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Gratis Wasser für alle

Konsumentenschützer wollen die Wirte zur Abgabe von Hahnenwasser zwingen – notfalls per Gesetz. Der Gastroverband tobt.

Wasser zu Essen – aber immer gratis: Der Gastroverband empfindet das als «Eingriff in die Gewerbefreiheit».

Wasser zu Essen – aber immer gratis: Der Gastroverband empfindet das als «Eingriff in die Gewerbefreiheit».
Bild: Keystone

Umfrage

Sollen die Wirte im Kanton Zürich dem Gast kostenlos Hahnenwasser abgeben?

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Die drei grossen Schweizer Konsumentenorganisationen SKS, FRC und ASCI fordern, dass Wirte dem Gast kostenlos Hahnenwasser abgeben. «Der Wasserkonsum in Flaschen ist weder aus Gründen der Ernährung noch der Hygiene oder Wirtschaftlichkeit sinnvoll. Im Gegenteil: Dieser Konsum belastet zusätzlich die Umwelt», schreiben die Organisationen. Das Hahnenwasser koste 250 bis 500 Mal weniger als dasjenige in der Flasche, und der Konsum sei 1000 Mal ökologischer.

Gastroverband will kämpfen

Für Ernst Bachmann, den Präsidenten des Gastroverbandes des Kantons Zürich, ist diese Forderung «ein Eingriff in die Gewerbefreiheit der Wirte». Bachmann will sie deshalb bekämpfen. Die Konsumentenorganisationen haben vor wenigen Tagen ihr Anliegen bei den Gastroverbänden schriftlich deponiert.

Falls keine Branchenlösung gefunden wird, wollen die Konsumentenorganisationen das kostenlose Hahnenwasser auf gesetzlichem Weg einfordern. Am 22. März, dem Tag des Wassers, sind Aktionen geplant, um dem Vorhaben zum Durchbruch zu verhelfen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 16.03.2010, 10:41 Uhr

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61 Kommentare

Rafael Hodel

03.07.2010, 15:04 Uhr
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Gestern meldete ich mich als Fahrer fürs Opera in LU.Während dem meine Freunde kräftig in die Tasche griffen und sich mit Alkohol zu dröhnten blieb ich beim Wasser.Leider nur in Flaschen.Obwohl ich meine trinkfreudigen Kollegen mitbrachte, war der Club nicht bereit mir ein Glas Leitungswasser zu geben-->Das nächste mal wird dort Geld ausgegeben wo man auch dem Fahrer ein Stück weit entgegen kommt Antworten


Alexander Beck

30.06.2010, 00:38 Uhr
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Heute Abend war ich mit Freunden bei Bottega Berta im Kreis 3. Wir bestellen Abendessen und Getränke in Höhe von CHF 114. Als ich dann den Kellner fragte, ob ich auch ein Glass Hahnenwasser bekommen darf, weil ich ein Medikament einnehmen muss, sagte er mir ich soll nicht unverschämt sein und verweigerte mir das Hahnwasser, ausser ich bezahle dafür... Wie kleinlich und peinlich kann man nur sein? Antworten


albert bänziger

23.03.2010, 08:19 Uhr
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freitag abend reservation 4 personen: gegessen 2 gemischte salat 3 mal halben liter hanenwasser rechnung 17.- in der selben zeit über 30 personen abgewiesen da kein platz. wie soll ich da auf meinen lohn kommen mit einer umsatzbeteiligung von 11,5 % ??? Antworten


Bruno Lustenberger

17.03.2010, 17:25 Uhr
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Also ich bin ein Wirt - gerne ein Wirt. Wie alle anderen Erwerbstätigen will auch ich Ende Monat meinen Lohn auf dem Konto. .. und jetzt kommt also ein Gast, benutzt den Gratisparkplatz und die Gratistoilette, bestellt ein Glas Gratiswasser und liest dazu die Gratiszeitung. Was das gibt es nicht? Doch das gibt es schon heute und zwar immer mehr! Vorschlag: Das Gratiswasser in der Grossbank abgeben Antworten


Silvia Rieder

17.03.2010, 17:08 Uhr
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Ich denke, dass manchen nicht bewusst ist, dass Gäste, die Hahnenwasser wollen, nur in Restaurants ESSEN gehen, wo sie dies dazu bekommen. Also geht den Wirten, die es nicht anbieten dadurch nicht nur Umsatz von Getränken, sondern auch von Essen verloren. Ich finde es gut, wenn man Hahnenwasser bekommt, das macht einen Gatbetrieb viel sympatischer. Antworten


