Zürich

Euro-Krise bringt Zürcher Hilfswerke in Not

Aktualisiert am 16.11.2012

Zahlreiche Menschen aus den Krisenländern Europas nehmen die Dienste von privaten Hilfswerke in Anspruch. Es mangelt darum an Platz für hiesige Randständige.

Ratlosigkeit bei den sozialen Organisationen: Beim Pfuusbus von Pfarrer Sieber fehlen Notbetten.

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Bild: zvg

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Die Menschen flüchten aus den EU-Staaten in die Schweiz, in der Hoffnung hier Arbeit zu finden. Die meist jungen Männer klopfen während ihrer Stellensuche oft bei den Zürcher Hilfswerken an und bitten um Hilfe. Laut einem Beitrag des Senders «Radio Zürichsee» bitten darum nun die privaten Hilfswerke den Stadtrat um Hilfe.

Wie der Leiter der Stiftung Pfarrer Sieber gegenüber dem Radiosender sagt, sei der Ansturm inzwischen so gross, dass sich seine Organisation nicht mehr um die Randständigen kümmern könne. Er hat sich darum mit anderen sozialen Einrichtungen wie Caritas oder der Stadtmission zusammengetan und ist bei der Stadt vorstellig geworden. Es gehe den Hilfswerken, um die Einrichtung von zusätzlich Notbetten. Die Stadt will das Anliegen prüfen. (pia)

Erstellt: 16.11.2012, 07:59 Uhr

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