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Fuhrers Amt feierte bereits 2009 für 100'000 Franken

Das Abschiedsfest für Regierungsrätin Rita Fuhrer (SVP) vom Donnerstag wird 100'000 Franken kosten. Gleich teuer war im vergangenen Jahr auch ein Mitarbeiteranlass mit Musical-Besuch.

«Ewigi Liebi»: Rita Fuhrer besuchte mit 800 Angestellten des Kantons ein Musical auf Kosten des Kantons.

«Ewigi Liebi»: Rita Fuhrer besuchte mit 800 Angestellten des Kantons ein Musical auf Kosten des Kantons.
Bild: Nicola Pitaro

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Noch bevor am Donnerstag im Zürcher Albisgüetli die Abschiedsfeier für SVP-Regierungsrätin Rita Fuhrer steigt, werden weitere teure Mitarbeiter-Feiern aus ihrem Amt bekannt. Bereits ein Anlass des Amts für Wirtschaft und Arbeit (AWA) im vergangenen Jahr hat 100'000 Franken gekostet, wie der «Landbote» schreibt.

Rund 800 Angestellte des AWA besuchten das Musical Ewigi Liebi und sassen auf Staatskosten beim Abendessen zusammen. Offenbar wird für das AWA alle zwei Jahre ein Mitarbeiteranlass durchgeführt, wie Fuhrers Mediensprecher Gregor Lüthy bekannt gab. 2007 seien die Kosten aber «sehr viel niedriger» ausgefallen. Genauere Angaben fehlen jedoch.

«Amtsübergreifender Mitarbeiteranlass»

Andere Ämter in Fuhrers Volkswirtschaftsdirektion feierten 2009 vergleichsweise bescheiden. Am Ausflug des Amts für Verkehr nahmen 42 Personen teil. Kosten: 4850 Franken. Zum selben Preis reisten 35 Mitarbeiter des Generalsekretariats nach Winterthur, fuhr in einem Boot auf dem Rhein und besuchte die Staatskellerei.

Ob sämtliche Veranstaltungen mit Rücklagen der Volkswirtschaftsdirektion finanziert worden sind, bestätigt Lüthy nur im Fall des Generalsekretariats und der Abschiedsfeier für Fuhrer. Offiziell handelt es sich beim Fest im Albisgüetli nicht um die Abschiedsparty, sondern einen «amtsübergreifenden Mitarbeiteranlass». Da die Verwendung der Rücklagen nicht exakt umschrieben ist, beurteilt die Volkswirtschaftsdirektion die Finanzierung als gerechtfertigt. (ep)

Erstellt: 27.04.2010, 10:27 Uhr

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16 Kommentare

Hans Meier

27.04.2010, 21:00 Uhr
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@Patrick Zwahlen Ihre Kommentar ist typisch SVP. Sobald die Argumente ausgehen wird auf den Mann gespielt. Ich verstehe das Kompliment für meine Kommentare. Antworten


Claudia Schmid

27.04.2010, 17:21 Uhr
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@hauri: Sie haben die Parteientaktik noch nicht verstanden. Gelegentlich gegen die Exekutive der anderen Partei schiessen, auch unberechtigerweise, ist immer gut fürs eigene Image. Macht links und rechts. Die Personalfluktuation war erwiesenermassen nicht anderst als bei anderen Regierungsräten, wurde durch eine Komission auch geprüft. Die Lüge wird nicht wahrer, wenn sie oft wiederholt wird. Antworten


Hans Hauri

27.04.2010, 14:45 Uhr
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@moser: Die Stimmung im Departement Furer war immer ausgezeichnet, deshalb die überdurchschnittlich hohe Personalfluktuation, die sogar Anlass zu Anfragen im Kantonsrat war. So konfliktfrei und lieblich wie zu den "Kolleginnen" Fierz und Maurer scheint der Umgang auch zu den Untergebenen gewesen zu sein. (Ende der Ironie) Da mags dann schon mal ein Zückerli leiden. Antworten


Peter Singer

27.04.2010, 14:28 Uhr
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... beim Einkommen und Pensionansprüche einer Regierugsrätin würde ich es mir nicht nehmen lassen das Abschiedsfest aus eigenen Mitteln zu berappen. Antworten