Pascal Wyss

17.03.2010, 17:02 Uhr
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Wenn ein Kunde etwas bestellt, sollte ein Glas Hahnenwasser dazu selbstverständlich sein. Das ist leider nicht in allen schweizer Lokalen so. Ich finde es unverschämt, wenn in solchen Fällen Geld verlangt wird. Hahnenwasser sollte man nur bezahlen, wenn nichts anderes konsumiert wurde. Antworten


Hugo Müller

17.03.2010, 15:25 Uhr
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Wieso ist dann das Aufstellen und Reinigen von Aschenbechern gratis? Das ist doch auch eine Dienstleistung und ist mit Arbeit verbunden! Antworten


Alfred Stark

17.03.2010, 14:28 Uhr
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Aktuell halte ich mich in den USA, genauer in Boston, auf. Seit zwei Jahren bin ich regelmaessig hier, und noch nie habe ich fuer Trinkwasser in Restaurants etwas bezahlen muessen. Ja, ungefragt erhalte ich ein Glas Wasser (mit den unvermeidlichen Eiswuerfeln natuerlich) neben das Gedeck gestellt, noch bevor ich mich ueberhaupt fzur Bestellung entschlossen habe. Warum nicht auch in der Schweiz? Antworten


Fritz Häberli

17.03.2010, 13:29 Uhr
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Wie heisst es so schön: Nichts ist gratis, sogar den Tod muss man mit seinem Leben bezahlen. Wieso sind eigentlich die Broschüren und Ratgeber der Stiftung für Konsumentschutz nicht gratis auf der Internetseite verfügbar? Weil sie Aufwand bedeuten, der jemand bezahlen muss. Früher waren Bankkonten gratis, Papiertaschen beim Grossverteiler, man hatte sogar einen Sitzplatz im ÖV. Wasser soll kosten! Antworten


Luzia Keller

17.03.2010, 12:15 Uhr
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Der Gast ist nun mal König und wird bestimmt diese kleine Geste des Gastlokals entsprechend honorieren. Zu einem Menu mit Wein sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass eine Karaffe Hahnenwasser serviert wird. In Asien ist dies üblich (sogar Reis unbeschränkt!) und sonst im Ausland nach den Beiträgen hier ebenso. Also, Gastgeber in der Schweiz: wollt Ihr zufriedene Gäste haben oder nicht? Antworten


Peter Eckerlin

17.03.2010, 11:13 Uhr
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Vielmehr ist es ein Zeichen der Gastfreundschaft wenn einem ein Glas Wasser angeboten wird. Die Diskussion bei vielen Wirten dreht sich oft zuerst ums Jammern, das Geld und dann erst um denn Service. Wenn ein guter Service geboten wird, verbessert sich der Umsatz und erübrigt sich das Jammern. Wenn jemand einen Grund hat zu Jammern dann sind es die Konsumenten über den oftmals schlechten Service. Antworten


Eugen Fischer

17.03.2010, 10:47 Uhr
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Vile Leute vergessen, Wasser hat zwei Preise, einseits das Zuwasser und anderseits das Abwasser! Vor allem das Abwasser mit gleicher Berechnungsgrundlage ist bis drei Mal so teuer wie das Zuwasser. Wasser wird sowieso zu marktstragtegischem Wert und wird auch zu Spekulationen an den Börsen Einzug halten, dann Gnade uns Gott. Wasser wird zu einem Spielball der Mächte und dem Markt. Antworten


Tom Würgler

17.03.2010, 10:44 Uhr
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Das eigentliche Problem besteht m.E. eher darin, dass dem Gast immer häufiger eine 5dl-Flasche gebracht und diese überaus kräftig abgerechnet wird (wegen dem exklusiven H2O drin). Ich bastel mir jetzt ein "Ich nehm' auch eine 3dl-Flasche"-Schildchen... Antworten


Gamsriegler Yvonne

17.03.2010, 09:19 Uhr
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Ich trinke zu Hause immer nur Hahnenwasser und würde das auch gerne im Restaurant tun. Denn das Wasser das in der CH aus dem Hahn kommt, ist sehr gutes Wasser und übertrifft oft die Qualität des Wassers, das in Flaschen abgefüllt wird. Ich bin auch bereit, etwas dafür zu bezahlen. Aber billiger als ein Wasser in der Flasche muss es schon sein! Antworten


