Hans Fehr will die Schläger zur Rechenschaft ziehen
Aktualisiert am 24.01.2011 59 Kommentare
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Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete gestern live vom prominentesten SVP-Anlass des Jahres. Lesen Sie hier nach, was SVP-Stratege Christoph Blocher und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey sagten.
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SVP-Nationalrat Hans Fehr erstattet am Montag Nachmittag Anzeige gegen Unbekannt. Der Politiker war am Freitag von Autonomen zusammengeschlagen und verletzt worden, als er auf dem Weg zur Albisgüetlitagung war.
Die Anzeige bei der Polizei mache er noch, dann wolle er die Sache aber abschliessen und keine weiteren Kommentare mehr dazu abgeben, sagte Fehr am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Man solle ihm nicht vorwerfen können, dass er aus dem Vorfall politisches Kapital schlage. Fehr erlitt bei der Attacke vor dem Albisgüetli mehrere Schrammen und eine Rippenprellung. Den Freitagabend verbrachte er im Triemlispital statt bei seinen Parteikollegen.
Attacken auch auf andere Politiker
Erst im Dezember wurden im Raum Winterthur die Häuser mehrerer SVP-Politiker mit Farbe verschmiert. Die Täter hatten es auf die Nationalräte Natalie Rickli und Jürg Stahl sowie Alt-Kantonsrat Rainer Heuberger abgesehen. Angriffe auf Politiker gibt es im Kanton Zürich immer wieder – nicht immer sind aber SVP-Exponenten das Ziel. So besprayten Unbekannte Ende Februar 2008 das Haus der damaligen Zürcher Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP).
Wenige Tage später wurde in Dietikon das Auto der Frau des Zürcher Justizdirektors Markus Notter (SP) angezündet. Im darauffolgenden Juli besprayten Unbekannte dann das Haus des damaligen Zürcher Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber (SP). Ein Bekennerschreiben im Internet deutete damals darauf hin, dass die Täter aus der linksautonomen Szene stammten, wie nun auch bei der Attacke auf Nationalrat Fehr. (fsc/sda)
Erstellt: 24.01.2011, 11:25 Uhr
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59 Kommentare
Nicht dass ich Gewalt unterstütze, aber wer ständig Hass schürt muss halt auch damit rechnen, Hass zu ernten. Die SVP drängt regelmässig irgendwelche Minderheiten in eine Ecke und manche Menschen können halt damit nicht umgehen und reagieren mit Gewalt. Herr Fehr und so mancher anderer (auch linker) Politiker sollten mal darüber nachdenken, warum andere Leute ihnen schaden wollen. Antworten
Bewahrt die Relationen. Wenn in unserem Land alle 10 Jahre ein Politiker eine Schramme am Kopf abbekommt so ist das zwar nicht schön, so tragisch aber nun auch wieder nicht. Wer hier von "Gefährung der Demokratie" spricht übertreibt doch ein bisschen. Antworten



