Zürich

Familiendrama Thalwil: Mutter wird verdächtigt, Vater erstochen zu haben

Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 08.02.2012

Die Frau, die am Sonntag nach einem tödlichen Streit schwer verletzt ins Spital gebracht worden war, konnte die Intensivstation verlassen. Sie steht unter Verdacht, ihren Partner vorsätzlich getötet zu haben.

1/5 Das 52-jährige Opfer: Der Immobilienhändler erlag am Wohnort seinen Verletzungen.
Bild: Facebook

   

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Am vergangenen Sonntagmorgen hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Thalwil die Polizei gerufen. Die verletzte Nachbarin hatte mit ihrer siebenjährigen Tochter bei ihm Zuflucht gesucht. Sie wurde in den Spital eingeliefert und einer Notoperation unterzogen.

Der Gesundheitszustand der 39-Jährigen habe sich soweit verbessert, dass sie staatsanwaltschaftlich habe einvernommen werden können, heisst es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte vom Mittwoch. Die Frau werde der vorsätzlichen Tötung verdächtigt. Sie befindet sich in einer normalen Spitalabteilung, wo sie bewacht wird, sagt Staatsanwalt Roland Geisseler auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Sie habe den selben Status wie jemand, der sich in Untersuchungshaft befindet.

Mann erstochen

Wegen Kollusionsgefahr beantragte Staatsanwalt Roland Geisseler Untersuchungshaft, wie er gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Für die Patientin gelte im Spital Haftstatus. Dies bedeute, sie werde bewacht und ihre Kontakte zur Aussenwelt seien eingeschränkt. Ob die Frau die Tat gestanden hat, darüber gab der Staatsanwalt keine Auskunft.

Den 52-jährigen Partner der Frau fanden die Polizisten mit einer Stichverletzung im Oberkörper in der Wohnung. Der Schweizer starb noch am Tatort. Die Frau aus der Tschechischen Republik wurde von einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. (sda/ep) (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.02.2012, 15:07 Uhr

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