Luciano Tanner

17.03.2010, 09:15 Uhr
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Na ja, so wahr ist die Aussage von Herrn Bachmann auch nicht. War kürzlich mit meiner Partnerin zum Abendessen im Muggenbühl und sie hat noch zusätzlich Hahnenwasser bestellt. Ausserdem sollte es selbstverständlich sein, dass zu einer Flasche Wein kostenlos Wasser zur Verfügung gestellt wird. Antworten


Tom Müller

17.03.2010, 08:57 Uhr
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Es ist eigentlich ziemlich unverschämt von einem Gast, etwas gratis zu erwarten. Als ob wir uns hier kein Mineralwasser mehr leisten könnten! Den Konsumentenschützern gehts nur um das Öko-Argument, obwohl das Hahnenwasser mit Hormonen verseucht ist, die in der ARA nicht abgebaut werden können. Prost! Antworten


Peter Müller

17.03.2010, 08:07 Uhr
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Kaum ist das Thema Rauchen in Restaurants unter Dach und Fach, geht es gleich weiter! Was kommt wohl noch alles auf uns Wirte zu? Lasst uns doch einfach in Ruhe arbeiten, jeder auf seine Weise, mit seinem Angebot und seiner Dienstleistung. Der Gast kann ja auswählen, wohin er sein Geld bringt. Im übrigen frage ich mich, was das Motiv ist, GRATIS Wasser zu trinken? Nur Ökologische Gründe? Wohl kaum Antworten


Nora Martinek

17.03.2010, 00:25 Uhr
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Ich trinke sowieso Mineralwasser, also ist mir das eigentlich egal. Wein wird auch durch die ganze Welt transportiert - wieso soll ich da nicht Wasser auch mal aus Frankreich oder woher auch immer trinken. Wer gratis Wasser will - zu hause hats sicher irgendwo einen Wasserhahn. Antworten


Chrigu Montana

16.03.2010, 21:21 Uhr
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Was soll das Theater? In meinem Lokal bekomme ich das Wasser umsonst und danke es mit einem extra Trinkgeld. Soll doch jedem Restaurant selbst überlassen werden oder brauchen wir eine Kampf-Wasser-Verordnung?? Antworten


Heinz Michel

16.03.2010, 21:00 Uhr
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Dass der Gastroverband bei allem und jedem tobt sind wir uns ja bereits gewohnt. Dass das mit dem Gratiswasser wunderbar funktioniert zeigt seit drei Jahren z.B. das Restaurant Zurlinden in Zürich. Man sitzt ab und kriegt schon mal Wasser auf den Tisch. Gratis und soviel man will. Dass da die meisten Leute dann mehr Wein bestellen ist der schöne Nebeneffekt für den Wirt. Geht doch! Antworten


Markus Leutwyler

16.03.2010, 20:04 Uhr
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Sind das nicht die gleichen Verbände, die dann im Gegenzug die Mindestlöhne für das Personal festschreiben? Aber in der Schweiz ist das so: Selbständige sollen gefälligst gratis arbeiten und dafür ihre Mitarbeiter auf dem seidenen Kissen herumtragen. Ich hab die Selbständigkeit gesehen und ihr aus solchen Gründen "Tschüss" gesagt. Ciao, ciao ihr schönen Arbeitsplätze... Antworten


Pascal Kessler

16.03.2010, 18:24 Uhr
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Ja klar wiedermal GastroSuisse, immer in den Schlagzeilen wenn darum geht in die eigene Tasche wirtschaften. (Rauchverbot, Grüselwirte und nun das Glas Hanenburger). Aber dann gerne 5.- für ein Kafi verlangen. In der Schweiz bezahlen wir die höchsten Speise/Getränge Kosten, erhalten aber vielerorts schäbige Leistungen. Gerade das Glas Wasser wäre dann eine kleine Aufmerksamkeit... Antworten


Bruno Gächter

16.03.2010, 18:02 Uhr
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Wir führen seit bald 6 Jahren ein Restaurant und bei uns hat noch nie jemand für Hahnenburger etwas bezahlt. Höchstens Trinkgeld wurde dafür gegeben. Wir bedankten uns auch bei den Gästen dafür! Antworten


