Handy weg am Steuer! Polizei lanciert Kampagne

Rund 3000 Verkehrsunfälle im Kanton Zürich waren im vergangenen Jahr auf Unaufmerksamkeit und Ablenkung zurückzuführen. Um diese Zahl zu senken, geht die Polizei in einer kantonsweiten Kampagne gegen das Telefonieren am Steuer vor.

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Autolenker aufgepasst: Die Polizeien im Kanton Zürich richten ab sofort ein besonderes Augenmerk auf Fahrzeuglenker mit Handys am Ohr oder solche, die während der Fahrt ein SMS eintippen. Viele Autofahrer missachten entsprechende Verbote.

Es drohen bis 10'000 Franken Busse

Mit einer Busse von 100 Franken wird bestraft, wer hinter dem Steuer ohne Freisprechanlage ein Telefongespräch führt, Nummern oder SMS tippt oder ein ablenkendes Gespräch führt. Teurer wird es, wenn es unter diesen Umständen zu einer Gefährdung anderer kommt. In diesem Fall befindet ein Richter über die Höhe der Busse. Bei einem Unfall kann die Busse bis 10'000 Franken betragen.

Anruf via Freisprechanlage ist erlaubt

Nicht generell verboten ist es, einen Anruf auf einem gut erreichbaren und fixierten Handy entgegenzunehmen, zu führen und zu beenden – vorausgesetzt, man redet via Freisprechanlage. Voraussetzung ist jedoch, dass das Gespräch nicht vom Fahren ablenkt. Kommt es zu einem Unfall, erhöht das Telefonieren während der Fahrt trotz Freisprechanlage die Höhe der Strafe. (ep)

Erstellt: 02.09.2008, 17:37 Uhr

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