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Erste «Seegfrörni» in Zürich: «Endlich wieder ein richtiger Winter»

Von Jon Mettler. Aktualisiert am 08.02.2012 5 Kommentare

In der eisigen Kälte sind erste Gewässer so dick zugefroren, dass sie betreten werden können. Nur der Schnee trübt die Freude.

1/6 Eisfläche freigegeben: Der Glattpark-See zwischen Opfikon und dem Fernsehstudio steht Fussgängern offen.
Jon Mettler

   

Die Kantonspolizei prüft die Eisdecke auf dem Horgemer Bergweiher. (Video: Jan Derrer)

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Kurz nachdem die Gemeinde Opfikon den Glattpark-See freigegeben hatte, war heute Mittwochmorgen bereits ein Fussgänger auf dem Eis unterwegs. Darauf angesprochen, ob er keine Angst habe ins eiskalte Wasser einzubrechen, antwortete er: «Ach was, der See ist ja von der Stadt Zürich freigegeben worden. Die werden das schon korrekt überprüft haben.» Er freue sich darauf, «endlich wieder einen richtigen Winter» zu erleben. Am heutigen Mittwoch sei er bereits zwei Mal auf dem Glattpark-See spazieren gegangen. «Ich überlege mir, ob ich noch ein drittes Mal gehe», sagte der Spaziergänger gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Für Schlittschuhläufer ist das Eis hinter dem Fernsehstudio in Zürich-Nord jedoch noch nicht geeignet. Stellenweise bedeckt eine Schneeschicht die Eisdecke. Auf dieser Unterlage kommt man mit Kufen an den Füssen kaum vorwärts.

Weiher in Horgen offen

Im Kanton Zürich sind heute die Natureisbahn Hüsliriet in Bubikon, der Winterthurer Schützenweiher und der Horgemer Bergweiher freigegeben worden. In Horgen können die Schlittschuhe ab heute Mittwoch um 13 Uhr geschnürt werden. Dann wird die 41'000 Quadratmeter grosse Fläche für Freizeitsportler und Spaziergänger freigegeben. Zur Eröffnung erhalten alle Kinder und Jugendlichen von der Gemeinde Horgen ein warmes Getränk offeriert.

Freigegeben ist auch der künstlich angelegte Glattpark-See hinter dem Fernsehstudio an der Stadtgrenze Zürichs. Die Eisfläche in Opfikon weist eine Dicke von 14 Zentimetern auf und hält damit der Begehung stand. Es ist das erste Mal, dass das 23'000 Quadratmeter grosse Gewässer zugefroren ist.

Grössere Seen immer noch gesperrt

Das Betonviereck ist 550 Meter lang und 41 Meter breit und bietet damit genügend Platz für Pirouetten. Die Gemeinde Opfikon organisiert für das kommende Wochenende Grill- und Punschstände, wie die Gemeinde am Mittwoch mitteilte.

Die Eisschichten auf Gewässern wie etwa dem Greifensee und dem Pfäffikersee sind hingegen noch nicht genügend dick. Die Kantonspolizei Zürich hat nach ihrer Messung vom Dienstag noch keinen der grösseren Seen als begehbar eingestuft. Die nächste Messung der Eisdicke ist für Freitag geplant. (met/sda) (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.02.2012, 10:44 Uhr

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5 Kommentare

Roman Meier

08.02.2012, 19:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ein richtiger Winter! Was für ein Witz! Von November bis Ende Januar war's ja viel zu warm. Ein paar Eistage im Februar machen noch keinen Winter und sobald der Wind wieder auf West dreht, ist der Spass schnell vorbei. Antworten


Joel Becker

09.02.2012, 09:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Über den Katzensee wird weder recherchiert noch was geschrieben. Auch wenn ich schon darauf hingewiesen habe. Der Autor hält es nicht für nötig, über das Eis im stetig wachsenden Affoltern (über 20'000 Einwohner) zu berichten, dafür umso mehr über den künstlich angelegten Glattpark-See. Antworten



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