oberlin, Sprecher der Kantonspolizei Zürich auf Anfrage. Grund: Es hat weniger Verkehr als üblich.

Beheizte Weichen

Unzählige Pendler steigen auf den Zug um. «Wir stellen einen grossen Anstieg an Passagieren fest», sagt Roman Marti, Sprecher der SBB gegenüber Tagesanzeiger.ch. Exakte Zahlen liegen keine vor, doch die S-Bahn ist gemäss Marti deutlich stärker ausgelastet als etwa bei Regen, wenn viele Velofahrer ihr Rad stehen lassen.

«Offensichtlich ist den Leuten bei Eis und Schnee wohler im öffentlichen Verkehr», sagt Marti. Während auf der Strasse Unfälle schnell zu Staus führen können, funktionierte der Bahnbetrieb ohne grössere Verspätungen. «Wir haben lange Erfahrungen mit dem Winter und sind beispielsweise mit beheizten Weichen auf kalte Temperaturen vorbereitet», sagt Marti. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.02.2010, 11:26 Uhr

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15 Kommentare

Walter Ulrich

02.02.2010, 14:15 Uhr
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@ von Känel - Sie haben total recht - UMSTEIGEN GEHT DOCH !! Ich geniesse den Schnee und hoffentlich hält er noch LANGE. Antworten


Irina Brokowsky

02.02.2010, 14:04 Uhr
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Die meisten Leute haben doch bloss wegen dem bisschen Schnee die Hose voll, weil sie schlicht und einfach schlechte Autofahrer/-innen sind und ihr Fahrzeug nicht mal ansatzweise beherrschen. Wenn all diese Leute das ganze Jahr auf den ÖV umsteigen würden, dann hätten wir auf der Strasse kaum mehr Verkehrsprobleme! Antworten


Adrian Frey

02.02.2010, 13:53 Uhr
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@ Peter Sutter; Auch ich liebe es im Schnee Auto zu fahren (habe Gestern zwischen 16h00 und 17h30 eine Extrarunde gedreht - dem Klimawandel zum Trotz). Etwas feiner und sanfter die Pedalen drücken, voraus schauen (sollte man ja eh) und dann ist doch das kein Problem (sofern der hintere und vordere Fahrer es ebenfalls so macht). Und ja, wenns bergauf geht ist natürlich Vorderradantrieb ein Muss... Antworten


Thomas von Känel

02.02.2010, 13:52 Uhr
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@ Frischknecht: Lassen Sie doch mal Ihre graue Brille beiseite; letzte Woche Paris-Brüssel mittwochs und freitags 60 und mehr Minuten Verspätung, ebenso zwischen Brüssel und Köln. SBB-Pendler sind schlicht total verwöhnt. Antworten


Thomas Ring

02.02.2010, 13:51 Uhr
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Na ja, gestern abend hätte ich gerne mein Auto dabei gehabt. Im Gegensatz zu den Postautos fahre ich auch bei schneebedeckter Strasse. Ab 17:30 fuhr kein Postauto mehr Richtung Stallikon, Infomiert wurde nicht (wie auch - VBZ und die Postautobetriebe arbeiten ja nicht wirklich zusammen), ca. 40 Personen stehen bei klirrender Kälte und Schneetreiben und warten vergebens. Soviel zum ÖV. Antworten


Peter Bürger

02.02.2010, 13:51 Uhr
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@Peter Sutter. Geht mir auch so! Und je weniger unfähige Dilettanten und Schleicher nun auf der Strasse rumeiern, desto besser kommt man voran. Was all die panikmachenden Angsthasen hierzulande nicht schnallen: auf winterlichen Strassen lässt es sich durchaus sehr angenehm, entspannt und sicher Auto fahren - wenn man es beherrscht. In Skandinavien kann das jede Hausfrau und Oma, notgedrungen. Antworten


Peter Hofer

02.02.2010, 13:51 Uhr
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Richtig so. Diese Strassenverhältnisse sind nur was für erfahrene und furchtlose Fahrer. Für den Rest wurde bei diesen Verhältnissen die ÖV erfunden. Ich find es super. Weniger Angsthasen und Schleicher auf der Strasse, verhindert auch das Unfallrisiko! Antworten


Stefan Frischknecht

02.02.2010, 13:25 Uhr
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Was für ein Hohn: «Wir haben lange Erfahrungen mit dem Winter...» Letzte Woche 2x über 15 Minuten Verspätungen bei Verbindungen ins ZH-Oberland in der Stosszeit und gestern morgen eine massiv verkürzte und verspätete S15 Richtung Zürich und VZO-Busse, die zu den Fahrplanzeiten erst gar nicht eingetroffen sind. Herr Marti trägt wohl eine Rosa-Brille. Antworten


Thomas von Känel

02.02.2010, 13:02 Uhr
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@ Eric Hassler: Sie haben recht, die einzig wirklich Vernünftigen sind die Nichtpendler sowie Fussgänger und Velofahrer. Antworten


Peter Sutter

02.02.2010, 12:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich liebe es auf den Schnee zu fahren, vor allem wenn die Strassen weiss sind. Es gibt nichts schöneres. Antworten


Eric Hassler

02.02.2010, 12:47 Uhr
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@Thomas von Känel Pro Atomstrom sage ich da bloss! Antworten


Helena Rupp Grau

02.02.2010, 11:49 Uhr
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Ja dann steigen sie auf den ÖV um und tragen dabei Turnschuhe oder Stiefel mit Absätzen und null Profil an der Sohle... Antworten


roman keller

02.02.2010, 11:45 Uhr
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ja, gestern war wirklich was los auf den strassen. Antworten


Peter Büchi

02.02.2010, 11:36 Uhr
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Die SBB siehts aber etwas gar rosig: - Letzten Donnerstag Ausfall eines Zuges ab Pfäffikon SZ zur absoluten Rush Hour - Gestern am Morgen alles verspätet. Einsatz eines einstöckigen Ersatzzuges, in Uster konnten die Passagiere nicht mehr einsteigen da alle Stehplätze besetzt. Antworten


Thomas von Känel

02.02.2010, 11:33 Uhr
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Schon komisch, wenn sich im Sommer tausende Kinder mit Asthma etc rumschlagen müssen wegen Ozon etc geht's nicht mit Umsteigen auf öV. Wenn die eigene Haut bzw. Carrosserie in Gefahr ist geht's plötzlich. Was für eine Schande für die Autopendler. Antworten



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