Impfverweigerer geht vor Obergericht
Aktualisiert am 28.11.2011 11 Kommentare
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Das Bezirksgericht Winterthur war zum Schluss gekommmen, dass Hans mit seinem Verhalten die öffentliche Gesundheit gefährdet habe. Jetzt gelange er ans Obergericht, sagte Hans am Montagvormittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.
Der Bauer hatte sich 2008, als der Bund die Blauzungen-Impfung für obligatorisch erklärte, erstmals geweigert, seine Angus-Rinder impfen zu lassen. Hans ist überzeugt, dass Impfungen schädlich sind und etwa zu Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit oder einem geschwächten Immunsystem führen.
Zuvor hatte er den Anweisungen des Veterinäramtes noch Folge geleistet und seine Tiere gegen Rauschbrand geimpft, eine fiebrige Infektionskrankheit. Danach seinen ihm die Kälber aber «verreckt wie die Fliegen». Bei der Blauzungenkrankheit stellte sich Hans deshalb quer.
(tif/sda)
Erstellt: 28.11.2011, 11:05 Uhr
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