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Ein beschenkter Ernst Stocker, ein gelassener Daniel Jositsch

Jetzt ist es definitiv: Der Zürcher Regierungsrat bleibt bürgerlich. In der Ersatzwahl vom Sonntag hat die SVP mit Ernst Stocker den zweiten Sitz in der kantonalen Exekutive verteidigt.

Stocker gegen Jositsch: Ausgezählte Stimmen

Stocker gegen Jositsch: Ausgezählte Stimmen


Anzahl Stimmen

Quelle:Statistisches Amt des Kantons Zürich


Sorgten für eine Stimmbeteiligung von rund 38 Prozent: Stocker, Jositsch.

Sorgten für eine Stimmbeteiligung von rund 38 Prozent: Stocker, Jositsch.

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Der sozialdemokratische Herausforderer Daniel Jositsch wurde klar geschlagen. Der 54-jährige Kantonsrat Ernst Stocker erzielte 173'816 Stimmen. Auf Nationalrat Daniel Jositsch aus Winterthur entfielen 143'089 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 38,64 Prozent.

Stocker will volksnah bleiben

Ernst Stocker freut sich über den deutlichen Ausgang der Wahlen. «Es ist ein Geschenk, dass einem so viele Zürcherinnen und Zürcher vertrauen. Ich hoffe, ich kann dieses Vertrauen erfüllen», sagt er gegenüber «Radio 24». Als neu gewählter Regierungsrat will er lösungsorientierte Politik betreiben aber auch die Nähe zum Volk wahren. «Das Resultat der Minarett-Initiative zeigt: Die Anliegen der Bevölkerung wurden offenbar zu wenig ernst genommen.»

Daniel Jositsch nimmt die Wahlniederlage gelassen hin. «Wir haben immerhin 45 Prozent der Wählerinnen angesprochen», sagt er gegenüber den Medien, «das ist bei einem links-grünen Wähleranteil von 30 Prozent sehr hoch. Ich bin daher zufrieden mit dem Resultat.»

Wahlausgang war schon früh absehbar

Aufgrund der Wählerstärke der SVP im Kanton Zürich galt der 54- jährige Ernst Stocker bereits als Favorit. Der Meisterlandwirt und nebenamtliche Stadtpräsident von Wädenswil wird von SVP, FDP und CVP unterstützt.

Für den sozialdemokratischen Herausforderer Daniel Jositsch sprach sein hoher Bekanntheitsgrad. Der 44-jährige Strafrechtsprofessor verzeichnete in den vergangenen zwei Jahren einen kometenhaften Aufstieg vom Schulpräsidenten in Stäfa zum Kantonsrat und Nationalrat. (tif/fsc/sda/)

Erstellt: 30.11.2009, 09:08 Uhr

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