Hohe Dunkelziffer bei häuslicher Gewalt gegen Männer
Von Lorenz Schmid. Aktualisiert am 16.02.2009 43 Kommentare
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Eine Studie des britischen Innenministeriums zeigt, dass in England Männer bis 24 in jungen Partnerschaften häufiger Opfer von häuslicher Gewalt werden als Frauen. Denn häusliche Gewalt beinhaltet nicht nur physische Formen der Gewalt, sondern auch psychische. Während Frauen häufiger und wiederholt Opfer von physischer Gewalt würden, seien Männer eher Opfer emotionaler Gewalt.
Beim Mannebüro Zürich ist man sich der Problematik der Männer als Opfer durchaus bewusst. Martin Bachmann zeigt sich den britischen Zahlen gegenüber jedoch skeptisch. «Ein ähnlicher Trend ist im Kanton Zürich nicht feststellbar. Dies mag allenfalls daran liegen, dass sich betroffene Männer ungern als Opfer darstellen. Denn die Opferrolle passt einfach nicht zum gängigen Selbstkonstrukt Mann.» Auch die Aufteilung der Gewaltformen auf die beiden Geschlechter hinterfragt Bachmann. «Körperverletzende Tätlichkeiten gehen eindeutig häufiger von Männern aus. Ob diese durch die psychische Gewalt von Frauen aufgehoben wird, glaube ich nicht. Denn auch Männer können in einer Krise ganz schön fies sein.»
Besseres Betreuungsangebot für Frauen
Für Heinz Mora, Leiter der Fachstelle Häusliche Gewalt der Kantonspolizei Zürich ist ein Trend wie in England in Zürich ebenfalls nicht erkennbar. «In Zürich sind noch immer Frauen viel häufiger die Opfer.» Zwar meldeten sich auch ab und zu Männer, doch seien diese deutlich in der Minderzahl. «Die Dunkelziffer bei Fällen von häuslicher Gewalt ist allerdings hoch», so Mora. Ob sie bei Männern höher als bei Frauen ist, könne jedoch nicht erfasst werden.
Die Seite der Frauen ist hinsichtlich der Betreuung weitaus besser ausgebaut, so Mora. «Mittlerweile gibt es aber auch in Zürich gute Angebote für Männer.» Damit deckt sich seine Einschätzung mit einer Aussage der britischen Studie, welche landesweit 500 Frauenhäuser und nur 12 Stellen für Männer gefunden hat. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.02.2009, 14:13 Uhr
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43 Kommentare
Männlich 30, war meine letzte Beziehung eine psychische Folter. Zuerst wirklich wunderschön, doch dann fing die Frau an mich "auseinander zu nehmen". Ging wegen nichts in die Luft, Überreaktionen am Laufmeter, völlig irrationales Verhalen und das von einer Frau mit Hochschulabschluss. Ich trennte mich in der Folge, weil ich diese Psychospiele nicht mehr aushielt. Schade- Worte können töten. Antworten
Auch ich bin ein Opfer einer gewalttätigen und drogenbelasteten Frau. Die KAPO ZH liess mich damals 'hängen'. Mein Sohn ist nun auch ein Opfer geworden, da ich mich in Sicherheit bringen musste. Die Gewalttäterin mit Psychiaufenthalte und Selbstmordversuch erhielt sogar noch das Obhutsrecht. Das unsägliche Jugendsekretariat unterstützt noch solche Personen! Antworten