Werner Brunner

16.03.2010, 16:58 Uhr
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Nicht schon wieder ein Gesetz. Der Wirt, der möchte, kann das Wasser gratis ausschenken. Der andere kann etwas in Rechnung stellen, wenn er dann will. Und der Kunde kann ja selbst entscheiden, ob er den einen oder anderen Wirt unterstützt. Der Markt regelt das von selbst, ohne Gesetz. Antworten


Björn Ziegler

16.03.2010, 16:50 Uhr
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@ Hans Schmid: Nun ja im gelobten Land mag das ja wohl sein, doch bezahlen Sie dem Service einen Tip von 10% des Gesamtbetrags. Mit diesem gelten Sie die Personalkosten ab. Bin mir sicher, dass jeder Wirt Sie mit Wasser "abfüllt" für ein Trinkgeld von 10%. Es selbstvertändlich, dass wir konsumierenden Gäste Leitungswasser offerieren, nach einem guten Menu auch mal ein Grappa für nette Gäste.... Antworten


Marc Bourgeois

16.03.2010, 16:18 Uhr
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Ich denke auch, dass Hahnenwasser gerade so gut wie irgend ein Evian ist. Aber wieso bitteschön sollen das die Wirte gratis anbieten? Die entstehenden Kosten sind nicht unerheblich. Wer nicht auf Glas, Tisch und Bedienung verzichten möchte, soll bitteschön bezahlen. Für alle anderen: Am "Brünneli" auf der Toilette gibt's hektoliterweise Wasser. Garantiert gratis. Ach so, nicht genug gut... Antworten


Irene Bernhard

16.03.2010, 16:00 Uhr
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Wenn ich zu einem guten Essen Wein und Hahnenwasser dazu bestelle und mir das Restaurant zum Schluss das Wasser verrechnen will, bin ich jeweils zum letzten Mal in diesem Restaurant gewesen und rate auch meinem Bekanntenkreis von einem Besuch ab. Dass aber Wasser per se gratis serviert werden muss, empfinde ich als weitere Bevormundung der unternehmerischen Freiheit. Antworten


Daniel Peter

16.03.2010, 15:50 Uhr
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Das Coperto inkl. Wasser für 5.-- Franken, gekühlt serviert in einer anständigen Karaffe, fände ich absolut korrekt. Antworten


Giovanni Baptista

16.03.2010, 15:21 Uhr
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Bei DIESEN Konsumentenorganisationen bin ich weder Mitglied noch fühle ich mich durch sie vertreten. Als guter Gast erhalte ich zu meinen Konsumationen (Essen, Kaffee) in jedem Restaurant gratis Hahnenburger, wenn ich anständig darnach frage. Manchmal frage ich mich aber, ob diese wohlstudierten halbgebildeten Schreibtischtäter schon mal in einem eigenen Unternehmen eigenes Geld verdienen mussten? Antworten


Carlo Müller

16.03.2010, 14:59 Uhr
Melden

Wenn jemand in ein Lokal geht und bloss ein Glas Hahnenwasser bestellt, dann ist es angemessen, dafür etwas zu verlangen. Wenn ich aber für zig Franken esse, vielleicht sogar noch teuren Wein bestelle und der Wirt mir dann noch das Hahnenwasser verrechnet, dann kann er sicher sein, dass ich zum letzten Mal dort gegessen habe. Vielen CH-Wirten fehlt einfach das Flair für guten Service! Antworten


Christoph Lüchinger

16.03.2010, 14:59 Uhr
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1x Essen für 2 in einem normalen Zürcher lokal kostet knappe 100Fr. !!!! Wer da denkt, dass ein gratis-Glas Hahnenburger nicht mehr drinliegt, der ist seehr bemitleidenswert. Ich für meinen Teil habe Lokalitäten in der Schweiz gesehen. Glücklicherweise wohne ich in Grenznähe und kann mein Geld ins Ausland tragen, wo ich noch nicht dermassen abgezockt werde. Antworten


Hans Inauen

16.03.2010, 14:57 Uhr
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Auf den "Sturm im Wasserglas" möchte ich nicht mehr eingehen. Ich war einmal zum Essen in einem Restaurant und verlangte Brot weil dies nicht automatisch gereicht wurde aber dann zusätzlich auf der Rechnung stand.. Eigentlich war ich zweimal dort, das erste und das letzte Mal. Antworten


