Zürich

Fry muss Terrassen auf dem Uetliberg abreissen

Von Silvio Temperli. Aktualisiert am 11.12.2009 18 Kommentare

Der Hotelier auf dem Uetliberggipfel muss Anbauten des Restaurants entfernen. Seine Beschwerde wurde abgewiesen.

Muss definitiv weg: Der verglaste Anbau auf dem Uetliberg.

Muss definitiv weg: Der verglaste Anbau auf dem Uetliberg. (Bild: TA)

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Kulm-Hausherr Giusep Fry ist mit seinem Rekurs gegen einen ersten Abbruchbefehl vom letzten März nicht durchgedrungen. Die überdachte Rondoterrasse sowie die in Stahl und Glas eingekapselte Südterrasse müssen weg. Dies hat die kantonale Baurekurskommission in diesen Tagen verfügt und eine Beschwerde Frys abgewiesen. Das Argument des Hoteliers, die ganzjährige Nutzung der Terrassen sei für einen profitablen Gastrobetrieb nötig, liess sie nicht gelten.

Der jüngste Entscheid bestätigt, was die Baudirektion im letzten März festgehalten hat. Auch sie kam zum Schluss, dass Fry die Terrassen unrechtmässig zu einem Wintergarten erweitert hatte. Mit dem Umbau des Restaurantkomplexes zu einem Seminarhotel im Jahr 2002 habe er den zulässigen Spielraum für bauliche Erweiterungen in der Landwirtschaftszone längstens ausgeschöpft, heisst es auch in der neusten Verfügung. Der Unternehmer kann jetzt ans Verwaltungsgericht gelangen.

Aussenbeleuchtung: Nachts begutachten

Die Aussenbeleuchtung muss die Baudirektion neu beurteilen. Sie hat es laut Rekurskommission unterlassen, auf der Hotelanlage im Dunkeln einen Augenschein vorzunehmen. Kritisiert wird die Baudirektion auch, weil sie den Abbruch der umstrittenen Bauten im Waldabstandsbereich selbst verfügt hatte. Dafür sind im Kanton die Gemeinden zuständig, in diesem Fall Stallikon. Fry klopfte man dort erst auf die Finger, als der Verein Pro Uetliberg und der Heimatschutz sich dafür einsetzten, dass auf dem Uto Kulm gleiche Rechte gelten sollen wie landauf und landab. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 11.12.2009, 14:47 Uhr

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18 Kommentare

Stefan Twerenbold

11.12.2009, 13:56 Uhr
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Lieber Herr Fry, machen Sie endlich eine Volksabstimmung zu ihrem schönen Uetlibergrestaurant und dnan werden wir sehen wie weit die staatlichen Paragraphenreiter und die anderen enidisch und psychisch angeschlagenen leute die gegen das schöne Ausflugsziel sind kommen. Wir brauchen in Zürich dringend mehr Abstimmungen zu solchen Sachen!!! Antworten


sandra schilttner

11.12.2009, 14:12 Uhr
Melden

finde ich super, dass das mit dem bäume-absägen und dem berg-wegbaggern auf dem uetliberg endlich aufhört. echt, ein ganzer - wenn auch kleiner gipfel - fehlt dort wegen der kinoterrasse mittlerweile. immer nur los auf die natur. ich find's super, dass er das zeugs abreissen muss. Antworten



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