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Gezänk um Sonntagsverkauf: Einsprache gegen die Stadt

Weil Polizeivorsteherin Esther Maurer keinen weiteren Sonntagsverkauf bewilligen will, erhebt die City Vereinigung Einsprache gegen die Stadt. Maurer missachte öffentliches Interesse, protestiert die Vereinigung.

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An diesem Tag würde die Interessensgemeinschaft City Vereinigung die Geschäfte in der Stadt Zürich eigentlich gerne öffnen. Am 27. Dezember beginne traditionsgemäss der Ausverkauf, schreibt deren Präsident Robert Ober in einer Mitteilung von heute Freitag. Gerade der 27. Dezember bringe den Läden hohe Frequenzen und dringend benötigte Umsätze.

Zudem wären die Geschäfte in der Stadt Zürich sonst an drei aufeinanderfolgenden Tagen geschlossen. «Es besteht ein dringendes Bedürfnis der Bevölkerung, an diesem Tag Lebensmittel einkaufen zu können», argumentiert Ober weiter. Die Kunden wären sonst genötigt, beispielsweise am Flughafen einzukaufen.

Verkaufspersonal schon erheblich belastet

Für diese Argumente hatte SP-Polizeivorsteherin Esther Maurer jedoch kein Gehör. Sie lehnte das Gesuch für einen weiteren Sonntagsverkauf ab. Das Verkaufspersonal sei wegen des Weihnachtsgeschäfts schon erheblich belastet, so die Begründung.

Die City Vereinigung will jedoch an ihrem Begehren festhalten. Die hohe Belastung der Angestellten sei kein Grund, die Läden am 27. Dezember nicht zu öffnen. Die arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften, also die Gewährung von freien Tagen, müssten schliesslich in jedem Fall eingehalten werden, schreibt Ober. Aus diesem Grund erhebt Ober nun Einsprache gegen die Stadt. In der Einsprache hält er fest, dass die Polizeivorsteherin «der gesamtwirtschaftlichen Situation und dem öffentlichen Interesse in keiner Art und Weise Rechnung trage». (fsc/sda)

Erstellt: 03.04.2009, 11:03 Uhr

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