Sandro Volmenheider

16.03.2010, 14:54 Uhr
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Also "gratis" müsste es nicht sein aber die Wasserpreise im Restaurant finde ich schon übertrieben (0.5L irgendwo um die CHF 6.50). Beim Cafe brechen wir auch Rekorde. Wahrscheinlich kommt es davon, dass wir überall und alles ändern wollen (Rauchverbote etc) und dann erfinden "sie" wieder eine neue Anzapfquelle. Wie bei den Banker und Krankenkassenprämien - viel Rauch und passieren tut nix. Antworten


Hans Schmid

16.03.2010, 14:45 Uhr
Melden

In US-amerikanischen Restaurants ist es selbstverständlich, dass man auf Anfrage oder sogar ungefragt kostenlos mit Wasser versorgt wird. Dies auch in Städten wie New York oder San Francisco wo z.B. die Mieten ähnlich hoch sind wie hier. Dass dies hierzulande nicht möglich sein soll ist nichts als eine oberfaule Ausrede der Wirte! Ich werde den Vorstoss der Konsumentenschützer 100% unterstützen. Antworten


Barbara Eichenberger

16.03.2010, 14:04 Uhr
Melden

Die Gastwirte sollen für ihre Arbeit sauber entlöhnt werden, resp. Geld bekommen für Löhne bezahlen, Miete, Infrastruktur etc. Wenn ich auswärts essen/trinken gehe, werde ich bedient und das bezahle ich. Wenn ich es mir nicht leisten kann, bleib ich zu Hause. Andrerseits: eine Karaffe Leitungs-Wasser auf den Tisch, wenn die Gäste sich auch sonst noch was bestellen, sollte drin liegen. Antworten


Meili Hansueli

16.03.2010, 13:46 Uhr
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Das offerieren von Wasser ab der Roehre ist ja begruessenswert. Wer aber bezahlt den Service, die Miete, den Strom, das abwaschen, den Sitz, etc. Werdet einfach vernuenftig, jeder Wirt wird mit Vergnuegen Hahnenwasser servieren, aber bitte seine Unkosten bezahlen, auch der Wirt braucht ein Einkommen. Sonst sollen sie doch alle das Wasser zu Hause drinken. Antworten


Björn Ziegler

16.03.2010, 13:19 Uhr
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Stellen Sie sich mal vor Sie hätten ein Unternehmen und es wird Ihnen in den verschiedensten Bereichen drastische Barrieren aufdokoriert. Ein Glas Leitungswasser kostet den Wirten nichts, "ausser" Personal-, Reinigungs-, Beschaffungskosten bis hin zu den Kosten Ihres Platzes die uns verloren gehen für bessere Kunden. Rauchfreie Gastro die gab es bereits; doch wieso waren diese immer leer?! Happy?! Antworten


Tom Müller

16.03.2010, 13:08 Uhr
Melden

Zwischen Hahnenwasser und Wasser aus der Flasche gibt es sehr wohl einen geschmacklichen Unterschied! Und ins Restaurant geht man doch zum geniessen, nicht um ökologisch korrekt zu sein, oder? Antworten


Sabine Bachmann

16.03.2010, 13:07 Uhr
Melden

In zig Ländern bekommt man Hahnenwasser in der Karaffe UNGEFRAGT auf den Tisch! Mir ist schon oft passiert, dass ich Hahnenwasser bestellt hab, weil ich nur Wasser ohne Kohlensäure trinke, und man mir dann teures San Pellegrino Panna oder Evian vorsetzen wollte. Wenn ich dann abgelehnt habe, war die Bedienung für den Rest meiner Anwesenheit beleidigt. Was ich wiederum im Trinkgeld spüren lasse Antworten


Walter Zaugg

16.03.2010, 13:06 Uhr
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Der Vorschlag von Toni Schwendeler (11.16 Uhr) gefällt mir. Antworten


Urs-Werner Merkli

16.03.2010, 12:38 Uhr
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Das fehlt noch! Sollen doch die ganzen Amtstellen mal etwas gratis anbieten! Wir überzahlen jeden Amtswisch nochmals extra, trotz saftiger Steuern! Ich kenne genug Wirte, die einen tollen Service bieten und trotzdem immer mehr kämpfen müssen. Bei IKEA gibt's gratis Würschtli! Antworten


Andreas Egli

16.03.2010, 12:21 Uhr
Melden

@G. Specht: die Legende von der Not der Jugendlichen, die ihren sauer verdienten Stiftenlohn aus Gründen der Sparsamkeit in Bier statt in Wasser investieren ist immer wieder lustig zu lesen. Abgesehen davon: der Konsumentenschutz könnte auch fordern, dass Vollkornbrot beim Beck gratis sein sollte und Sie würden sagen recht so, sonst müssen die Jugendlichen ungesunde Schoggi kaufen.... Antworten


