Zürich
Erdbeben bei den Züri-Taxis
Aktualisiert am 26.01.2012 17 Kommentare
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Die Stadtzürcher Taxibranche steht vor der grössten Umwälzung der vergangenen Jahre. Die Wettbewerbskommission (Weko) verlangt, jegliche Einschränkung des freien Marktes aufzuheben, wie die NZZ heute schreibt (Artikel online nicht verfügbar). Das bedeutet, dass Taxifahrer ausserhalb der Stadt genauso in Zürich arbeiten dürfen wie die Züri-Taxis.
Der entsprechende Gesetzesentwurf der Weko sieht vor, den Binnenmarkt Schweiz frei von kantonalen und kommunalen Zugangsschranken zu gestalten. Das bedeutet, dass die geltende Regelung hinfällig wird. Sie verbietet Taxis von ausserhalb der Stadt, in Zürich auf Kunden zu warten. Insbesondere soll ihnen der Zugang zu öffentlichen Standplätzen gewährt werden. Entsprechende Konzessionen sollen laut Weko an jeden erteilt werden, der das wünscht. Einzige Bedingung ist eine Betriebsbewilligung (ep)
Erstellt: 26.01.2012, 08:20 Uhr
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17 Kommentare
Wunderbar! Neben den Apothekern ist das Taxigewerbe wohl eines der grössten - erst noch staatlich sanktionierten - Kartelle. Alle harten Kartelltatbestände wie Gebiets-, Preis- und Mengenabsprachen werden bei den Täxeler fast schon lehrbuchmässig erfüllt. Und dann berufen sie sich scheinheilig auf die konzessionsrechtlichen Rahmenbedingungen. Nur die volle Liberalisierung ist eine Option! Antworten
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