Zürich
Grabfeld für Muslime in Winterthur eingeweiht
Artikel zum Thema
- «Es ist ein Gerücht, dass man von Würmern gefressen wird»
- Wo man nach dem Jenseits fragen kann
- Friedhof Herrliberg spaltet die Generationen
Teilen und kommentieren
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Auf dem Friedhof Rosenberg ist am Freitag ein 3700 Quadratmeter grosses Grabfeld für Muslime eingeweiht worden. Wie es der Islam vorschreibt, werden die Verstorbenen in diesem Friedhofsteil in der Erde bestattet und die Gräber nach Mekka ausgerichtet. Sechs Kalksteinmauern geben dafür die Richtung vor, wie die Stadt Winterthur am Freitag mitteilte.
Knapp 12 Prozent der Winterthurer Bevölkerung sind mittlerweile muslimischen Glaubens. In den letzten Jahren stieg die Zahl der Todesfälle auf etwa 20 pro Jahr. Die Hälfte der Verstorbenen wurde für die Bestattung in ihr Heimatland gebracht.
Kosten liegen bei 1,5 Millionen
Der Grosse Gemeinderat hatte sich 2010 ohne Gegenstimme für den Bau dieses Grabfeldes ausgesprochen. Die Baukosten betragen 1,53 Millionen Franken. Muslimische Grabstätten gibt es bereits in Basel, Bern, Genf, Luzern und Zürich.
(jcu/sda)
Erstellt: 16.11.2012, 15:40 Uhr
Zürich
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.


