Bruno Weber

16.03.2010, 12:03 Uhr
Melden

Am Weltwassertag geht es um die weltweit 900 Millionen Menschen die keinen Zugang zu Trinkwasser haben. Wegen verschmutztem Trinkwasser sterben täglich 4000 Kinder. Die Konsumentenschützer sind mit ihrem Thema am Weltwassertag Fehl am Platz. Antworten


Rolf Iseli

16.03.2010, 12:01 Uhr
Melden

Das Gesetz besteht doch schon, oder ? Ein Glas Hahnen-Wasser und das Amtsblatt muss immer gratis abgegeben werden. Das sollte auch drinliegen wenn ich die Margen für eine Tasse Tee überschlage. Wirte die auch rechnen können werden überleben. Antworten


Berner Jakob

16.03.2010, 11:55 Uhr
Melden

Hir in Australien ist es selbstverständlich, dass kaltes Wasser zum Essen serviert wird Antworten


Daniel Landwehr

16.03.2010, 11:51 Uhr
Melden

@ S. Heierli: "Billlig essen und Wasser dazu, das geht einfach nicht auf." Meine Konsumation von Gestern in einem Mittelklasse Restaurant: Essen 44.-- 1 l. Mineralwasser aus einer Karaffe: CHF 10.-- von Billig kann also wirklich nicht die Rede sein. 1 Liter Mineralwasser kostet im COOP 30 Rappen bei Faktor 10 (!) wären das drei Franken. Die Zürcher Restaurants sind viel zu teuer, Korrektur nötig Antworten


Adrian Burger

16.03.2010, 11:35 Uhr
Melden

Hahnenwasser gibt es bei normalem Konsum jetzt schon gratis. Für Geizkragen, die jedoch nichts konsumieren wollen, soll es auch kein Gratis-Wasser geben. Wer bezahlt denn die anteilsmässig anfallenden Kosten für Miete, Infrastruktur, Personal und Geschirr? Schliesslich muss auch ein Glas, das Hahnenwasser enthält, gewaschen werden. Ein entsprechender Kostenbeitrag ist damit ein absolutes Minimum. Antworten


Susi Heierli

16.03.2010, 11:29 Uhr
Melden

Da bin ich auch dafür, aber nur mit einem anderen Getränk zusammen. Sonst werden einfach die Preise für's Essen aufschlagen. Die Wirte müssen ja etwas verdienen, sonst gehen alle Gaststätten in der traditionellen Form zu und es bleiben noch die Schnellimbisse und die Bars. Billlig essen und Wasser dazu, das geht einfach nicht auf. Antworten


Bruno Ernst

16.03.2010, 11:23 Uhr
Melden

Wann begreift endlich auch der Konsument, dass der Kostenanteil der Löhne und der Lokalität im Minimum 75% beträgt. Die Personalkosten zum Überbringen des Getränkes sind bei Hahnenwasser etwa 1.75 Franken und ich, der gerne gemütlich ein Bier oder Glas Wein geniesst, bin nicht bereit diese Kosten mitzutragen. Gratis ist nie Umsonst, hier würde das Personal Ihre Zeche bezahlen! Antworten


Werner Buebiker

16.03.2010, 11:16 Uhr
Melden

es überrascht gar nicht, dass der (ewiggestrige?) gastroverband sturm läuft. der gedanke, dass sie eigentlich gastgeber sind, welche gerne gäste bewirten, scheint dort wohl schon länger in vergessenheit geraten zu sein. klar: auch ein gastrounternehmen muss schwarze zahlen schreiben; ich bin jedoch überzeugt, dass dies auch mit gratiswasser aus dem hahnen möglich ist. Antworten


Toni Schwendeler

16.03.2010, 11:16 Uhr
Melden

Hahnenwasser sollte gekühlt und in einer anständigen Karaffe ausgeschenkt werden. Für das einfüllen, bringen und abwaschen kann der Wirt SFR. 2.-- in Rechnung stellen. Das wäre ein fairer Vorschlag. Das Mineralwasser aus der Flasche, macht sowohl aus ökologischer- wie auch aus ökonomischer Sicht keinen Sinn. Antworten


