Eis wird immer dicker
Von Jvo Cukas, Jan Derrer. Aktualisiert am 07.02.2012 3 Kommentare
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Unzählige Zürcher können es kaum erwarten, bis die ersten Eisflächen im Kanton freigegeben sind zum Schlittschuhlaufen. Noch ist es aber nicht so weit, wie Messungen der Eisdecken zeigen. Bisher können die Behörden noch kein grünes Licht geben. Heute hat die kantonale Seepolizei Zürich beim Horgemer Weiher den Medien demonstriert, wie eine solche Eismessung abläuft (siehe Video oben).
Verantwortlich für die Öffnung der Weiher und Seen sind die jeweiligen Gemeinden. Sie geben auf Anfrage an, dass bei den kantonalen Seen zurzeit Messungen stattfinden, die Eisdecke aber meist noch zu wenig dick sei, um sie bereits jetzt für Wintersportler freizugeben.
Greifensee: Bald zehn Zentimeter
So sei die Eisdecke beim Mettmenhaslisee erst 10 Zentimeter dick, mindestens 16 Zentimeter müsse sie dort ausweisen. Auch beim Lützelsee sei das Begehen noch kein Thema, bis Ende Woche könne sich die Situation aber ändern.
Gleiches gilt für den Pfäffikersee und den Greifensee. Bei Letzterem betrage die Eisdicke zurzeit acht Zentimeter. Sie wachse aber um rund zwei Zentimeter pro Nacht. Heute Nachmittag finde eine Sitzung der Verantwortlichen statt, in der die meteorologischen Daten begutachtet würden und geprüft wird, ob der See bis zum Wochenende für Wintersportler freigegeben werden könne.
Horgemer Bergweiher geht bald auf
Bald aufgehen wird voraussichtlich der Horgemer Bergweiher. Heute mass die kantonale Seepolizei elf Zentimeter. Laut Gruppenchef Hansruedi Schlegel könnte die Eisfläche bereits morgen freigegeben werden, falls das Wetter nicht stark ändert.
Beim Katzensee müssen sich Schlittschuh-Hungrige noch länger gedulden. Laut Angaben der Stadtpolizei Zürich müsste die Eisdecke dort noch mindestens doppelt so dick werden. Im Verlauf der Woche könne sich die Situation aber ebenfalls ändern. Keine Angaben liegen bisher zum Hüttnersee und zum Türlersee vor. Die Kantonspolizei aktualisiert das Eisbulletin am Freitag (siehe Link).
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.02.2012, 13:36 Uhr
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3 Kommentare
Ich war gestern um zehn Uhr abends beim Zürcher Hauptbahnhof, es war bitterkalt, keine Ahnung wieviel grad es war. Im Zentrum der grössten CH-Grossstadt stellt nicht ein einziger Betrieb eine Temperatur-Leuchtanzeige-Reklametafel auf. Das ist schade.
Das Eis wird bald wieder dünner.
Antworten
Die Seepolizei geht aufs offenbar noch zu dünne Eis um zu messen. Vorbildlicherweise tragen sie Schwimmwesten. Wie stehts mit den schaulustigen Journalisten mit den schweren Kameras. Keine Schwimmweste, dafür schöne schwere Akkus am Gurt, damit man auch schnell absäuft, falls dann das Eis tatsächlich nicht halten sollte. Schöne Vorbilder, seriöse Seepolizei. Sehr glaubwürdig! Antworten
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