Fuhrers Amt feierte bereits 2009 für 100'000 Franken
Aktualisiert am 27.04.2010 16 Kommentare
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Noch bevor am Donnerstag im Zürcher Albisgüetli die Abschiedsfeier für SVP-Regierungsrätin Rita Fuhrer steigt, werden weitere teure Mitarbeiter-Feiern aus ihrem Amt bekannt. Bereits ein Anlass des Amts für Wirtschaft und Arbeit (AWA) im vergangenen Jahr hat 100'000 Franken gekostet, wie der «Landbote» schreibt.
Rund 800 Angestellte des AWA besuchten das Musical Ewigi Liebi und sassen auf Staatskosten beim Abendessen zusammen. Offenbar wird für das AWA alle zwei Jahre ein Mitarbeiteranlass durchgeführt, wie Fuhrers Mediensprecher Gregor Lüthy bekannt gab. 2007 seien die Kosten aber «sehr viel niedriger» ausgefallen. Genauere Angaben fehlen jedoch.
«Amtsübergreifender Mitarbeiteranlass»
Andere Ämter in Fuhrers Volkswirtschaftsdirektion feierten 2009 vergleichsweise bescheiden. Am Ausflug des Amts für Verkehr nahmen 42 Personen teil. Kosten: 4850 Franken. Zum selben Preis reisten 35 Mitarbeiter des Generalsekretariats nach Winterthur, fuhr in einem Boot auf dem Rhein und besuchte die Staatskellerei.
Ob sämtliche Veranstaltungen mit Rücklagen der Volkswirtschaftsdirektion finanziert worden sind, bestätigt Lüthy nur im Fall des Generalsekretariats und der Abschiedsfeier für Fuhrer. Offiziell handelt es sich beim Fest im Albisgüetli nicht um die Abschiedsparty, sondern einen «amtsübergreifenden Mitarbeiteranlass». Da die Verwendung der Rücklagen nicht exakt umschrieben ist, beurteilt die Volkswirtschaftsdirektion die Finanzierung als gerechtfertigt. (ep)
Erstellt: 27.04.2010, 10:27 Uhr
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16 Kommentare
Auf den einzelnen Mitarbeiter umgerechnet sind das keine grossen Beträge. Für solche Zückerchen an die Mitarbeiter sollte es beim Staat wie bei Privatfirmen Platz im Budget haben und sind durchaus vertretbar. Nur Bünzlis wittern darin einen Skandal. Antworten
CHF 100'000 : 800 = CHF 125. Gegenüber CHF 4850 : 35 = CHF 139. Scheint mir nicht "vergleichsweise bescheiden". Aber logisch ist natürlich, dass bei einem Amt mit 800 Mitarbeitenden am Schluss eine Zahl rauskommt, die wunderbar zur Empörung verlockt. Antworten


































