Hasselhoff-Konzert: Rote Badehosen und männliche Pamelas
Aktualisiert am 27.08.2010 3 Kommentare
Die Kunde machte unter den Kindern der Achzigerjahre wie ein Lauffeuer die Runde: «The Hoff» kommt nach Zürich! David Hasselhoff, Serienheld und Schlagerpopsänger, grinste in den Achzigern und Neunzigern von Millionen Kinderzimmerwänden. Diese Generation, die mit «Baywatch», «Knight Rider» und «Crazy for You» aufgewachsen war, pilgerte gestern Donnerstagabend in den Club Escherwyss, der zur Nostalgie-Party gerufen hatte.
«Hasselhoff war unglaublich parat», schwärmte eine Besucherin. Er habe eine beeindruckende körperliche Präsenz gezeigt und das Publikum spielend mitgerissen. Und das Wichtigste: «Er war hundertprozentig nüchtern.»
Zuerst die Töchter
Zuerst aber wurde die Geduld des Publikums auf die Probe gestellt. Der Star des Abends stieg zwar auf die Bühne. Anstatt solo loszulegen, sagte er jedoch zuerst seine zwei Töchter an, die inklusive Tanzgruppe auf die Bühne stürmten. «Das war sosolala», kritisierte eine wenig begeisterte 23-Jährige. «Richtig schlechtes Playback», so das Fazit einer anderen Besucherin. Die Fans waren enttäuscht und riefen in Sprechchören nach dem Idol ihrer Jugend.
Nach drei Liedern übernahm Vater Hasselhoff das Mikrofon. Die Musikauswahl war ganz nach dem Geschmack des erinnerungsseligen Publikums: «Crazy for You», «Looking for Freedom»,«Limbo Dance», schliesslich das selbstironische Spätwerk «Jump in my Car». Hasselhoff weiss, warum ihn die Fans lieben, und dafür lieben ihn die Fans. Sie tauchten in Baywatch-Montur auf, stilecht mit roten Badehosen und den passenden Flip-Flops. Einer verkleidete sich gar als Pamela Anderson.
Nach wenig mehr als einer halben Stunde war die Show bereits zu Ende. Immerhin: David Hasselhoff stieg in die Ü-25-Menge und schrieb geduldig Autogramme. Neben dem leibhaftigen Hoff stand vor allem sein Blechkollege aus «Knight Rider» im Mittelpunkt. Das sprechende Auto K.I.T.T., ein schwarzer Pontiac Firebird Trans Am mit roten Lämpchen auf der Haube, stand ebenfalls für Fotos zur Verfügung. (cal)
Erstellt: 27.08.2010, 06:29 Uhr
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Tagi Online wird immer schlimmer. Keine eigene Fotografen mehr, nur noch Gratis Leser Fotos. Man merkt die Journalisten muessen sparen. Budgets werden gekuertzt.Nur die Schreiberloehne duerfen nicht angetastet werden. Bitte keine solche Billig Fotos mehr. Antworten
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