Hauseigentümer müssen mehr bezahlen

Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) muss per Ende Jahr ihre Prämien deutlich erhöhen. Der Grund ist die hohe Bauteuerung.

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Weil die GVZ ihre Gebäude zum Neuwert versichert, muss der Versicherungsindex dem Wohnbaukostenindex angepasst werden. Nur so hat der Hauseigentümer Gewähr, dass er nach einem Brand oder Wasserschaden sein Haus ohne Verlust wiederaufbauen kann. Der Wohnbaukostenindex hat zwischen April 2007 und April 2008 um 4 Prozent zugenommen.

Die GVZ erhöht ihre Gebäudeversicherungswerte gegenüber 2008 um 5,67 Prozent, wie sie gestern mitteilte. Bereits im letzten Jahr mussten sie um 7,7 Prozent erhöht werden, nachdem sie sechs Jahre lang unverändert blieben. Bei der GVZ sind 280 000 Gebäude im Wert von 400 Milliarden Franken versichert. Der Prämienansatz beträgt 32 Rappen pro tausend Franken Versicherungssumme, das sind 320 Franken für ein Millionenhaus.

Der neue Prämienansatz wird erst im November festgelegt und wird sich nach der Häufigkeit und Heftigkeit von Elementarschäden richten. «Bisher sind wir von ausserordentlichen Hagelschäden und Orkanen verschont geblieben», sagt Heinz Fröhlich, der stellvertretende GVZ-Leiter. Ohne grobe Unwetter wird sich somit am Prämienansatz von 32 Promille voraussichtlich nichts ändern. Teurer werden die Prämien also nur wegen des höheren Versicherungswertes. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 27.08.2008, 22:15 Uhr

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