Claudia Schmid

27.04.2010, 13:57 Uhr
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Habe bereits an mehreren Orten gearbeitet und Mitarbeiteranlässe erlebt. Dies sind ganz normale Zahlen und wirklich kein Skandal. Die Gelder sind Bestandteil des Lohnes und gehören den Mitarbeitern, und könnten kaum durch Frau Fuhrer gestrichen werden. Wieso Beamten keine Anlässen haben sollten verstehe ich wirklich auch nicht. Die anderen Direktionen kennen mit Sicherheit auch solche Anlässe. Antworten


Patrick Zwahlen

27.04.2010, 13:47 Uhr
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@Hans Meier: Was Sie immer alles wissen, und wo Sie schon überall gearbeitet haben.. Toll für Sie.. Antworten


Erich Moser

27.04.2010, 13:32 Uhr
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Dank Frau Furrer hat im Departement immer eine gute Stimmung geherrscht und die Mitarbeitenden waren immer motiviert. Das sollte man auch anerkennen. Antworten


marie berner

27.04.2010, 12:39 Uhr
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jaja, liebe SVP: bei der eigenen Klientel zeigt man sich gerne grosszügig. Antworten


Hans Meier

27.04.2010, 11:59 Uhr
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Ich kann Herrn Tanner nur unterstützen. Ich habe einmal beim Kanton gearbeitet. Wir mussten unser Weihnachtsessen selbst bezahlen! Aber das war kein SVP-Abteilung, also wurden kein Geld verteilt. Antworten


Sascha Andras

27.04.2010, 11:50 Uhr
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CHF 100'000 : 800 = CHF 125. Gegenüber CHF 4850 : 35 = CHF 139. Scheint mir nicht "vergleichsweise bescheiden". Aber logisch ist natürlich, dass bei einem Amt mit 800 Mitarbeitenden am Schluss eine Zahl rauskommt, die wunderbar zur Empörung verlockt. Antworten


Karl Springer

27.04.2010, 11:47 Uhr
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Wenn Frau Fuhrer eine SP-Politikerin wäre, hätten wir dies dann auch erfahren? "Dies" heisst: nichts Genaues weiss man (noch) nicht. Antworten


Rolf Heinzmann

27.04.2010, 11:03 Uhr
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Es gibt keine Verwaltung auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene, die nicht gelegentlich etwas für die Mitarbeitenden tut, z.B. Weihnachtsessen o.a.. Dass diese aus Steuergelder bezahlt werden ist logisch, denn der Staat finanziert sich ja praktisch ausschliesslich durch Steuergelder. Auch bei der Verwaltung gilt: je mehr Mitarbeiter eine Einheit hat, desto teuer wird das Fest. Absolut Skandalfrei Antworten


Lukas Tanner

27.04.2010, 11:01 Uhr
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@weiersmüller: recht haben sie - wenn es über stadt oder kanton verteilt wäre. aber wie ist es zu erklären, dass die mitarbeiter der jugendanwaltschaften sogar ihr weihnachtsessen selber bezahlen müssen? leider sind die zückerchen recht ungleichmässig verteilt. Antworten


Jürg Schmid

27.04.2010, 10:44 Uhr
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Was predigt jetzt auch die SVP die ganze Zeit? Sparen, sparen, sparen, Steuern senken. Gilt offenbar nur für die "Gutmenschen". Selber lässt mans knallen. Antworten


Hedvika Post

27.04.2010, 10:43 Uhr
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Von diesem Betrag leben Menschen am Existenzminimum 4Jahre und Frau Fuhrer gibt es in einer Nacht aus, ist das nicht etwas zu überrissen? Antworten


Urs Weiersmüller

27.04.2010, 10:35 Uhr
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Auf den einzelnen Mitarbeiter umgerechnet sind das keine grossen Beträge. Für solche Zückerchen an die Mitarbeiter sollte es beim Staat wie bei Privatfirmen Platz im Budget haben und sind durchaus vertretbar. Nur Bünzlis wittern darin einen Skandal. Antworten



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