Flughafen reicht Konzept zum Schutz der Anwohner ein
Aktualisiert am 21.12.2011 10 Kommentare
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Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) ein Konzept zum Schutz der Anwohner im Süden des Flughafens eingereicht. Dies hatte das Bundesgericht zusätzlich zum bestehenden Schallschutzprogramm verlangt.
Damit sollen die Anwohner gegen Aufwachreaktionen aufgrund der morgendlichen Südanflüge geschützt werden, wie die Flughafen Zürich AG heute Mittwoch mitteilt. Konkrete Vorgaben über das geeignete Vorgehen fehlten, was die Arbeiten am Konzept wesentlich erschwert habe. Auch in der schweizerischen Lärmschutzverordnung gibt es dazu keine Ausführungen.
Noch keine Details
Nun wird die Aufsichtsbehörde das Schutzkonzept Süd prüfen. Anschliessend wird es öffentlich aufgelegt. Erst dann will die Flughafen Zürich AG detailliert darüber informieren.
22,9 Millionen Menschen sind im Jahr 2010 vom Flughafen Zürich abgeflogen, dort angekommen oder umgestiegen. Rund 270 Unternehmen beschäftigen knapp 24'000 Menschen am Flughafen Zürich. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die Flughafen Zürich AG mit gut 1500 Mitarbeitenden einen Umsatz von 863 Millionen Franken und einen Gewinn von 138,5 Millionen Franken. 33,3 Prozent des Aktienpaketes gehören dem Kanton und 5 Prozent der Stadt Zürich. (pia/sda)
Erstellt: 21.12.2011, 11:03 Uhr
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10 Kommentare
Der letzte Absatz des Artikels erübrigt jeden weiteren Kommentar. Der Flughafen präsentiert ein Angebot, dass viele Millionen Passagiere nutzen (Tendenz steigend), er ist ein riesiger Arbeitgeber mit beinahe 1Mia. Umsatz Schlafen ist auch wichtig, da gehe ich mit den Initianten einig, aber betrachtet bitte die Zahlen: Tausende wollen schlafen, Millionen wollen fliegen, punkt. Antworten


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