In Oerlikon haben Trams ein neues Zuhause
Aktualisiert am 02.12.2011 14 Kommentare
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Seit Mai 2010 wurde am Erweiterungsbau des VBZ Depots Oerlikon gearbeitet. Nun kann dort der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die neue Halle, bestehend aus Erweiterungs- und Ersatzbau für die ehemalige Busgarage, werde als Abstellanlage für die Tram-Fahrzeuge genutzt, geben die VBZ am Freitag in einer Medienmitteilung bekannt. In der Halle wurden vier neue Gleise eingebaut, die an die bestehende Gleisanlage angeschlossen wurden. Unterhalb der Abstellhalle ist eine Parkgarage für rund 46 Parkplätze entstanden.
Neue Räume für Kontakt- und Anlaufstelle
Auch die Kontakt- und Anlaufstelle für Drogenkonsumierende, die bisher in einem Container auf dem Depotgelände untergebracht war, ist nun im Gebäude untergebracht. In separaten Zimmern können nun Beratungsgespräche und medizinische Betreuungen stattfinden. Der Eingang liege zudem neu von der Strasse abgewandt, «um die Beeinträchtigung der AnwohnerInnen weiter zu reduzieren», heisst es weiter.
«Zusätzliche Zentrumsbedeutung»
Der heutige Erweiterungsbau wurde vom Architekturbüro Maier Hess Ghisleni GmbH konzeptioniert und ausgeführt. Entstanden ist ein Bau aus Konstruktionsbeton, Glas und Chromstahl. Das neue Depot sei ein Zeichen für die weiter wachsende Stadt und verleihe mit seiner Grösse und Erscheinung Oerlikon «zusätzliche Zentrumsbedeutung», schreibt die VBZ weiter. (mpl/tif)
Erstellt: 02.12.2011, 18:05 Uhr
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14 Kommentare
Fehlplanung par excellence; an bester Zentrumslage wird wertvoller Baugrund für einen Tramhangar sowie ein Fixerstübli verschwendet d.h. bedeutungslos für ein Zentrum. Da passt die Aufschrift 'DU MUSST NACH HAUSE GEHN' wie die Faust aufs Auge: es ist wirklich zum davonrennen. Antworten
Schriftzüge als Kunst am Bau - darüber lässt sich wie bei jeder Kunstform streiten. Da in den letzten Jahren überall auftauchend, ist ein solcher 'Fassadenschmuck' kaum mehr originell. Schöner als die nackte graue Industriebaufassade aber ist's alleweil und hat den Vorteil, dass man später einfallsreichere Worte als die jetzigen am neuen Depot anbringen kann. Z.B.: Hier wohne ich - dein Tram! Antworten

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