Klaus Schulz

16.03.2010, 11:15 Uhr
Melden

Endlich kommt das auch in der Schweiz. Wurde auch langsam Zeit... Antworten


Andreas Steiner

16.03.2010, 11:09 Uhr
Melden

Richtig so! Wer ein Mineralwasser auf den Tisch bestellt, dass durch halb Europa gekarrt wurde, ist nicht auf dem neusten Stand. Hahnenwasser ist in den meisten Fällen erst noch gesünder. Und dass Hr. Bachmann die Zeichen der Zeit verpasst, hat er mit dem Gastroverband schon beim Rauchverbot gezeigt. Antworten


rene zimmermann

16.03.2010, 11:08 Uhr
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Interessant, die Forderung nach einer gesetzlich erzwungenen, kostenlosen Dienstleistung, die ein Privatunternehmen zu erbringen hat. Da öffnen sich ja ungeahnte Möglichkeiten. Gratisgeld bei der Bank, Gratiswurst beim Metzger und nicht zuletzt: Gratisarbeit, geleistet von den Gratiswassertrinkgästen. Im übrigen sind in allen Restaurants frei zugängliche Anschlüsse mit Gratiswasser vorhanden. Antworten


Jonas Schmid

16.03.2010, 11:06 Uhr
Melden

Der Gastroverband soll nicht so ein Theater machen, eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Hahnenwasser gratis abgegeben wird, insbesondere weil kaum Gäste in ein Restaurant gehen um nur Hahnenwasser zu konsumieren. Haltet es doch wie in Italien, und wenn jemand Wasser verlangt kostet das nichts dafür gibts eine Pauschale für Tips, Besteck und Gläser, .... Antworten


Jakob Kohn

16.03.2010, 10:51 Uhr
Melden

Die armen Wirte, immer werden sie gebeutelt von der undankbaren Kundschaft, die auch noch etwas trinken möchte, das keinen Alkohol hat. Aber ernst: Wenn es denn nicht so einfach geht, weshalb überlegen sich die Wirte nicht das Coperto einzuführen: Der Sitzplatz kostet Fr. 2.50 und dafür gibt es Wasser und Brot. Es gibt viele Orte auf der Welt, wo dies gang und gäbe ist! Antworten


Marcel Mettler

16.03.2010, 10:51 Uhr
Melden

Als Gastronom möchte ich folgendes festhalten; trinkt ein Gast ein bezahltes Getränk wie bsw. Kaffee oder Wein ist die Beigabe von Hahnenwasser selbstverständlich. Wenn wir aber allen die Gläser waschen und polieren müssen um ihnen eine Getränk for free zu kredenzen, wird das Gastgewerbe von brotarm zu brotlos. Möchte mal eine Bank sehen, welche etwas verschenkt. Antworten


Gerhard Specht

16.03.2010, 10:49 Uhr
Melden

zuerst wehrt sich der gastroverband gegen das rauchverbot jetzt gegen die wasserabgabe! all dies funktioniert in den anglosächsischen ländern ohne probleme. da wird wasser abgegeben ohne das man dafür bezahlen muss seit jeher! wenn man bedenkt was hierzu lande ein wasser kostet! teilweise mehr als ein bier. das ist doch ein witz! kein wunder das jungendliche um geld zu sparen lieber zum bier greif Antworten


Roger Sigrist

16.03.2010, 10:49 Uhr
Melden

Wir haben in der Schweiz sehr gutes Trinkwasser und der Kauf von Mineralwasser macht wirklich wenig Sinn. Aber das ist nicht das Problem der Wirte und auch wenn Hahnenburger praktisch nichts kostet muss der Wirt Löhne, Miete etc. bezahlen. Antworten


Andreas Egli

16.03.2010, 10:49 Uhr
Melden

Gratiswasser? Genauso gut könnten Konsumentenschützer verlangen, dass bei Banken und Versicherungen gratis telefoniert werden darf, oder dass beim Konsumentenschutz gratis Müll deponiert werden kann. Wer im Restaurant nichts für Getränke ausgeben will, soll vorher oder nachher etwas trinken, aber nicht Gratisleistungen verlangen, die letztlich andere bezahlen. Antworten


Roli Meier

16.03.2010, 10:47 Uhr
Melden

War das nicht mal Gesetz? Ich glaubte mich zu erinnern, dass früher in einem Restaurant das Glas Wasser und das Tagblatt dem Kunen gratis zur Verfügung gestellt wurde. Antworten



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