«Herr Fischer versucht, uns aus dem Rampenlicht zu verdrängen»
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Es sei überdeutlich, dass Fischer die Anliegen der Studenten überhaupt nicht ernst nehme, schreiben die Studenten in der Nacht auf heute Dienstag in einer Medienmitteilung. «Wahlweise antwortete er auf unsere Argumente mit Ausflüchten, Bagatellisierungen oder Behauptungen fern jeder Sachkenntnis.»
«Klein und barackenähnlich»
Ausserdem kritisieren die Studenten Fischer dafür, ein vorab formuliertes Statement verlesen zu haben. «Es stand für Herrn Fischer also von Anfang an fest, wie er sich positioniert. Egal, wie das Gespräch verlaufen würde.»
Was Fischer von seinem Statement verlas, war einerseits ein Ultimatum. Die Uni behalte sich vor, Strafanzeige einzureichen, falls die Studenten den Hörsaal nicht bis Mittwochabend verliessen. Dafür bot er den Studenten einen anderen Raum an, um die Proteste weiterzuführen. Fischer stösst bei den Studenten damit auf taube Ohren. Der Raum sei «klein und barackenähnlich». «Dieses Angebot trägt unseren Anliegen keine Rechnung und stellt den Versuch dar, uns aus dem Rampenlicht zu verdrängen.»
Studentenorganisationen hätten «rein dekorativen Charakter»
Schliesslich machen die Besetzer klar, dass sie an der bisherigen Form ihres Protestes festhalten wollen. Studentische Organisationen wie die Stura besässen «rein dekorativen Charakter», Mitbestimmung existiere «nur dem Namen nach». Solange dies so sei, «stellt unsere jetzige Aktionsform für uns den einzigen gangbaren Weg dar.
Ob die Studenten den besetzten Hörsaal KOH-B10 verlassen werden, wird aus der Stellungnahme nicht ersichtlich. Dafür kündigen sie eine grosse Demonstration an, die am kommenden Freitag um 17 Uhr «in Zürich» stattfinden werde. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
Erstellt: 24.11.2009, 09:09 Uhr
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